Master

Das Masterstudium vertieft die germanistischen Kenntnisse, wobei Sie in den drei Studiengebieten Germanistische Linguistik, Germanistische Mediävistik und Germanistische Literaturwissenschaft unterschiedliche Schwerpunkte setzen können.

  • Germanistische Linguistik

    Die Germanistische Linguistik bietet den Studierenden ein Masterprogramm an, das nicht nur auf eine Konsolidierung linguistischen Grundlagenwissens abzielt, sondern auch die Teilhabe an den Forschungsschwerpunkten der beiden Professuren garantiert. In regelmässig angebotenen projektorientierten Masterseminaren findet eine Auseinandersetzung vornehmlich mit Fragen des Spracherwerbs und der Sprachvariation sowie einer sozio- und wahrnehmungslinguistisch ausgerichteten Dialektologie statt. Als schweizweit einzige Universität bietet Freiburg eine germanistische Profilbildung in Dialektologie an, die den Studierenden eine besondere inhaltliche Schwerpunktbildung erlaubt, dies bei gleichzeitiger Anschlussfähigkeit an die Ausbildung für die Lehrtätigkeit auf der Sekundarstufe 2 (Gymnasium).

  • Germanistische Mediävistik

    Die Germanistische Mediävistik akzentuiert im Master-Programm ihre interdisziplinäre Einbindung. Es ist Ziel von Lehre und Forschung, die deutschsprachige Literatur des Mittelalters im vielfältigen Geflecht von literarischen und nichtliterarischen Traditionen (Bilder, Erzählen, Gespräch) und der Entwicklungen der Gesellschaft, ihrer Wissensbestände, ihrer Denkformen und ihrer medialen Techniken darzustellen. Neben forschungsorientierten germanistischen Seminaren und Colloquien und den interdisziplinären Blockkursen der Stammler-Gastprofessur stehen den Master-Studierenden internationale Graduiertentreffen und Handschriftenpraktika ebenso offen wie ein interdisziplinäres Ergänzungsprogramm, das im Rahmen des Mediävistischen Instituts angeboten wird.

  • Germanistische Literaturwissenschaft

    Die Germanistische Literaturwissenschaft erforscht literarische Texte und Narrative in allen Medien in ihren historischen und systematischen Zusammenhängen seit dem 16. Jahrhundert. Dies betrifft z. B. Fragen allgemeiner Rhetorik, Fragen nach dem Funktionieren literarischer Gattungen, thematologische Untersuchungen einzelner literarische Werke und Werkgruppen, die Beziehungen zu anderen Literaturen und Künsten usw. Aufgrund der besonderen sprachlichen und kulturellen Lage von Freiburg-Fribourg nehmen komparatistische Fragestellungen einen wichtigen Stellenwert ein. Zum besonderen Profil der Freiburger Germanistischen Literaturwissenschaft gehört ein Akzent auf intermediale Zusammenhänge und Klarheit der wissenschaftlichen Argumentation.

Die Ausbildung bereitet darauf vor, die Techniken und Methoden mindestens eines der drei Studiengebiete so zu erlernen, dass Sie diese selbständig zur wissenschaftlichen Urteilsbildung und für erste eigene Forschungen wie beispielsweise die Masterarbeit einsetzen können. Die umfassende Ausbildung befähigt Sie, die erworbenen Kenntnisse für den Deutschunterricht auf verschiedenen Stufen und für andere Arbeitsgebiete nutzbar zu machen. Gleichzeitig sichert das Masterstudium den Anschluss an die Forschung.  
 

Studienprogramme

  • Vertiefungsprogramm - 90 ECTS Kreditpunkte

    Im Masterprogramm können die Studierenden in den drei Studiengebieten Germanistische Linguistik, Germanistische Mediävistik und Germanistische Literaturwissenschaft ihren Interessen entsprechende Schwerpunkte setzen.
    In der Linguistik erhalten sie in projektorientierten Seminaren Einblick in aktuelle Forschungen; zentrale Themenfelder sind Spracherwerb und -variation, sowie eine sozio- und wahrnehmungslinguistisch ausgerichtete Dialektologie.
    In der Mediävistik wird mittelalterliche Literatur im Zusammenspiel mit Entwicklungen der Gesellschaft, ihrer Wissensbestände, Denkformen und medialen Techniken betrachtet. Internationale Graduiertentreffen, Handschriftenpraktika sowie ein interdisziplinäres Ergänzungsprogramm bereichern das Studium.
    In der Literaturwissenschaft befassen sich die Studierenden mit literarischen Texten und Narrativen in allen Medien ab dem 16. Jahrhundert. Dabei wird komparatistischen Fragestellungen und intermedialen Zusammenhängen ein hoher Stellenwert zugemessen.

  • Nebenprogramm – 30 ECTS Kreditpunkte

    Im Masterprogramm können die Studierenden in den drei Studiengebieten Germanistische Linguistik, Germanistische Mediävistik und Germanistische Literaturwissenschaft ihren Interessen entsprechende Schwerpunkte setzen.
    In der Linguistik erhalten sie in projektorientierten Seminaren Einblick in aktuelle Forschungen; zentrale Themenfelder sind Spracherwerb und -variation, sowie eine sozio- und wahrnehmungslinguistisch ausgerichtete Dialektologie.
    In der Mediävistik wird mittelalterliche Literatur im Zusammenspiel mit Entwicklungen der Gesellschaft, ihrer Wissensbestände, Denkformen und medialen Techniken betrachtet. Internationale Graduiertentreffen, Handschriftenpraktika sowie ein interdisziplinäres Ergänzungsprogramm bereichern das Studium.
    In der Literaturwissenschaft befassen sich die Studierenden mit literarischen Texten und Narrativen in allen Medien ab dem 16. Jahrhundert. Dabei wird komparatistischen Fragestellungen und intermedialen Zusammenhängen ein hoher Stellenwert zugemessen.