Nina Fahr

 

 

Forschungsinteressen

  • Höfische Epik
  • Gebetbuchliteratur
  • Überlieferungsgeschichte/Handschriftenkunde
  • Text-Bild-Beziehungen
  • Laienfrömmigkeit
  • Semiotik

 

Curriculum

Geboren 1990; Abitur 2010; Studium der Germanistik und Geschichte auf Lehramt 2010-2012, dann Wechsel in den Studiengang Literatur-, Kunst- und Medienwissenschaften an der Universität Konstanz mit Studienschwerpunkten in der Germanistischen Mediävistik und Kunstwissenschaft; Master of Arts 2016 mit der Arbeit 'ritters site und ritters mâl. (Re-)Präsentation im Parzival Wolframs von Eschenbach – Zeichenstiften, Zeichenlesen' (Abschluss: sehr gut); 2017 Teilnahme am SCRIPTO-Workshop der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg zum Thema ' Mittelalterliche Buchmalerei. Geschichte, Ikonographie, Technik, Stil. Eine Einführung'; seit 10/2017 Doktorandin der Germanistischen Mediävsitik im SNF-Projekt 'Deutschsprachige Gebetbuchliteratur des Mittelalters. Untersuchungen zu ihrer Überlieferung, Form und Funktion' unter der Leitung von PD Dr. Stefan Matter mit dem Dissertationsprojekt 'Betrachtungen und Gebete durch das Kirchenjahr. Deutschsprachige Gebetbücher des Mittelalters in Text und Bild. Mit einer Edition des Codex Einsiedeln 283 (1105)'; seit 08/2018 Doktorandenvertreterin der Universität Freiburg/Schweiz im Leitungsteam (comité scientifique) der CUSO-Doktoratsprogramme in deutscher Sprach- und Literaturwissenschaft; seit 09/2018 Weiterbildungsdiplom Hochschullehre und Unterrichtstechnologien (Diplom Did@cTIC) an der Universität Freiburg/Schweiz.

 

Betrachtungen und Gebete durch das Kirchenjahr. Deutschsprachige Gebetbücher des Mittelalters in Text und Bild. Mit einer Edition des Codex Einsiedeln 283 (1105)

Dissertationsprojekt

Im Rahmen meiner Dissertation gilt mein besonderes Interesse jenen (wenigen) deutschsprachigen Gebetbüchern, welche chronologisch nach dem Kirchenjahr ausgerichtet sind.

Dabei sollen die Text- und Überlieferungsgeschichte sowie die Text-Bild-Beziehungen der illustrierten Handschriften aufgearbeitet werden und eine Edition des Codex Einsiedeln 283 (1105) entstehen. Die Rolle der Bilder innerhalb der chronologischen Ordungsschemata der verschiedenen Handschriften, deren Einordnung in die Bebilderung von Gebetbüchern im Allgemeinen, die Funktion von Text und Bild sowie die Text- und Überlieferungsgeschichte der Handschriften und ihrer Parallelüberlieferungen stehen im Zentrum der Untersuchungen.

Die Dissertation soll dazu beitragen, die grundlegende Erschließung und Aufarbeitung der mit Abstand am häufigsten überlieferten, literarischen, deutschsprachigen Texte des Mittelalters – geistliche Kurztexte, welche dem Gebet und der Andacht dienen – voranzutreiben.

Der Einsiedler Codex 283 (1105) bietet sich dabei aus verschiedenen Gründen als Ausgangspunkt für die skizzierten Fragestellungen an. Sein Entstehungskontext, die Auftraggeberin und deren familiäres Umfeld sind bekannt und bereits aufgearbeitet. Diese Ausgangslage ist trotz der großen Zahl deutschsprachiger Gebetbücher eher selten anzutreffen. Ausgehend von ihr lässt sich die nähere Untersuchung der Inhalte, der Parallelüberlieferung und vergleichbarer Textsammlungskonzepte gewinnbringend vornehmen.

 

Vorträge

05/2018          

'Bees and Honey in Medieval German Literature – Of Charms and Symbols, Sweetness and Venom' im Rahmen der internationalen Konferenz "Bee inspired - Bee Rome" zum Thema "Bienen und Honig", organisiert vom und durchgeführt im Istituto Svizzero di Roma

11/2018

'Bienen und Honig in der deutschsprachigen Literatur des Mittelalters – von Segen und Sinnbild, Süsse und Gift' auf Einladung der Fachschaft Germanistik (Freiburg/Schweiz)

03/2019

'Symmetrie und Symbolik - Bildliches Erzählen im Cgm 19'
Vortrag für das 19. Symposium des Mediävistenverbandes unter dem Titel "Schaffen und Nachahmen. Kreative Prozesse im Mittelalter."
Tübingen, 17 - 20. März 2019

akademische Lehrtätigkeit

2012-2016 (Konstanz)

Tutorium zur Einführung in die Germanistische Mediävistik (2–4 SWS)

2018 (Freiburg/Schweiz)

Übersetzungsübung als Begleitveranstaltung zur Einführung in die Germanistische Mediävistik (1 SWS)

 

 

 

Doktorandin SNF der Germanistischen Mediävistik

 

Büro MIS 5129

+41 26 300 78 75

nina.fahr@unifr.ch

 

Mitarbeiterseite der Universität