Sarah Baumann

M.A.


Biografie

Geboren 1984 in St. Gallen, obligatorische Schule in St. Gallen, 2003 Matura mit Schwerpunkt Italienisch an der Kantonsschule am Burggraben St. Gallen, 2009 Bachelor of Arts in Zeitgeschichte und Philosophie an der Universität Freiburg, 2009/10 Austauschsemester im Bereich Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts an der Freien Universität Berlin, 2012 Master of Arts in Geschichte und Philosophie an der Universität Freiburg. Titel der Masterarbeit „Migrantinnen als Akteurinnen. Die Federazione delle Colonie Libere Italiane in Svizerra der Nachkriegszeit“, Betreuung: Prof. Damir Skenderovic, ausgezeichnet mit dem Preis für Frauen- und Geschlechterforschung der Universität Freiburg.

 

Seit August 2012 Diplomassistentin am Bereich Zeitgeschichte. Titel des Dissertationsprojekts: "Prostitution in der Schweiz nach 1945: Regulierungen, Praktiken, Deutungen", Betreuung: Prof. Damir Skenderovic.

 

Forschungsschwerpunkte: Schweizerische und europäische Geschichte im 20. Jahrhundert mit Schwerpunkt auf der zweiten Jahrhunderthälfte, Geschlechtergeschichte, Sexualitätsgeschichte, Geschichte der Arbeit, Migrationsgeschichte


Forschung und Publikationen

  • Publikationsliste

    Monographien

    …und es kamen auch Frauen. Engagement italienischer Migrantinnen in Politik und Gesellschaft der Nachkriegsschweiz, Zürich 2014.

     

    Beiträge in Zeitschriften und Sammelbänden

    Anstoss zu einer integrativen Schule. Bildungspolitik der Emigrationsorganisation Colonie Libere Italiane, in: Gisela Hürlimann, Erika Hebeisen (Hg.), Zürich in den langen Sechzigern: Reformen vor der Revolte. Mitteilungen der Antiquarischen Gesellschaft in Zürich, Bd. 85, Zürich 2018, 37-47, mit Philipp Eigenmann.

    Migration, Geschlecht und der Kampf um Rechte. Grenzüberschreitender Aktivismus italienischer Migrantinnen in der Schweiz der 1960er und 1970er Jahre, in: Schweizerische Zeitschrift für Geschichte/Revue d’histoire Suisse 65/1 (2015), 65-82. URL: https://www.e-periodica.ch/digbib/view?pid=szg-006:2015:65::168

     

    Lexikoneinträge

    Schweizer Monatshefte, in: Dictionnaire des revues culturelles suisses de la Groupe de recherche en histoire intellectuelle contemporaine de l’Université de Fribourg (GRHIC). URL: http://www.unifr.ch/grhic/revues/fiche.php?id=63

     

    Rezensionen

    Andrea Althaus, Vom Glück in der Schweiz? Weibliche Arbeitsmigration aus Deutschland und Österreich (1920-1965), in: Schweizerische Zeitschrift für Geschichte (erscheint 2018).

    Karin Hausen (Hg.), Geschlechtergeschichte als Gesellschaftsgeschichte, Göttingen 2012, in: Clio. Femmes, Genre, Histoire 38 (2013) (ins Französische übersetzt von Tiphaine Robert), [online-Version]. URL: http://clio.revues.org/11794

    Ideli Mustafa, Suter Reich Virgina, Kieser Hans-Lukas (Hg.), Neue Menschenlandschaften. Migration Türkei – Schweiz 1961-2011, Zürich 2011, in: traverse. Zeitschrift für Geschichte – Revue de l‘histoire 3 (2012), 203-205. URL: https://www.e-periodica.ch/digbib/view?pid=tra-001:2012:19#734

     

    Beiträge an Konferenzen und Workshops

    Ambivalenzen der (sexuellen) Liberalisierung. Eine Auseinandersetzung mit einem historiografischen Deutungsmuster am Beispiel der Prostitution in Schweizer Städten in den 1960er und 1970er Jahren, Projektpräsentation im Doktorierenden-Kolloquium Zeitgeschichte, Universität Freiburg, Mai 2017.

    Sexarbeit in Zürich in den 1960er und 1970er Jahren: Debatten, Massnahmen, Widerstände, Vortrag im interdisziplinären Workshop Kritische Sexarbeitsforschung „Das Verhältnis von Privatheit und Öffentlichkeit im Kontext von Sexarbeit: historische, politische, soziale, rechtliche Kontinuitäten und Widersprüche“, Universität Zürich, November 2016.

    Prostitution im Spannungsfeld von Sexualität, Geschlecht und Arbeit: ein theoretischer Abriss, Projektpräsentation im Doktorandenkolloquium Zeitgeschichte, Universität Freiburg, Mai 2016.

    Beziehungskulturen in der Prostitution: Alltagserfahrungen, staatliche Regulierungen und Normkonstruktionen, Vortrag im Freiburger Forum für Zeitgeschichte, Universität Freiburg, Juni 2015.

    Ordnungen von Geschlecht und Sexualität am Beispiel der Prostitution in der Stadt Zürich (1950-1980), Paperpräsentation an der Summer School „Legitimität von Geschlechterverhältnissen: Geschichte und Aktualität einer Problemstellung“, organisiert von der Universität Zürich, Basel Graduate School of History, Juni 2014.

    Prostitution in der Schweiz (1950er-1980er Jahre), Projektpräsentation im Doktorandenkolloquium Zeitgeschichte, Universität Freiburg, Mai 2014.

    …und es kamen auch Frauen. Migrantinnen als transnationale Akteurinnen. Vortrag im Rahmen der 3. Schweizerischen Geschichtstage im Panel „Mikrogeschichte des Globalen: Immigrierte in der Schweiz des langen 20. Jahrhunderts“, organisiert von Irma Gadient und Damir Skenderovic, Universität Freiburg, Februar 2013.

     

    Public History

    Gespräch im Rahmen der von Vera Ryser und Sally Schonfeldt organisierten Ausstellung „Wir fordern! Eine Recherche zum ‚Manifest ausländischer Frauen’ von 1975“, Les Complices* Zürich, Juni 2016.

    Vortrag zusammen mit Philipp Eigenmann zu Selbstermächtigungsstrategien italienischer Migrantinnen und Migranten in der Schweiz der 1960er und 1970er Jahre, Autonome Schule Zürich, Februar 2015.

    Podiumsteilnehmerin an der Buchvernissage „...und es kamen auch Frauen. Engagement italienischer Migrantinnen in Politik und Gesellschaft der Nachkriegsschweiz“, Universität Freiburg, Dezember 2014.

     

    Interviews

    Alma & Georges

    La Liberté