Bachelor

Das Bachelorstudium an der Philosophischen Fakultät umfasst 180 ECTS-Kreditpunkte.

Die Studierenden wählen grundsätzlich

  • ein Hauptprogramm (120 ECTS-Kreditpunkte) in einem ersten Bereich
  • und ein Nebenprogramm (60 ECTS-Kreditpunkte) in einem zweiten Bereich. 

Von dieser Regelung ausgenommen sind die zwei Hauptprogramme in Sonderpädagogik und Psychologie, die 180 ECTS-Kreditpunkten umfassen.

Die Fakultät bietet auch Nebenprogramme (60/30 ECTS-Kreditpunkte) für Studierende anderer Fakultäten an.

 

Studienangebot

Die Philosophische Fakultät umfasst mehr als 20 Studienbereiche und bietet ein breites Spektrum an Studienprogrammen der Geistes- und Kulturwissenschaften, sowie den Sozial- und Humanwissenschaften.

Das Studienangebot beinhaltet aktuell 30 Bachelor-Studienprogramme:

  • Deutsch als Fremdsprache

    Dieses Studienprogramm vermittelt den Studierenden in Theorie und Praxis, wie Deutsch als Fremd- und Zweitsprache unterrichtet und erlernt wird. Dabei werden die Grundlagen für die Beschreibung, Planung, Gestaltung, Analyse und Beurteilung der Sprachlernprozesse vertieft. In die interkulturelle Kommunikation, in die Landeskunde und zum Einsatz von Literatur im Fremdsprachenunterricht bietet dieses Programm ebenfalls Einblick.
    Das Bachelor-Angebot für Deutsch als Fremdsprache an der Universität Freiburg ist schweizweit einzigartig. Studierenden, die an einer anderen Schweizer Universität für ein Hauptprogramm eingeschrieben sind, steht deshalb auf Antrag offen, das Studienprogramm als Gaststudierender zu belegen.
    Dieses Studienprogramm zeichnet sich zudem durch die engen Kontakte mit dem Institut für Mehrsprachigkeit und mit dem Sprachenzentrum aus und profitiert durch die in Freiburg gelebte Mehrsprachigkeit von einem idealen Umfeld.

  • Deutsch und Französisch: Zweisprachigkeit und Kulturkontakt

    Nur an der Universität Freiburg mit ihrer gelebten Zweisprachigkeit besteht die Möglichkeit, Deutsch und Französisch zu gleichen Teilen auf muttersprachlichem Niveau zu studieren. Das Studienprogramm «Deutsch und Französisch: Zweisprachigkeit und Kulturkontakt» verbindet dieses besondere Angebot mit einer intensiven Förderung der Kompetenzen in der jeweiligen Fremdsprache am Anfang des Studiums sowie in gezielten Kursen zum Verständnis des sprachlich-kulturellen Austausches zwischen beiden Sprach- und Kulturräumen. Die Fremdsprachendidaktik in «Deutsch als Fremdsprache» und «Français langue étrangère» bildet deshalb neben «Germanistik» und «Français» einen wichtigen Bestandteil dieses Studienprogramms. Mit dem studentischen Leben in der zweisprachigen Universitätsstadt bietet Freiburg somit ideale Rahmenbedingungen, um sich praktisch und theoretisch mit der deutsch-französischen Zweisprachigkeit zu befassen.

  • Englische Sprache und Literatur

    Das Studienprogramm widmet sich allen wichtigen Bereichen der englischsprachigen Literatur in England und den Vereinigten Staaten, der englischen Linguistik sowie den vergangenen und modernen Formen des Englischen von Beowulf bis hin zur heutigen Sprache. Ein besonderer Fokus gilt dem professionellen Schreiben sowie der Interdisziplinarität. Die Studierenden können sich mit der Rolle der Frau im Mittelalter befassen, in Theaterstücken spielen, linguistische Feldarbeiten in der Soziolinguistik durchführen, englische Kriminalromane studieren, die reichhaltige intellektuelle Welt der englischen und europäischen Renaissance entdecken, das Genre des amerikanischen Westerns erforschen und zeitgenössische amerikanische Dichter treffen. Linguistikstudierende können mit dem national anerkannten wissenschaftlichen Kompetenzzentrum für Mehrsprachigkeit zusammenarbeiten. Den Literaturstudierenden steht die Möglichkeit offen, Kurse am Institut für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft zu belegen. Regelmässig werden zudem international anerkannte Gelehrte als Gastredner eingeladen. Des Weiteren verfügt das Departement über Austauschprogramme mit den Universitäten von Nebraska, Mississippi und Arizona.

  • Erziehungswissenschaften

    Wie lernen Kinder, Jugendliche und Erwachsene? Und wie entwickeln sie sich in einem sozialen Umfeld? Auf diese pädagogischen Fragestellungen liefern die Erziehungswissenschaften Antworten.
    Auf Bachelorstufe erwerben die Studierenden ein umfassendes theoretisches Wissen in den Bereichen Bildung, Erziehung, Sozialisation und Pädagogischer Psychologie. Ausserdem erfahren sie, mit welchen quantitativen und qualitativen Methoden Forschung betrieben wird und sie lernen in Praktika sowie in praxisbezogenen Seminaren die Anwendung der theoretischen Grundlagen kennen.
    Das Studienprogramm ist speziell darauf bedacht, theoretisch-systematische, historische und empirische Ansätze der Bildungsforschung gleichwertig zu gewichten. Dank der Zusammenarbeit mit der Lehrerinnen- und Lehrerbildung erwerben die Studierenden zudem Kenntnisse in der Schulpädagogik. Weitere Pluspunkte sind die Möglichkeit zur Mitarbeit in erziehungswissenschaftlichen Forschungsprojekten und die Option des zweisprachigen Studiums.

  • Französisch

    Das Französischstudium auf Bachelorstufe bietet eine breit aufgestellte Grundausbildung, sowohl im Bereich französische und französischsprachige Literatur als auch in der Geschichte der französischen Sprache. Beide Zweige setzen Akzente mit der Öffnung zu anderen Disziplinen wie Geschichte, Philosophie und Kunstgeschichte.
    Die Studierenden werden über eine Reihe an Einführungskursen an die literarische Analyse und die Literaturgeschichte herangeführt. Anschliessend liegt der Schwerpunkt auf der Aneignung solider methodologischer Grundkenntnisse, mit der Einführung in das kritische Schreiben. Die Ausbildung bringt den Studierenden schrittweise die verschiedenen Epochen vom Mittelalter über die klassische bis hin zur modernen und schliesslich zeitgenössischen Literatur näher.
    Das Kursangebot in der Linguistik ist sehr umfangreich und umfasst die Enunziation, die kontrastive Erforschung des Gegensatzes mündliche/schriftliche Sprache, die lexikalische Beschreibung, die Textlinguistik und auch die Sprachgeschichte von ihren Anfängen bis in die Gegenwart.
    Das Programm kann auch von Studierenden belegt werden, deren Muttersprache nicht Französisch ist. Sie müssen jedoch über ausreichende mündliche und schriftliche Französischkenntnisse verfügen.

  • Französisch als Fremdsprache

    Das Bachelorprogramm in Französisch als Fremd- und Zweitsprache (FLE/FLS) ist eine theoretische und praktische Ausbildung für eine Lehrtätigkeit in der Schul- oder Erwachsenenbildung.
    Das Kurs- und Seminarangebot bietet die Möglichkeit zur Vertiefung der Französischkenntnisse unter verschiedenen Aspekten – Sprachkenntnisse, Spracherwerb, Didaktik, Kultur und interkulturelle Aspekte. Das Studienprogramm ist auf das Unterrichten und Lernen von Sprachen ausgerichtet.
    Das Bachelorprogramm FLE/FLS der Universität Freiburg verfolgt auf mehreren Ebenen einen mehrsprachigen Ansatz: mehrsprachiger Kontext der Stadt Freiburg, Einordnung des FLE/FLS-Studiums in den «Studienbereich Mehrsprachigkeitsforschung und Fremdsprachendidaktik» sowie Verbindungen zu den Forschungsgruppen des Instituts für Mehrsprachigkeit.

  • Germanistik

    An der Universität Freiburg steht Studierenden der Germanistik die ganze Breite des Studienbereichs offen: von den historischen Sprachstufen des Deutschen bis zu Hochsprache und Dialekt heute, von der deutschsprachigen Literatur im Mittelalter bis zu jener der Gegenwart, von der Literaturtheorie bis zu unterschiedlichen medialen Erscheinungsformen der Literatur und ihrer Didaktik.
    Im Bachelorprogramm erwerben die Studierenden ihr Grundwissen in drei Studiengebieten: der Germanistischen Linguistik, die sich mit der Struktur und der Verwendung der deutschen Sprache beschäftigt; der Germanistischen Mediävistik, die ihre Aufmerksamkeit allen Arten deutscher Texte im Mittelalter widmet; und der Germanistischen Literaturwissenschaft, die sich mit der deutschen Literatur vom 16. Jahrhundert bis zur Gegenwart befasst.
    Besondere Aufmerksamkeit wird in Freiburg der Dialektologie und der Forschung zum Spracherwerb gewidmet. Studierende finden auch Zugang zur interdisziplinären Mittelalterforschung sowie zur literaturwissenschaftlichen Komparatistik.

  • Germanistische Literaturwissenschaft

    Das Studienprogramm der neueren deutschen Literatur – genannt: Germanistische Literaturwissenschaft – setzt Freude am Lesen und Schreiben voraus, insbesondere am präzisen analytischen Umgang mit Sprache und Texten und anderen Medien. Als Teilgebiet der Germanistik widmet sich die «Germanistische Literaturwissenschaft» deutschsprachigen Texten vom Humanismus bzw. der Reformation bis zur Gegenwart. Das Programm erfordert also ebenso ein Interesse an geschichtlichen und kulturellen Zusammenhängen. In diesem Bachelorprogramm erwerben Sie die Kompetenz, Texte in unterschiedlichen Gattungen und medialen Formen stilistisch zu analysieren und in ihrem historischen Kontext zu verorten. Besonderheiten der Freiburger Literaturwissenschaft sind die (an der Sprachgrenze naheliegende) enge Zusammenarbeit mit der Komparatistik, das Interesse für das Verhältnis Medien und Literatur sowie die Beschäftigung mit Fragen der Poetik und der Literaturtheorie.

  • Geschichte

    Wie gestalteten und deuteten Menschen in der Vergangenheit ihr Leben? Wie veränderten sich ihre Lebensformen? Welche Auswirkungen haben frühere Zustände auf die Gegenwart? Diese und ähnliche Fragen stehen im Zentrum des Geschichtsstudiums.
    In Freiburg können Studierende Veranstaltungen zu allen Epochen und zu verschiedenen Regionen (vor allem Europas) besuchen. Zudem wird eine breite Palette an Spezialisierungen angeboten: Zum Beispiel Wirtschaftsgeschichte, Sozialgeschichte, Politische Geschichte, Ideen- und Mentalitätsgeschichte oder Rechtsgeschichte; Kombinationen von Spezialisierungen und Epochen sind möglich.
    Eine breite internationale Kooperation, inklusive Studierendenaustauschprogramme, kennzeichnet das Geschichtsstudium an der Universität Freiburg. Lehrveranstaltungen werden auf Deutsch, Französisch, Italienisch und Englisch durchgeführt. Es ist aber auch möglich, das Studium vollständig in deutscher oder in französischer Sprache zu absolvieren.

  • Geschichte der Moderne

    Im Bachelorprogramm Geschichte der Moderne beschäftigen sich die Studierenden mit dem Zeitraum vom 16. bis zum 20. Jahrhundert. Besondere Beachtung finden dabei die Entwicklungen gesellschaftlicher Normen, der Wandel sozialer Netzwerke und die neuen Möglichkeiten der Selbstdarstellung dieser Epoche. Die sich verändernden Bilder gesellschaftlicher Ordnung (bzw. Unordnung) und die Funktionsweise gesellschaftlicher Systeme werden verglichen und aufeinander bezogen.
    Eine Besonderheit des Studienprogrammes in Freiburg ist die frühe Spezialisierung und vertiefte Beschäftigung mit den Entwicklungen dieser Zeit. Dadurch ist eine bislang so nicht erreichte Tiefenschärfe des Studiums möglich.
    Das Studium der modernen und zeitgenössischen Gesellschaften ist durch eine Betreuungsintensität gekennzeichnet, wie sie an keiner anderen deutschsprachigen Universität garantiert werden kann. Es besteht die Möglichkeit eines zweisprachigen Studiums.

  • Griechische Sprache und Kultur

    Gegenstand dieses Bachelorprogramms ist das griechische Altertum von Homer bis in die byzantinische Zeit. Das Schwergewicht liegt auf dem Studium und der Vertiefung der griechischen Sprache sowie der Beschäftigung mit den literarischen Werken und deren Einordnung in den breiteren Rahmen der griechischen Kultur. Besonderes Augenmerk wird der Rezeption der griechischen Klassik in der Kaiserzeit und der griechischen Kultur und Literatur der Spätantike gelegt. Auch mit dem Nachleben antiker Mythen und literarischer Gattungen in den modernen Literaturen beschäftigen sich die Studierenden.
    Das Hauptgewicht des Studienprogramms liegt auf Kursen über die griechische Sprache und Literatur, auf Lektürekursen, Übungen und Proseminaren, in denen die Sprachkenntnisse vertieft und philologische und literarische Kompetenzen erworben werden.

  • Italienisch

    Studierende, die sich für die italienische Sprache und Literatur interessieren, werden über die Analyse von Dichtung und Erzählungen an die Meisterwerke der italienischen Sprache herangeführt, von Dante und Petrarca über Leopardi und Montale bis hin zu den zeitgenössischen Autoren. Das Bachelorprogramm bietet eine Einführung in die italienische Philologie und Sprachgeschichte, die anhand von literaturgeschichtlichen und monografischen Vorlesungen illustriert wird. Mit diesen Kenntnissen sind die Studierenden in der Lage, die klassischen Texte der italienischen Tradition anzugehen und sich kritisch damit auseinanderzusetzen.
    Das Studienprogramm besteht in erster Linie aus Seminaren, die eine aktive Teilnahme und einen aktiven Lernprozess fördern. Alle Unterrichtseinheiten und Prüfungen finden in italienischer Sprache statt.
    Das Bachelorstudium Italienisch der Universität Freiburg fügt sich in den Analyseansatz führender Forscher ein, wie beispielsweise Gianfranco Contini, Giuseppe Billanovich und Giovanni Pozzi.

  • Klassische Philologie

    Gegenstand dieses Bachelorprogramms ist die griechisch-römische Antike. Das Schwergewicht liegt auf dem Studium und der Vertiefung der griechischen und der lateinischen Sprache sowie der Beschäftigung mit den literarischen Werken dieser Epochen, die in den grösseren Zusammenhang der griechisch-römischen Kultur eingeordnet werden.
    An der Universität Freiburg wird der Rezeption der griechischen Klassik in der Kaiserzeit sowie der Kultur und Literatur der Spätantike und der lateinischen Literatur der Renaissance besondere Aufmerksamkeit gewidmet. Auch mit dem Nachleben antiker Mythen und literarischer Gattungen in den modernen Literaturen beschäftigen sich die Studierenden; dies vor allem in Veranstaltungen im Rahmen des Instituts für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft.
    Das Studienprogramm in klassischer Philologie umfasst Vorlesungen zur griechischen und lateinischen Literatur sowie Lektüren, Übungen und Proseminare, in denen die Studierenden ihre Sprachkenntnisse sowie ihre philologischen und literarischen Kompetenzen verbessern können.

  • Klinische Heilpädagogik und Sozialpädagogik

    Diese Studienrichtung beschäftigt sich mit besonderen pädagogischen Situationen von Kindern, Jugendlichen und teilweise auch Erwachsenen, deren Erziehung, Bildung und Förderung langfristig erschwert ist.
    Bereits vor Studienbeginn muss ein neunmonatiges Praktikum in einem Handlungsfeld der Heil- oder Sozialpädagogik absolviert werden. Während des Bachelorprogramms vertiefen sich die Studierenden in heil- und sozialpädagogische Themen und belegen daneben Grundlagenfächer benachbarter Disziplinen wie Pädagogik, Psychologie oder Medizin. Praktika und wissenschaftliche Arbeiten sind ebenfalls Bestandteil des Studiums.
    Das Studienprogramm in Klinischer Heilpädagogik und Sozialpädagogik in Freiburg ist schweizweit das einzige universitäre Angebot zur Qualifikation für wissenschaftliche und berufspraktische Tätigkeiten in dem Themenfeld. Charakteristisch für das Programm sind die Schwerpunktsetzung im Bereich der geistigen Behinderung und die Berücksichtigung der gesamten Lebensspanne der Klientel.

  • Kunstgeschichte

    Das Bachelorprogramm in Kunstgeschichte bietet den Studierenden die Möglichkeit, Kenntnisse über die Geschichte der Kunst von den Anfängen bis heute zu erwerben, d.h. von der Kunstgeschichte und Archäologie der klassischen Antike bis zur Kunstgeschichte der Moderne und Gegenwart.
    Dieses Studienprogramm ist zweisprachig, unterrichtet wird auf Französisch und auf Deutsch. Die Studierenden müssen obligatorisch Veranstaltungen in beiden Sprachen belegen. Die genaue Aufteilung hängt von den einzelnen Unterrichtseinheiten ab. Die Prüfungen, Hausarbeiten und Referate können die Studierenden jedoch immer in der Sprache ihrer Wahl (Französisch oder Deutsch) ablegen.
    Das Studium besteht aus zwei Teilen: dem Grundpfeiler und einem Vertiefungsbereich. Im Grundpfeiler werden Grundkenntnisse über die Kunstgeschichte aller Epochen erworben. Im Vertiefungsbereich haben die Studierenden die Möglichkeit, ihre Kenntnisse in drei der vier Epochen zu stärken oder sich in Archäologie (Option Archäologie) zu spezialisieren. Mit den im Rahmen des Profils Archäologie angebotenen Veranstaltungen und Praktika kann ein Masterstudium in Archäologie angeschlossen werden.

  • Lateinische Sprache und Kultur

    Gegenstand dieses Bachelorprogramms ist die römische Antike von der frühen Republik bis in die Zeit der Humanisten. Das Schwergewicht liegt auf dem Studium und der Vertiefung der lateinischen Sprache sowie der Beschäftigung mit den literarischen Texten und deren Einordnung in den breiteren Rahmen der römischen Kultur. Besonderes Augenmerk wird auf die lateinische Kultur und Literatur der Spätantike, auf das lateinische Mittelalter sowie auf die Renaissance gelegt. Auch das Nachwirken der antiken Literaturformen und Mythen in der modernen Literatur wird untersucht.
    Nach dem Abschluss des Studiums beherrschen die Studierenden die lateinische Sprache und verfügen über vertiefte Kenntnisse der römischen Literatur und Kultur. Das Schwergewicht des Studiums liegt auf der lateinischen Sprache sowie auf der Vertiefung der Kenntnisse über die römische Literatur und Kultur. Das Hauptgewicht des Studienprogramms liegt auf Kursen über die lateinische Sprache und Literatur, Lektürekursen sowie in Übungen und Proseminaren zur Vertiefung der Sprachkenntnisse, der philologischen Technik und der literarischen Kompetenzen.

  • Logopädie

    Logopädinnen und Logopäden erkennen und diagnostizieren Störungen der Sprache, des Sprechens, der Rede, der Stimme, des Schluckens und der Schriftsprache und führen mit den betroffenen Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen angepasste Therapien, Fördermassnahmen und Beratungen durch.
    Das Bachelor-Programm vermittelt den Studierenden wissenschaftliche und praktische Kompetenzen im Hinblick auf eine Tätigkeit in der pädagogischen und/oder klinischen Logopädie. Aufgrund der Interdisziplinarität des Studienprogramms erwerben die Studierenden ergänzend zu den logopädischen Fachkenntnissen auch Grundlagenwissen aus den Bereichen Sonderpädagogik, Linguistik, Medizin und Psychologie. Praktika und schriftliche Arbeiten runden das Studium ab.
    Die Universität Freiburg bietet die einzige Möglichkeit zur universitären Ausbildung in Logopädie in der Deutschschweiz. Eine zusätzliche Besonderheit bilden weiterführende Kursangebote zur Entwicklung von Eigenaktivität, Selbstorganisation, Reflexions- und Kritikfähigkeit, Kommunikationskompetenz und von spezifischen Praxisfertigkeiten.

  • Musikwissenschaft und Geschichte des Musiktheaters

    In diesem Bachelorprogramm erforschen die Studierenden die Form, Funktion und Bedeutung von Phänomenen aller Art in der Musik verschiedener Kulturkreise. Hauptbereich ist die europäische Musik vom Mittelalter bis zur Neuzeit. Die Universität Freiburg ist die erste in der Schweiz und eine der ersten in Europa, die den Studienbereich Musikwissenschaft und Geschichte des Musiktheaters eingeführt haben. Somit ist sie ein besonders aktives Forschungszentrum auf nationaler und internationaler Ebene.
    Ein spezielles Hauptgewicht wird auf die Erforschung der Musik als sprachliches System gelegt. Dabei wird insbesondere der Bezug zu den Kodierungen anderer Ausdrucksformen untersucht sowie die Mittel, mit denen komplexe Systeme wie die Oper, die Liturgie, das Filmschaffen und weitere Medien in der zeitgenössischen Gesellschaft geschaffen werden.
    Die Vorlesungen und Proseminare werden teils auf Deutsch, teils auf Französisch durchgeführt. Die Studierenden können jedoch die schriftlichen Arbeiten und Prüfungen in der Sprache ihrer Wahl ablegen (Deutsch, Französisch oder Italienisch).

  • Osteuropastudien

    Das Bachelorprogramm Osteuropastudien ist ein interfakultäres, interuniversitäres sowie multilinguales Programm. Die Universitäten Freiburg und Bern haben ihre vielfältigen Osteuropakompetenzen gebündelt und zu diesem einmaligen Angebot zusammengeführt.
    Die Studierenden besuchen Veranstaltungen sowohl in Freiburg wie auch in Bern. Unterrichtssprachen sind Deutsch und Französisch; dazu werden Vorlesungen in Englisch angeboten. Inhaltlich besteht das Studienprogramm aus Veranstaltungen der Zeitgeschichte, der Kulturwissenschaften (Slavistik und Kulturphilosophie), der Politikwissenschaften und der Sozialanthropologie. Der Schwerpunkt liegt auf dem 20. Jahrhundert und aktuellen Fragen. Während des Studiums erlernen die Studierenden mindestens eine Sprache der Region (im Angebot: Russisch, Polnisch, Tschechisch, Kroatisch/Serbisch/Bosnisch, Slowenisch oder Bulgarisch).
    Eine intensive Betreuung ist in diesem Studienprogramm gewährleistet.

  • Philosophie

    Das Philosophiestudium an der Universität Freiburg zeichnet sich durch seine breite Ausrichtung und durch die Vorteile eines zweisprachigen Studienangebots aus, aus dem die Studierenden frei wählen (die Zweisprachigkeit ist für die Studierenden nicht obligatorisch). Das Bachelorprogramm ist in zwei grosse Schwerpunkte gegliedert: die Geschichte der Philosophie und die systematische Philosophie.
    Die Geschichte der Philosophie umfasst die antike, die mittelalterliche, die neuzeitliche und die zeitgenössische Philosophie. Die Studierenden werden an die prägenden Autoren, Texte und Hauptströmungen der abendländischen Philosophie herangeführt. Die systematische Philosophie umfasst komplementäre Bereiche wie Sprachphilosophie, Philosophie des Geistes und der Humanwissenschaften; Erkenntnistheorie und Metaphysik; Ethik und politische Philosophie; Kulturphilosophie und Ästhetik. Innerhalb dieser Gebiete lernen die Studierenden die zentralen Themen und Fragestellungen der aktuellen philosophischen Debatten kennen.
    Eine grosse Anzahl von Wahlkursen ermöglicht es den Studierenden schon im Grundstudium ihr Studienprofil individuell zu gestalten.

  • Politik und Gesellschaft

    Das Bachelorprogramm «Politik und Gesellschaft» zu 60 ECTS ist sowohl politologisch wie soziologisch ausgerichtet. Es ist in erster Linie auf Themen fokussiert, die das politische System der Gesellschaft betreffen. Dazu gehört die Analyse von Regierungssystemen und ihrer Staaten genauso wie die Diskussion zentraler Akteure des politischen Systems. Darüber hinaus geht es um Fragen der politischen Soziologie: Welche sind die gesellschaftlichen Voraussetzungen von politischer Macht? Wie autonom sind das politische System und sein Staat? Wie muss die Problemlösungs- bzw. Steuerungsfähigkeit des Staates eingeschätzt werden, insbesondere in Zeiten politischer Krisen?
    In vergleichenden Analysen werden die diesbezüglich unterschiedlichen Entwicklungen in West- und Osteuropa analysiert. Neben den vielerorts zu beobachtenden autokratischen «Versuchungen» gibt es zunehmende Zweifel an der etablierten Demokratie, an der Frage, ob und wie sehr die etablierten Eliten die grossen politischen Probleme überhaupt zu lösen vermögen. Das Programm ist eingebettet in die Diskussion spezifischer soziologischer Themen, die das politologisch orientierte Programm ergänzen.

  • Psychologie

    Wer sich für das menschliche Erleben und Verhalten interessiert, liegt mit einem Studium der Psychologie genau richtig. Hier wird untersucht, wie Gefühle, Erfahrungen, Gelerntes oder Motivationen auf uns einwirken und welche Rolle das kulturelle und soziale Umfeld spielt. Auf Bachelor-Stufe wird besonders Wert darauf gelegt, dass die Studierenden ihre Alltagstheorien stetig mit den Erkenntnissen der wissenschaftlichen Psychologie konfrontieren.
    Während des dreijährigen Studienprogramms werden sie mit den fachlichen Grundlagenkenntnissen, den Arbeitstechniken der Forschung, den verschiedenen Anwendungsbereichen der Psychologie und mit Basiskompetenzen der psychologischen Diagnostik und Beratung vertraut gemacht. Ein zweimonatiges Praktikum und eine schriftliche Arbeit krönen die Ausbildung zum Bachelor.
    Einzigartig am Psychologie-Studium an der Universität Freiburg ist zudem die Zweisprachigkeit im Lehrbetrieb: Hier werden Studienprogramme auf Deutsch, Französisch oder als Kombination beider Sprachen angeboten.

  • Pädagogik / Psychologie

    Dieses Bachelorprogramm weist die Besonderheit auf, dass es zur Hälfte aus dem Studium der Psychologie und zur Hälfte aus dem Studium der Erziehungswissenschaften besteht. Es richtet sich damit vor allem an diejenigen Studierenden, die Pädagogik/Psychologie an Maturitätsschulen unterrichten möchten.
    In der Psychologie befassen Sie sich mit dem kognitiven und affektiven Bereich, mit den Diagnose- und klinischen Behandlungsverfahren sowie den Forschungsverfahren und -instrumenten. In den erziehungswissenschaftlichen Studienanteilen stehen die Geschichte, Theorie und Empirie von Lern- und Bildungsprozessen und zwar sowohl mit Blick auf einzelne Lebensalter wie auch auf Institutionen und deren politische Kontexte im Mittelpunkt.
    Dieses Studienprogramm ist auf die Lehre ausgerichtet, wobei der Schwerpunkt insbesondere auf den historischen und theoretischen Aspekten beider Disziplinen liegt. In Ergänzung dazu wird empfohlen, ein weiteres Unterrichtsfach zu wählen.

  • Religionswissenschaft

    Dieses Bachelorprogramm widmet sich –unabhängig von theologischen Positionen und Bewertungen– den verschiedenen Religionen in ihren jeweiligen historischen, sozialen und kulturellen Zusammenhängen.
    Schwerpunkte der Freiburger Religionswissenschaft sind die Bereiche Religion, Politik, Recht und Bildung; der Islam in der Schweiz; neue religiöse und weltanschauliche Bewegungen und Gemeinschaften sowie das Verhältnis von Religion und Medien. Den Studierenden stehen neben den regulären Lehrveranstaltungen auch zahlreiche Kurse anderer Disziplinen der Philosophischen Fakultät, des Instituts für Religionsrecht und der Theologischen Fakultät offen.
    Neben allgemeinen wissenschaftlichen Recherche- und Darstellungstechniken erlernen die Studierenden Methoden der sogenannten rezeptionsgeschichtlichen Forschung und der empirischen Sozialforschung. Exkursionen zu Religionsgemeinschaften und zu speziellen religiösen Festen sind Bestandteil vieler Lehrveranstaltungen.

  • Rätoromanisch

    Das Studienprogramm Rätoromanisch widmet sich den vielfältigen Sprachformen Romanischbündens. Wer verwendet in der heutigen Gesellschaft wie und wann Rätoromanisch? Welche Stellung haben die Rätoromanen im dreisprachigen Kanton Graubünden und in der viersprachigen Schweiz? Welche Motive und Traditionen prägen die rätoromanische Literatur? Mit solchen und weiteren Fragen setzen sich Rätoromanischstudierende im Bachelorprogramm auseinander. Der Schwerpunkt liegt an der Universität Freiburg auf der Linguistik, doch die Literaturwissenschaft bildet ebenfalls einen integralen Bestandteil der Ausbildung.
    Die Studierenden erwerben im Bachelorprogramm ein breites Grundlagenwissen für die Tätigkeit in rätoromanischen Institutionen, Medien und Schulen bzw. für ein weiterführendes Studium auf Masterstufe.
    Das Bachelorprogramm setzt vertiefte Kenntnisse in mindestens einer rätoromanischen Varietät voraus (Idiom oder Rumantsch Grischun). Einige Veranstaltungen werden auf Deutsch durchgeführt.

  • Slavistik

    Die Slavistik an der Universität Freiburg setzt ihren Schwerpunkt auf Russland und Polen. Am ältesten Slavistik-Lehrstuhl der Schweiz befassen sich die Studierenden mit Literatur- und Kulturgeschichte und betrachten diese im Kontext von Philosophie, religiösem Denken, bildender Kunst, Film und Populärkultur. Sie erlernen mindestens eine slavische Sprache: Russisch, Polnisch oder Bosnisch/Kroatisch/Montenegrinisch/Serbisch. In Freiburg ist eine optimale Betreuung dank kleiner Kursgruppen und gut erreichbarer Dozierender gewährleistet.
    Neben einer engen Zusammenarbeit mit der Slavistik in Bern, wo vor allem sprachwissenschaftliche Veranstaltungen und Sprachkurse besucht werden können, bestehen eingespielte Partnerschaften mit Universitäten in Russland und Polen. Dadurch sind Auslandsemester einfach zu organisieren. Zudem besteht das Angebot von Russisch-Sommerkursen in Moskau und St. Petersburg.
    Seminare und Vorlesungen der Slavistik werden zweisprachig (Deutsch/Französisch) durchgeführt.

  • Sonderpädagogik

    Studierende eignen sich in diesem Studienprogramm die theoretischen Grundlagen und praktischen Anwendungen der Sonderpädagogik an. Dabei erweitern sie ihre Kompetenzen in Fragen des Umgangs mit Diversität und können sich so an den aktuellen bildungs- und erziehungspolitischen Diskussionen beteiligen. Insbesondere liefert das Studienprogramm einen Überblick über die Besonderheiten der pädagogischen und der gesellschaftlichen Situation von Personen mit Behinderungen.
    Das Angebot der Universität Freiburg hält Schritt mit den interdisziplinären Herausforderungen der heutigen Zeit. Gerade auch wegen den gegenwärtig intensiv geführten Diskussionen um die schulische und gesellschaftliche Integration von Personen mit Behinderungen wird darauf geachtet, die Kenntnisse aus verschiedenen Disziplinen zusammenzuführen und sowohl gesellschaftliche, historische als auch ethische Aspekte zu berücksichtigen.
    Das Studium der Sonderpädagogik als Nebenprogramm bildet eine Ergänzung zum Hauptprogramm und ist in verschiedenen Kombinationen wählbar.

  • Sozialanthropologie

    Sozialanthropologie ist die Wissenschaft der kulturellen und sozialen Vielfalt menschlicher Gemeinschaften. Nachdem sie sich zu Beginn auf exotische und traditionelle Gesellschaften fokussiert hat, beschäftigt sie sich heute auch mit westlichen und modernen Gesellschaften.
    Im Bachelorprogramm lernen die Studierenden Geschichte, Theorien und zentrale Konzepte der Disziplin kennen. Aktuelle fachliche Debatten aus unterschiedlichen geographischen und kulturellen Kontexten werden diskutiert. Inhaltliche Schwerpunkte in Freiburg sind politische Anthropologie, Wirtschafts- und Religionsanthropologie, die Forschunsgebiete fokussieren sich auf die Regionen Süd-, Mittel- und Osteuropas sowie Asiens (Indien, Malaysia). Ein weitreichendes akademisches Netzwerk erlaubt den Austausch mit zahlreichen Universitäten.
    Die Veranstaltungen werden auf Deutsch, Französisch und vereinzelt Englisch durchgeführt. Das Angebot verschiedener Aktivitäten wie Sommerschulen, Exkursionen, Museumsbesuche etc. ergänzen die Lehre.

  • Sozialarbeit und Sozialpolitik

    Dieses Bachelorprogramm ist einzigartig in der Schweiz: Sozialarbeit als akademisches Studium kann nur in Freiburg absolviert werden. Speziell ist auch die enge Verknüpfung von Sozialarbeit und Sozialpolitik, die als Handlungs- und Forschungsfelder im Hinblick auf die Bearbeitung sozialer Probleme in der Gesellschaft verstanden werden.
    Thematisch im Zentrum stehen Menschen, ihre Zielsetzungen, Organisationen und Kommunikationsweisen bei der Auseinandersetzung mit ihrer sozialen Umwelt. Die Studierenden lernen die vielfältigen lokalen, nationalen und transnationalen Dimensionen sozialer Probleme erkennen und verstehen. Soziale Probleme haben nicht nur eine einzige Ursache, sondern sind immer in ein komplexes Geflecht milieuspezifischer, soziokultureller, politischer und ökonomischer Strukturen eingebettet.
    Empirische Sozialforschung ist integraler Teil des Studiums. Im zweiten und dritten Jahr wenden die Studierenden das Gelernte im Rahmen einer eigenen empirischen Forschungsarbeit an.

  • Sozialarbeit und Sozialpolitik (FR)

    In diesem Bachelorprogramm werden den Studierenden die notwendigen Kompetenzen sowie der notwendige kritische Abstand vermittelt, um sozial kritische Situationen, den institutionellen Kontext des jeweiligen Einsatzbereichs und die Gestalt der umzusetzenden Massnahmen analysieren zu können. Da sich das Programm auf die Analyse von sozialen Problemen und deren möglichen Lösungen stützt, lernen die Studierenden, die tiefgreifenden Veränderungen zu verstehen, die die Konzeption der sozialpolitischen Massnahmen beeinflussen. Auch die Beherrschung der verschiedenen Einsatzformen ist Teil des Studiums. Die Studierenden erhalten einen Überblick über die in der Schweiz und im Ausland vorhandenen sozialpolitischen Massnahmen sowie über deren Rolle in Gesellschaft und Wirtschaft.
    Die methodologische und methodische Ausbildung basiert auf drei klassischen Säulen: Analyse der sozialen Probleme (z.B. Armut, gesellschaftlicher Ausschluss, Drogenabhängigkeit), Beschäftigung mit der Sozialpolitik (z.B. Familienpolitik, Gesundheitspolitik und Sozialversicherung), kontextabhängige Praxis der studierten Forschungsmethoden in Verbindung mit der Analyse der sozialen Probleme und/oder der Sozialpolitik.

  • Soziologie

    In diesem Bachelorprogramm erhalten die Studierenden einen Überblick über die soziologischen Theorien, Methoden und Analysen und erwerben entsprechende Analyse-, Forschungs- und Entscheidungskompetenzen. Behandelt werden neben der allgemeinen Soziologie und der Sozialforschung diverse spezielle Soziologien (z.B. Politische Soziologie, Familien-, Entwicklungs-, Kriminal-, Wirtschafts- oder Arbeitssoziologie).
    Die Vermittlung der theoretischen und methodologischen Grundkenntnisse (Begriffe, Theorien, Klassiker, wissenschaftstheoretische Positionen) erfolgt in Verbindung mit einer breiten Ausbildung in quantitativen und qualitativen Methoden. Dabei wird Bezug auf aktuelle soziale Probleme und die dadurch ausgelösten Debatten genommen. Im zweiten und dritten Studienjahr wenden die Studierenden das Gelernte im Rahmen einer eigenen empirischen Forschungsarbeit an. Das Studienprogramm kann auf Deutsch oder auch zweisprachig Deutsch/Französisch absolviert werden.

  • Soziologie (FR)

    Ziel des Bachelorprogramms Soziologie ist die Ausbildung zur wissenschaftlichen Analyse der sozialen, wirtschaftlichen und politischen Prozesse in der zeitgenössischen Gesellschaft. Es legt eine besondere Aufmerksamkeit auf die Konsequenzen solcher Prozesse für das Alltagsleben der Individuen beziehungsweise für ihre sozialen Beziehungen, ihre Gewohnheiten und ihre Einstellungen. Dafür bringt es den Studierenden die Theorien sowie die Werkzeuge zur Analyse der Soziologie näher. Das Studienprogramm erlaubt es den Studierenden, Kenntnisse über die spezifischen Bereiche der Soziologie wie auch praktische Kompetenzen zu erlangen: Methoden qualitativer und quantitativer Datenerhebung; analytische und kommunikative Fähigkeiten im Zusammenhang mit den heutigen sozialen Fragen.

  • Spanisch

    Das Bachelorprogramm Spanisch deckt die verschiedenen Literaturen Hispanoamerikas (einschliesslich USA) und Spaniens nicht nur hinsichtlich ihrer jeweiligen eigenständigen Entwicklung, sondern auch in Bezug auf ihre gegenseitigen Beziehungen ab. An der Universität Freiburg wird besonders Wert auf die Beziehung zwischen Literatur- und Humanwissenschaften sowie auf den Beitrag interdisziplinärer Studien gelegt.
    Vom methodologischen Standpunkt aus fördert diese Ausrichtung die Einführung in die kodikologische Beschreibung und die Textgeschichte. Freiburg ist die einzige Universität der BENEFRI-Vereinbarung, an der diese Studienrichtung angeboten wird. Themenschwerpunkte sind einerseits das Studium der mittelalterlichen Sprache, Literatur und Kultur Spaniens, andererseits das Studium der Übersetzungen von Manuskripten sowie deren Tradition und Stellung innerhalb der Sprachgeschichte.

  • Umweltwissenschaften

    Der interfakultäre Bereich Umweltwissenschaften bietet sieben Nebenprogramme an. Allen gemeinsam ist der Grundkurs, der ein breites, interdisziplinäres Basiswissen vermittelt. Dazu gehören naturwissenschaftliche, ethische, ökonomische sowie juristische Inhalte. Dozierende aus verschiedenen Fakultäten und Spezialisten aus der Praxis zeigen Brennpunkte und Lösungsansätze auf und vermitteln theoretisches Wissen. Exkursionen ermöglichen Einblicke beispielsweise in technische Anlagen, Verarbeitungs- und Verwertungsprozesse, Forschungslabore oder Schutzgebiete.
    Zwei Studienprogramme ermöglichen den angehenden Umweltwissenschaftlerinnen und Umweltwissenschaftlern über den Grundkurs hinaus entweder eine Spezialisierung in Umweltrecht oder in Umweltpraxis. Bei den anderen Studienprogrammen sind folgende Schwerpunkte möglich: Nachhaltigkeit; Ökologie; Umweltethik; Umweltökonomie; Ressourcen.

  • Zeitgeschichte

    Ein Bachelorstudium in Zeitgeschichte zu absolvieren – diese Möglichkeit gibt es ausschliesslich an der Universität Freiburg. Das Programm konzentriert sich auf das 19. und 20. Jahrhundert. Räumlich stehen die Schweiz, Europa und Nordamerika im Zentrum. Sie erhalten einen Überblick zur Schweizer und europäischen Politik-, Sozial- und Kulturgeschichte, was Sie in Proseminaren und Seminaren vertiefen. Ausserdem werden Sie in die Historiographie der Zeitgeschichte eingeführt. Sie erlernen das Analysieren und Kontextualisieren historischer Quellen, den Umgang mit wissenschaftlichen Texten, das historische Argumentieren und das Schreiben und Redigieren eigener Texte. Die im Schweizer Vergleich grosse Anzahl an Dozierenden in diesem Programm ermöglicht eine breite thematische Vielfalt der Veranstaltungen und sichert eine gute Betreuung der Studierenden. Das Studium kann auf Deutsch und auf Französisch sowie zweisprachig mit einer entsprechenden mention bilingue im Diplom absolviert werden.