Nouveaux livres - Neue Bücher - New Books

2018

Fähnrich, Birte, Metag, Julia, Post, Senja, & Schäfer, Mike S. (Hrsg.) (2018). Forschungsfeld Hochschulkommunikation. Wiesbaden: Springer VS. 

Hochschulen müssen sich verstärkt gegenüber Politik und Öffentlichkeit legitimieren. Dabei stehen sie sowohl im Wettbewerb miteinander als auch mit außeruniversitären Forschungs- und Bildungseinrichtungen. Entsprechend hat sich ihre Kommunikation nach innen und außen in den vergangenen Jahrzehnten erweitert und professionalisiert. Hochschulen sind wichtige Akteure und zugleich Gegenstand in öffentlichen wissenschafts- und bildungsbezogenen Diskursen – in etablierten Medien ebenso wie online und in Social Media. In diesem Band tragen führende WissenschaftlerInnen den kommunikationswissenschaftlichen Forschungsstand zu diesen Entwicklungen erstmals für den deutschsprachigen Raum zusammen und identifizieren Perspektiven für künftige Forschung.

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2017

Puppis, Manuel, Schenk, Michael, & Hofstetter, Brigitte (Hrsg.) (2017). Medien und Meinungsmacht (TA-SWISS, Band. 65). Zürich: vdf.

Medien leisten einen wichtigen Beitrag zur Meinungs- und Willensbildung der Bürgerinnen und Bürger und damit zur demokratischen Mitbestimmung. Doch die Medienlandschaft befindet sich in einem tief greifenden Strukturwandel. Zu den Auslösern gehören die Digitalisierung und die Verbreitung des Internets. Für die Schweiz als direkte Demokratie ist es von höchster gesellschaftlicher Bedeutung, sich mit den Folgen dieser Medienkrise auseinanderzusetzen.

Die Studie "Medien und Meinungsmacht" untersucht die Themenagenden von Medien, Politik und Bevölkerung sowie das Zusammenspiel von "alten" und "neuen" Medien. Ausserdem wird analysiert, wie Medienorganisationen auf den Medienwandel reagieren und welche Bedeutung neue Akteure für die Vermittlung politischer Informationen erlangen.

Die Befunde verdeutlichen, dass Demokratien auch im Zeitalter des Internets auf die journalistischen Leistungen von Medienorganisationen angewiesen sind. Doch trotz Suche nach neuen Geschäftsmodellen bleibt unklar, wie sich Journalismus künftig finanzieren lässt. Ein «Infrastrukturprogramm für Journalismus» ist nötig: Medienpolitik und Medienbranche, aber auch Bürgerinnen und Bürger, sind gefordert, sich für ein vielfältiges Mediensystem einzusetzen.

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Meißner, Mike (2017): Der Verein Arbeiterpresse (1900-1933). Selbstverständnis, Autonomie und Ausbildung sozialdemokratischer Redakteure. Baden-Baden: Nomos.

Die Professionalisierung des Journalistenberufs in Deutschland erfährt seit Langem großes Interesse. Dabei blieben die Redakteur_innen der SPD sowie deren Berufsverband, der Verein Arbeiterpresse (VAP), bisher weitgehend unerforscht. Welchen Beitrag leisteten die sozialdemokratischen Journalist_innen zur „Hebung des Ansehens“ des Journalistenstandes, und welches Berufsverständnis vertraten sie?

Diesen Fragen wird hier erstmals nachgegangen: Neben der Aufarbeitung der Geschichte des VAP stehen das journalistische Selbstverständnis, die Frage der Autonomie und Bestrebungen zu einer systematischen Ausbildung (z. B. Volontariaten) im Mittelpunkt. Die Untersuchung liefert auch wertvolle Hinweise für die Ressortentwicklung innerhalb der sozialdemokratischen Presse. Dazu wurden die Schriften des VAP analysiert.

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2016

Simpson, Seamus, Puppis, Manuel, & Van den Bulck, Hilde (Hrsg.) (2016). European Media Policy for the 21st Century: Assessing the Past, Setting Agendas for the Future. New York/London: Routledge.

Media policy issues sit at the heart of the structure and functioning of media systems in Europe and beyond. This book brings together the work of a range of leading media policy scholars to provide inroads to a better understanding of how effective media policies can be developed to ensure a healthy communication sector that contributes to the wellbeing of individual citizens, as well as a more democratic society. Faced with a general atmosphere of disillusionment in the European project, one of the core questions tackled by the volume’s contributors is: what scope is there for European media policy that can exist beyond the national level? Uniquely, the volume’s chapters are structured around four key policy themes: media convergence; the continued role and position of public regulatory intervention in media policy; policy issues arising from the development of new electronic communication network environments; and lessons for European media policy from cases beyond the EU. In its chapters, the volume provides enriched understandings of the role and significance of policy actors, institutions, structures, instruments and processes in communication and media policy.

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Fehr, Ada, Fiechtner, Stephanie, & Trebbe, Joachim (Hrsg.) (2016). Über Grenzen hinweg. Regionale Informationsleistung und Themensetzung im Schweizer Rundfunk (Reihe: Swiss: Forschung und Wissenschaft, Bd. 10). Münster: Lit.

Für die Schweiz mit ihrer kulturellen und sprachlichen Vielfalt ist die Thematisierung der verschiedenen (Sprach-)Regionen als identitätsstiftendes Element im gebührenfinanzierten Rundfunk von besonderer Bedeutung. Dieses Buch widmet sich dem Thema Regionalität aus verschiedenen Forschungs- und Gegenstandsperspektiven.
Während der Arbeiten an diesem Buch ist die Debatte über den Service Public in vollem Gange. Dieser Sammelband versteht sich als Hinweis darauf, dass vorhandene Daten zum Schweizer Rundfunk ein weitaus grösseres Informationspotential enthalten als bisher in der Debatte ausgeschöpft wird.

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2015

Altmeppen, Klaus-Dieter, Donges, Patrick, Künzler, Matthias, Puppis, Manuel, Röttger, Ulrike, & Wessler, Hartmut (Hrsg.) (2015). Soziale Ordnung durch Kommunikation? (Medienstrukturen, Band 5). Baden-Baden: Nomos.

"Wie ist soziale Ordnung möglich?" ist die zentrale Frage der Sozialwissenschaften. Die Publizistik- und Kommunikationswissenschaft wendet sich dieser Frage mit Bezug auf Kommunikation und Medien zu: Welche Bedeutung besitzen Kommunikationsstrukturen für soziale Ordnung? Welche Rolle spielen dabei Organisationen? Und inwiefern wird Ordnung durch Kommunikation vermittelt und reproduziert?

Der Band "Soziale Ordnung durch Kommunikation?" beleuchtet die Bedeutung von Strukturen, Organisationen und Vermittlung für die gesellschaftliche Strukturierung aus verschiedenen Perspektiven. Dabei wird das Wechselspiel von Handeln und Struktur betont: Soziale Ordnung bildet einerseits die Basis, auf der Kommunikation überhaupt erst möglich und sinnvoll wird. Strukturen wie Eigentums- und Organisationsformen von Medien prägen die Medienperformanz maßgeblich. Andererseits wird soziale Ordnung durch ihre Vermittlung auch immer wieder reproduziert und verändert.

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2014

Fahr, Andreas, Kaut, Verena, & Brosius, Hans-Bernd (2014). Werbewirkung im Fernsehen II. Befunde aus der Medienforschung (Angewandte Medienforschung, Bd. 54). Baden-Baden: Nomos.

Das Buch gibt einen Überblick über ausgewählte Forschungsergebnisse zur Werbewirkung im Fernsehen. Im Detail werden acht Studien zu Phänomenen der Fernsehwerbung vorgestellt, in denen die Wirkung von Erscheinungsformen (z.B. Sonderwerbeformen, Split Screen, Schleichwerbung), Gestaltungsmerkmalen (z.B. Narrativität, Idealbilder), der Einfluss des Programmumfelds auf die Werbewirkung sowie die Abgrenzungsleistung der Zuschauer untersucht werden.

Die Studien sind entstanden unter Mitarbeit von Frank Angermann, Thierry Backes, Maria Baum, Belinda Burgmeier, Beatrice Charrier, Tobias Hauptvogel, Andrea Meineke, Birgit Nössing und Alessia Sinzger.

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Jecker, Constanze (2014). Entmans Framing-Ansatz. Theoretische Grundlagen und empirische Umsetzung. Köln: Herbert von Halem.

Die Autorin leistet in dieser Arbeit eine theoretische Grundlegung des Framing-Ansatzes von Robert M. Entman (1993) sowie eine differenzierte Systematik für die Analyse von Stereotypen und von visuellen Darstellungen im Kontext des Framing.

Der erste Teil der Studie besteht aus einer umfassenden theoretischen Analyse des beliebten aber auch sehr heterogen verwendeten Framing-Ansatzes von Entman. Darin werden u. a. die von ihm postulierten vier Frame-Elemente erstmals theoretisch fundiert sowie modifiziert. Dazu verknüpft die Autorin theoretische Grundlagen verschiedener geistes- und sozialwissenschaftlicher Disziplinen (Theorien-Triangulation) und entwickelt Indikatoren, mit denen sich Medien-Frames und Stereotype in audiovisuellen Medien analysieren lassen.

Der zweite Teil ist eine explorative Fallstudie am Beispiel der Berichterstattung des Schweizer Fernsehens über sexuelle Handlungen an Kindern. Mittels einer qualitativen Inhaltsanalyse wird das im ersten Teil deduktiv entwickelte Analyseinstrument induktiv geprüft und modifiziert.

Im Zentrum der Studie steht folglich ein neuartiges, theoretisch fundiertes und empirisch geprüftes Untersuchungsinstrument, das sich für die Analyse von Frames verschiedener (sozialer) Probleme eignet. Es bietet sich somit als Basis für künftige quantitative Medieninhaltsanalysen an.

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2013

Ingenhoff, Diana (Hrsg.) (2013). Internationale PR-Forschung. Konstanz: UVK.

Der Sammelband zur internationalen PR-Forschung enthält 15 aktuelle Beiträge, die den Stand der Forschung beschreiben und dessen Potenziale und Grenzen aufzeigen. Im Zuge der Globalisierung ist das Handeln von Organisationen internationaler geworden, die Folgen ihres Handelns und Verhaltens werden zunehmend global spürbar. Dies und der technologische Fortschritt tragen dazu bei, dass nationale Grenzen der Kommunikation immer stärker verwischen. Für die Wissenschaft eröffnet sich hier ein großes Forschungsfeld.

Im Fokus des Bandes stehen die international ausgerichtete PR-Arbeit von Organisationen und Staaten, die komparative PR-Forschung, Public Diplomacy und die Meta-Forschung. Weitere Themen sind die internationale Krisenkommunikation, Verantwortungskommunikation, Online-Kommunikation und die Tourismus-PR.

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Ganz-Blättler, Ursula, & Ingenhoff, Diana (Hrsg.) (2013). Man kann nicht nicht unterhalten. Beiträge zur Unterhaltungspublizistik. Münster: Lit.

"Man kann nicht nicht unterhalten". Der Titel des Buches weist auf den Stellenwert hin, den die Unterhaltung heute in jeder Form von Kommunikation einnimmt. Die Publizistikwissenschaft hat lange gebraucht, bis sie das Forschungsfeld der Unterhaltung in ihren Kanon aufnahm. Dazu beigetragen hat Louis Bosshart, der als einer der ersten deutschsprachigen Kommunikationswissenschaftler systematisch Unterhaltungsphänomenen auf den Zahn gefühlt hat. Er leistete Pionierarbeit. Der Band versammelt wichtige Beiträge seiner Kolleginnen und Kollegen zum Thema Unterhaltung: in der politischen Kommunikation, in den klassischen und neuen Medien, im Journalismus und im Medienmanagement. 

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