Master

Auf Masterstufe bietet die Philosophische Fakultät drei Studienprogrammtypen an:

  • Vertiefungsprogramme (90 ECTS-Kreditpunkte einschliesslich Masterarbeit),
  • Spezialisierungsprogramme (30 ECTS-Kreditpunkte),
  • sowie Nebenprogramme (30 ECTS-Kreditpunkte).

Die Studierenden wählen ein Vertiefungsprogramm und, falls erforderlich, ein Spezialisierungsprogramm (im selben Bereich) oder ein Nebenprogramm (in einem anderen Bereich).

Ist das Spezialisierungs- oder Nebenprogramm im Vertiefungsprogramm nicht vorgeschrieben, so ist die Wahl eines solchen optional.

Die Fakultät bietet auch Nebenprogramme (30 ECTS-Kreditpunkte) für Studierende anderer Fakultäten an.

Studienangebot

Die Philosophische Fakultät umfasst mehr als 20 Studienbereiche und bietet ein breites Spektrum an Studienprogrammen der Geistes- und Kulturwissenschaften, sowie den Sozial- und Humanwissenschaften.

Das Studienangebot beinhaltet aktuell 33 Master-Studienprogramme:

  • Allgemeine und Schweizergeschichte der Neuzeit

    Dieser Master beschäftigt sich mit der Frühen Neuzeit, einem Zeitraum also, der die Grundlagen der europäischen Moderne legt und zugleich von alteuropäischen Mustern sozialer Interaktion geprägt ist.
    Die Studierenden lernen die komplizierten Geflechte des politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Austausches dieser Epoche kennen. Dabei finden sozial-, kultur-, wissenschafts-, kirchen-, rechts-, musik- und kunstgeschichtliche Ansätze Verwendung und werden miteinander verknüpft.
    Das Lehrangebot in Freiburg wird ergänzt durch Gastdozierende, Summerschools und Vorträge auswärtiger Experten. Eine Besonderheit ist der starke Fokus auf die italienische Renaissance und ihre Wirkung, sowie die Exkursionen in diesen Raum. Speziell ist auch der frühe Einbezug der Studierenden in die Forschungstätigkeit: Sie können Forschenden bei der Analyse von Quellen, dem Entstehen von Publikationen und der Verteidigung von Thesen über die Schulter blicken und sich diskutierend beteiligen.

  • Allgemeine und vergleichende Literaturwissenschaft

    Die Universität Freiburg bietet als einzige Schweizer Universität die Möglichkeit, Allgemeine und vergleichende Literaturwissenschaft zweisprachig zu studieren. Das deutsch-französische Studienprogramm thematisiert die Wechselwirkungen verschiedener Literaturen im internationalen Kontext.
    In der Allgemeinen Literaturwissenschaft eignen sich die Studierenden das wissenschaftliche Instrumentarium an, mit dem literarische Texte analysiert werden, und beschäftigen sich mit grundsätzlichen Fragen zur Literatur.
    Die Vergleichende Literaturwissenschaft (Komparatistik) widmet sich dem Vergleich von Werken und Autoren aus verschiedenen Sprach- und Kulturräumen. In der intermedialen Komparatistik befassen sich die Studierenden mit den Wechselwirkungen zwischen Literatur und anderen Medien.
    Praxisorientierte Kurse (z.B. zu Übersetzungen oder zur Arbeit mit Manuskripten), interdisziplinäre Tagungen und kulturwissenschaftliche Veranstaltungen anderer Bereiche ergänzen das Lehrangebot.

  • Archäologie

    Das gemeinsam mit der Universität Neuenburg sowie in Zusammenarbeit mit den Universitäten Bourgogne, Franche-Comté und Strassburg aufgelegte Masterprogramm Archäologie gibt unmittelbar Zugang zu einem interkantonalen und grenzüberschreitenden Netzwerk mit einem breiten Spektrum an Lehrveranstaltungen und Praktika. Parallel zum gemeinsamen theoretischen und praktischen Basisprogramm (fächerübergreifende Ansätze, Methodik, Epistemologie, Recherchetechniken, Praktika) spezialisieren sich die Studierenden auf einen der grossen in der Archäologie behandelten Zeitabschnitte: – Ur- und Frühgeschichte (Neuenburg); – Archäologie der antiken Welten (Neuenburg und Freiburg).
    Das Masterprogramm Archäologie umfasst folgende Bereiche: Ablauf von Ausgrabungen (praktische Arbeiten, Studienreisen, Praktika im Freien, in Museen oder in Labors), Grundlagen der Datenanalyse und -interpretation, Verbindungen zu anderen Fachgebieten (Philologie, Alte Geschichte, Ethnologie, Kunstgeschichte, Museumskunde), epistemologische und theoretische Reflexionen, Beziehung zwischen archäologischer Forschung und Öffnung zur Stadt (Konferenzen, Ausstellungen, Events, Grundsätze der Kommunikation usw.).

  • Deutsch als Fremdsprache / Deutsch als Zweitsprache

    Im Zentrum dieses Masterstudienprogramms steht die Frage, wie die deutsche Sprache als Fremd- und/oder Zweitsprache im Kontext der Mehrsprachigkeit erlernt und vermittelt wird. Die Studierenden lernen, Untersuchungen zur Entwicklung sprachlicher, kommunikativer und interkultureller Kompetenzen und zur Interaktion im Unterricht durchzuführen und zur Praxis in Beziehung zu setzen. Das Masterstudium beinhaltet auch Unterrichtsbesuche und eigene praktische Erfahrungen in der Betreuung von Lernenden. Ausserdem haben die Studierenden die Möglichkeit, individuelle Schwerpunkte zu setzen, z.B. in den Bereichen Mehrsprachigkeitsforschung und -didaktik oder Deutsch als Zweitsprache/Migration.
    Ein universitärer Master in DaF/DaZ wird in der Schweiz nur im zweisprachigen Freiburg angeboten. Das Programm zeichnet sich auch durch enge Kontakte zum wissenschaftlichen Kompetenzzentrum für Mehrsprachigkeit aus.

  • Englische Sprache und Literatur

    Das breit gefächerte Studium der englischen Sprache und Literatur erstreckt sich über vier Semester, in denen sich die Studierenden mit allen Disziplinen des Studienbereichs befassen. Sie wählen zudem einen spezifischen Teilbereich zur Vertiefung aus – englische oder amerikanische Literatur, Literatur des Mittelalters oder Linguistik. Die Interdisziplinarität ist ein wichtiger Bestandteil des Studiums. So organisiert das Departement Intensivkurse an Wochenenden für bestimmte Vorlesungen, an denen die Studierenden sich zusammenfinden, um gemeinsam ein Thema detailliert zu behandeln. Zum Abschluss des Studienprogramms verfassen die Studierenden eine Masterarbeit zu einem Thema ihrer Wahl. Sie können an Forschungskolloquien teilnehmen und sich mit Gleichgesinnten über ihre Ideen austauschen. Das Departement verfügt zudem über umfangreiche und moderne physische und elektronische Bibliotheksressourcen.

  • Erziehungswissenschaften

    Das Masterprogramm in Erziehungswissenschaften setzt sich aus der Theoriekompetenz, der Forschungskompetenz und zwei Schwerpunkten zusammen und richtet sich an Studierende, welche sich mit einem forschungsorientierten Interesse für die Theorie, Geschichte und die gesellschaftliche Funktion von Erziehung und Bildung interessieren. Im Rahmen dieses Masterprogramms können Interessierte die Option «Globalisierung und Bildung» und/oder die Option «Pädagogik der frühen Kindheit und Kindheitsforschung» studieren. Eine Besonderheit stellt das Universitäre Zentrum für frühkindliche Bildung (ZeFF) dar, in dessen Forschungsaufgaben die Studierenden eingebunden werden.

  • Ethik, Verantwortung und Entwicklung

    Der spezialisierte Master stellt Fragen der Ethik und der Verantwortung in den Vordergrund und zielt auf ein kritisches und wissenschaftliches Verständnis der Entwicklung in ihren vielfältigen Komponenten: nachhaltige Entwicklung, Entwicklung von Gesellschaft, Mensch und Umwelt, Erziehung usw. Er fördert die analytischen und proaktiven Kapazitäten der Studierenden, die nicht nur im allgemeinen Studienrahmen, sondern auch angemessen auf die komplexe soziale Realität sowie die ethischen Herausforderungen und Verantwortungen in der Entwicklung der zeitgenössischen Gesellschaften reagieren können.
    Dem Master liegen drei pädagogische Zielsetzungen zugrunde: die Konsolidierung der theoretischen Grundlagen im Bereich Ethik und Verantwortung, die Erörterung der Bedingungen, unter denen Entwicklung in Achtung der menschlichen Person erfolgt, und das Erfassen der Bedeutung von Entwicklung für die gesellschaftliche Organisation, die Lebensweise und die Formen der Solidarität.
    Die Ausbildung umfasst einen Forschungsaufenthalt im Ausland, in dessen Rahmen die theoretischen Analysen mit konkreten Entwicklungsrealitäten konfrontiert werden können. Zum Studienabschluss wird eine Ethikwoche organisiert, in der die Arbeiten der Studierenden aufgegriffen werden.

  • Europastudien

    Die Europastudien befassen sich mit der europäischen Integration und mit der Rolle, die die Schweiz und andere Länder in diesem Prozess spielen. Im Fokus stehen historische und politische Fragen sowie die kulturelle und die gesellschaftliche Vielfalt, welche das «Projekt Europa» prägen.
    Das interdisziplinär ausgerichtete Masterprogramm besteht aus Basismodulen, die sich mit Geschichte und Politik der europäischen Integration sowie mit rechtlichen, ökonomischen und soziokulturellen Herausforderungen des heutigen Europas beschäftigen. Daneben können die Studierenden zwischen zwei Spezialisierungsoptionen auswählen: Das eine widmet sich gesellschaftlichen und zeitgeschichtlichen Aspekten Europas und beinhaltet Vertiefungsmodule in Wirtschaft, Recht, Geschichte und Sozialwissenschaften. Das andere thematisiert den europäischen Kulturraum und bietet Kurse zu Sprachen und Literaturen, Theologie, Philosophie sowie Kunstgeschichte und Musikwissenschaft an.
    Die Kurse werden auf Deutsch und Französisch sowie vereinzelt auf Englisch gehalten.

  • Familien-, Kinder- und Jugendstudien

    Das im Herbstsemester 2015 erstmals angebotene, interdisziplinär ausgerichtete Studienprogramm bildet Studierende im Bereich der Familienwissenschaften sowie der Kinder- und Jugendforschung aus. Studierende erlangen Methoden- und Fachkenntnisse aus den Disziplinen der Rechtswissenschaft, Psychologie, Erziehungswissenschaft sowie Sozial- und Geisteswissenschaft. Je nach Wahl der Studierenden, erfolgt im Verlauf des Masterstudiums eine vertiefte Auseinandersetzung im Bereich der Familienwissenschaft oder der Kinder- und Jugendstudien. Das erfolgreich absolvierte Masterstudium wird die Studierenden befähigen, sowohl juristische, psychologische resp. sozial- und geisteswissenschaftliche Fach- und Methodenkompetenzen auf Familien-, Kinder- und Jugendthemen anzuwenden, und damit interdisziplinär zu denken und zu arbeiten. Die Ausbildung basiert auf der engen Zusammenarbeit des Instituts für Familienforschung und -beratung mit der Rechtswissenschaftlichen und der Philosophischen Fakultät.

  • Französisch

    Das Französischstudium auf Masterstufe umfasst einerseits die Linguistik und andererseits die französische und französischsprachige Literatur vom Mittelalter bis in die Gegenwart. Dabei bilden das Imaginäre, die Literaturtheorie, das Theater, die Dramaturgie und die Rhetorik einen besonderen Schwerpunkt.
    Das Studienprogramm ist gegliedert in ein allgemeines Grundstudium mit einer methodischen Vertiefung in Literatur und Textlinguistik sowie vier Wahlmodule mit einer Spezialisierung in den Bereichen Literatur, Linguistik, galloromanische Philologie, Literatur des Mittelalters, Dramaturgie und Geschichte des Theaters.
    Die Masterarbeit wird im Allgemeinen zu einem Thema der gewählten Spezialisierung verfasst.
    Die Vorlesungen und Seminare des Masterprogramms verbinden zudem ein breites Spektrum benachbarter Disziplinen wie bildende Künste, Geschichte, Philosophie, vergleichende Literaturwissenschaften und Sozialwissenschaften.

  • Französisch als Fremdsprache / Französisch als Zweitsprache

    Das Masterprogramm «Französisch als Fremdsprache/Französisch als Zweitsprache» (FLE/FLS) ist der Vertiefung der didaktischen und linguistischen Lern- und Lehraspekte bezüglich FLE/FLS in einem mehrsprachigen Umfeld gewidmet. Die Studierenden erlernen empirische Recherchemethoden, mit denen sie nicht nur die Entwicklung von Sprach-, Kommunikations- und interkulturellen Kompetenzen, sondern auch die Interaktionen in einem schulischen Kontext analysieren können. Darüber hinaus lernen sie, eine Verbindung zwischen diesen Konzepten und der Praxis herzustellen. Das Programm umfasst begleitende Praktika.

  • Französisch: Grundausbildung

    Das Nebenprogramm setzt sich aus zwei Kernmodulen mit jeweils 15 ECTS-Kreditpunkten zusammen. Im ersten werden die methodologischen Grundlagen in der Literatur vertieft (es sind 1 Vorlesung und 2 Seminare zu absolvieren), im zweiten die methodologischen Grundlagen in Linguistik (es sind 2 Seminare zu absolvieren).

  • Fremdsprachendidaktik

    Dieses in Zusammenarbeit mit den Pädagogischen Hochschulen Freiburg und Bern angebotene Masterprogramm vermittelt Kenntnisse verschiedener Ansätze und Methoden des Fremdsprachenlehrens; deren Analyse befähigt die Studierenden, Lehr-Lern-Konzepte für die verschiedenen Stufen (Primar- bis Sekundarstufe II) abzuschätzen, weiterzuentwickeln und anzuwenden. Das Programm umfasst neben den Lehrveranstaltungen auch ein Ausbildungs- sowie ein Sprachpraktikum.
    Der Unterricht dieses nur in Freiburg angebotenen Masters erfolgt zweisprachig (Deutsch/Französisch). Die Studierenden entscheiden sich zudem für eine Spezialisierungssprache: Deutsch, Französisch, Englisch oder Italienisch. Bei Interesse können sie im Sprachenzentrum der Universität Sprachkurse belegen.
    Den Studierenden steht auch das Wissenschaftliche Kompetenzzentrum für Mehrsprachigkeit in Freiburg offen, wo sie an den regelmässig stattfindenden Vorträgen und Workshops mit internationalen Expertinnen und Experten teilnehmen können.

  • Gender, Gesellschaft, Sozialpolitik
  • Germanistik

    Im Masterprogramm können die Studierenden in den drei Studiengebieten Germanistische Linguistik, Germanistische Mediävistik und Germanistische Literaturwissenschaft ihren Interessen entsprechende Schwerpunkte setzen.
    In der Linguistik erhalten sie in projektorientierten Seminaren Einblick in aktuelle Forschungen; zentrale Themenfelder sind Spracherwerb und -variation, sowie eine sozio- und wahrnehmungslinguistisch ausgerichtete Dialektologie.
    In der Mediävistik wird mittelalterliche Literatur im Zusammenspiel mit Entwicklungen der Gesellschaft, ihrer Wissensbestände, Denkformen und medialen Techniken betrachtet. Internationale Graduiertentreffen, Handschriftenpraktika sowie ein interdisziplinäres Ergänzungsprogramm bereichern das Studium.
    In der Literaturwissenschaft befassen sich die Studierenden mit literarischen Texten und Narrativen in allen Medien ab dem 16. Jahrhundert. Dabei wird komparatistischen Fragestellungen und intermedialen Zusammenhängen ein hoher Stellenwert zugemessen.

  • Geschichte

    Das Masterprogramm Geschichte an der Universität Freiburg verbindet umfassendes historisches Wissen mit Spezialisierungen auf einzelne Epochen und Themen. Die Studierende konzentrieren sich auf zwei Epochenfächer aus folgender Auswahl: Alte Geschichte, mittelalterliche Geschichte, Geschichte der Neuzeit, zeitgenössische Geschichte. Aus dem Bereich der beiden gewählten Epochenfächer wird die Abschlussarbeit geschrieben. Sie ist das Ergebnis einer anspruchsvollen eigenen Forschungstätigkeit.
    Epochenübergreifende Veranstaltungen und die Vertiefung der methodischen Fertigkeiten ergänzen das Programm. Zudem können anwendungsorientierte und auf Berufe hinführende Veranstaltungen besucht werden, wo etwa die Arbeit in Archiven, Bibliotheken, Firmen, politischen und rechtlichen Institutionen und weiteren Non-Profit-Organisationen im Mittelpunkt steht.
    Eine grosse Freiheit in der Gestaltung der Themen und der Arbeitsschwerpunkte zeichnet das Masterprogramm Geschichte aus.

  • Griechische Sprache und Kultur

    In diesem Masterprogramm werden die Kenntnisse der griechischen Sprache vertieft und die Kultur- und Literaturkenntnisse im Bereich der griechischen Antike verfeinert. Das Programm umfasst auch das Nachwirken dieses Kulturerbes in der Spätantike und im byzantinischen Zeitalter.
    Der Studienplan besteht aus einem gemeinsamen Stamm, der aus einem Literaturkurs, einem Lektürekurs und zwei Seminaren zur griechischen Sprache und Kultur besteht. Darüber hinaus wird in einem praktischen Workshop in die wissenschaftliche Recherche eingeführt und eine konkrete Ausbildung geboten, insbesondere in den Bereichen Papyrologie, Paläografie, Kodikologie und Kritische Ausgabe.

  • Islam und Gesellschaft

    Der Islam ist wie kaum ein anderes Thema zentraler Konfliktgegenstand in europäischen Gesellschaften. In den Bereichen nationaler wie internationaler Politik, Bildung und Sozialwesen wird um eine konstruktive Wechselbeziehung von Islam und Gesellschaft gerungen. Das schweizweit einzigartige Programm «Islam und Gesellschaft» vermittelt Kompetenzen für einen differenzierten Umgang mit komplexen Debatten, indem zentrale Fragen des muslimisch-religiösen Selbstverständnisses aufgegriffen und Lösungsvorschläge für gesellschaftliche Herausforderungen erarbeitet werden. Das Programm ist ein Studienangebot des Schweizerischen Zentrums für Islam und Gesellschaft (SZIG) an der Universität Freiburg.

  • Italienisch

    Das Masterprogramm Italienisch erschliesst die charakteristische Didaktik der Freiburger Schule mit ihren philologischen Forschungsmethoden und ihrer formalistischen Kritik. Es werden zwei Studienzweige angeboten. Der erste Studienbereich widmet sich der literarischen Vertiefung, die sowohl die textuelle Suche als auch die historische Dimension der Literatur berücksichtigt. Der zweite Studienbereich bietet eine Vertiefung der verschiedenen Facetten der italienischen Kultur, die im Angebot der Philosophischen Fakultät stark verankert sind. So werden in erster Linie Texte und Themen des Humanismus und der Renaissance einerseits und der Moderne andererseits intensiv analysiert.
    Das Masterstudienprogramm konzentriert sich auf die literarischen Zusammenhänge und wirkt als Verbindungsglied zu den zahlreichen Aspekten der italienischen Kultur. Das Studium stützt sich auf eine interdisziplinäre Perspektive, die den Übergang zu den Disziplinen Geschichte, Kunstgeschichte, Philosophie und Musikwissenschaft ermöglicht.

  • Klassische Philologie

    In diesem Masterprogramm vertiefen die Studierenden ihre Kenntnisse der klassischen Sprachen Griechisch und Latein sowie der Literatur und Kulturgeschichte des klassischen Altertums. Ein spezielles Interesse gilt dem Nachwirken von Griechisch und Latein in der Spätantike, der byzantinischen Welt, dem Mittelalter und der Renaissance.
    Nach einem gemeinsamen Grundstudium, das Literaturkurse, Lektüre und Seminare über die griechische und lateinische Sprache und Kultur umfasst, können die Studierenden anhand eines frei wählbaren Orientierungsmoduls ihr Studienprofil näher bestimmen: Historische Wissenschaften, Textedition, Literaturstudien, Renaissance, Philosophie und Patristik. Darüber hinaus wird in einem praktischen Workshop in die wissenschaftliche Recherche eingeführt und mit praktischen Übungen ein Einblick in den Bereichen Papyrologie, Paläografie, Kodikologie und Kritische Ausgabe gegeben.

  • Kultur, Politik und Religion in der pluralistischen Gesellschaft

    Dieses Masterprogramm bietet einen vertieften Zugang zu aktuellen Problemfeldern des sozialen, kulturellen, politischen und religiösen Pluralismus. Mittels verschiedener sozialwissenschaftlicher Methoden und einer interdisziplinären Orientierung stellt das Studium Werkzeuge zur Verfügung, um die komplexen Vorgänge ethnischer, interreligiöser, generationenübergreifender Beziehungen zu analysieren und Auswirkungen auf das politische Handeln zu verstehen. Dabei werden sozialanthropologische, religionswissenschaftliche, soziologische und politikwissenschaftliche Ansätze vereint.
    Die Programmausrichtung können die Studierenden nach eigenen Interessen, Vorbildung und Berufsvorstellungen aus folgenden Spezialisierungen auswählen: Politik, Staat und Zivilgesellschaft; Kulturelle Vielfalt und soziale Identität; Herausforderungen gegenwärtiger Religionskulturen.
    Im Studium werden aktuelle Themen behandelt, zu denen mit empirischen Methoden (Feldstudien, Fallanalysen, Interviews etc.) Material erhoben wird.

  • Kunstgeschichte

    Das Masterprogramm in Kunstgeschichte bietet den Studierenden eine spezialisierte Ausbildung in der Geschichte der Kunst von den Anfängen bis heute, d.h. von der Kunstgeschichte und Archäologie der klassischen Antike bis zur Kunstgeschichte der Moderne und Gegenwart. Das Masterprogramm legt den Schwerpunkt darauf, die künstlerischen Manifestationen von verschiedenen Gesichtspunkten aus und nach den neuesten Methoden aus einer anthropologischen, sozial- und mediengeschichtlichen Perspektive zu betrachten.
    Dieses Studienprogramm ist zweisprachig, unterrichtet wird auf Französisch und auf Deutsch. Die Studierenden müssen obligatorisch Veranstaltungen in beiden Sprachen belegen. Die genaue Aufteilung hängt von den einzelnen Unterrichtseinheiten ab. Die Prüfungen, Hausarbeiten und Referate können die Studierenden jedoch immer in der Sprache ihrer Wahl (Französisch oder Deutsch) ablegen.

  • Lateinische Sprache und Kultur

    In diesem Masterprogramm werden die Kenntnisse der lateinischen Sprache vertieft und die Kultur- und Literaturkenntnisse im Bereich der lateinischen Antike verfeinert. Das Programm umfasst auch das Nachwirken dieses Kulturerbes in der Spätantike, im Mittelalter und in der Renaissance.
    Der Studienplan besteht aus einem gemeinsamen Stamm, der aus einem Literaturkurs, einem Lektürekurs und zwei Seminaren zur lateinischen Sprache und Kultur besteht. Darüber hinaus wird in einem praktischen Workshop in die wissenschaftliche Recherche eingeführt und eine konkrete Ausbildung geboten, insbesondere in den Bereichen Papyrologie, Paläografie, Kodikologie und Kritische Ausgabe.

  • Mediävistik

    Als Mittelalter wird im Allgemeinen die Epoche der europäischen Kulturen zwischen dem 5. und dem 15. Jahrhundert bezeichnet. Die interdisziplinäre Erforschung der heterogenen und vielschichtigen Kultur des europäischen Mittelalters dient auch einem tieferen Verständnis von neuzeitlichen und zeitgenössischen Entwicklungen.
    Das interdisziplinäre Masternebenprogramm Mediävistik richtet sich an Studierende, die ein Hauptprogramm mit mediävistischem Schwerpunkt absolvieren und diese Studien durch Kenntnisse und Fähigkeiten auf bereichsfremden bzw. interdisziplinären Gebieten der Mediävistik ergänzen oder vertiefen möchten. Es handelt sich um ein Angebot des Mediävistischen Instituts der Universität Freiburg.

  • Mehrsprachigkeitsforschung

    In diesem interdisziplinären Studienprogramm wird die Mehrsprachigkeit in ihren individuell-persönlichen und gesellschaftlichen Komponenten untersucht. Dabei wird der Schwerpunkt nicht nur auf die Prozesse des Spracherwerbs, der Kognition und der Didaktik der Mehrsprachigkeit gelegt, sondern auch auf institutionelle, politische und wirtschaftliche Dimensionen der Sprachenvielfalt in unseren zeitgenössischen Gesellschaften.
    Die Universitätsausbildung der Studierenden ist fest in der Forschung verankert. Die Studierenden entwickeln ein Verständnis für die Funktionsweise und den Aufbau mehrsprachiger Repertoires, für die Dynamiken des Kontakts zwischen den Sprachen, für die Rolle der Sprachen bei der Entstehung von sozialer Ungleichheit, für Sprachprobleme in Migrationssituationen sowie die verschiedenen Formen der institutionellen Verwaltung der Sprachenvielfalt. In einem anwendungsorientierten Modul, das ein Praktikum umfasst, können die Studierenden eine Verbindung zwischen ihrem theoretischen Wissen und der gesellschaftlichen Realität herstellen.
    Das Masterstudium bietet auch die Option Rätoromanisch an. Ziel dabei ist es, die Kenntnisse in rätoromanischer Linguistik und Literaturwissenschaft zu vertiefen und Forschungsprojekte über die rätoromanische Sprache durchzuführen.

  • Musikwissenschaft und Geschichte des Musiktheaters

    Dieses Masterstudienprogramm bietet eine vertiefte Analyse der Technik, der Methoden und der Funktionsweise der Musikwissenschaft aus einer interdisziplinären Perspektive. Gemäss der Freiburger Studientradition wird der Fokus dabei auf den Bezug zwischen Musik und Text, Musik und Bühne sowie Musik und visuellen Künsten gelegt, insbesondere im Fall der Film- und Opernmusik. Das Studienprogramm bietet auch themenspezifische Kurse und analytische Seminare zu den verschiedenen Epochen der westlichen Musikgeschichte.
    Die Vorlesungen und Seminare werden teils auf Deutsch, teils auf Französisch durchgeführt. Die Studierenden werden zudem aufgefordert, aktiv an den Forschungs- und Öffentlichkeitsveranstaltungen des Studienbereichs teilzunehmen.
    Prüfungen und Masterarbeit können nach Wahl der Studierenden in einer der folgenden drei Sprachen abgelegt werden: Deutsch, Französisch oder Italienisch.

  • Osteuropastudien

    Das Masterprogramm Osteuropastudien ist ein interfakultäres und multilinguales Programm, das von den Universitäten Freiburg und Bern angeboten wird.
    Die Studierenden besuchen Kurse an beiden Universitäten. Regelmässig halten auch Forschende aus osteuropäischen Ländern Seminare ab. Die Veranstaltungssprachen sind Deutsch, Französisch und Englisch. Das Studienprogramm besteht aus Veranstaltungen der Zeitgeschichte, der Kulturwissenschaften (Slavistik und Kulturphilosophie), der Politikwissenschaften und der Sozialanthropologie. Der Schwerpunkt liegt auf dem 20. Jahrhundert und aktuellen Fragen. Während des Studiums erlernen die Studierenden mindestens eine Sprache der Region.
    Das Interfaculty Institute for Central and Eastern Europe der Universität Freiburg verfügt über zahlreiche Kontakte zu Lehrenden und Forscherinnen und Forschern aus der Region. Die Forschungsprojekte und Mandate des Instituts sorgen für einen engen Praxisbezug dieses Studienprogrammes.

  • Philosophie

    Das Masterprogramm Philosophie ermöglicht eine vertiefte Einarbeitung in die wichtigsten Fragen und Hauptströmungen der abendländischen Philosophie, von der Antike bis zur Gegenwart. In Zusammenarbeit mit der Universität Neuenburg wird eine weiterführende Ausbildung in systematischer Philosophie (Metaphysik; Erkenntnistheorie; Sprachphilosophie, Philosophie des Geistes und der Humanwissenschaften; Ethik und politische Philosophie; Kulturphilosophie und Ästhetik) sowie in Geschichte der Philosophie (antike, mittelalterliche, neuzeitliche und zeitgenössische Philosophie) angeboten.
    Das Studienprogramm ist einzigartig in der Schweiz. Es zeichnet sich aus durch seinen Methodenpluralismus, die systematisch breite Ausrichtung, das zweisprachige Angebot und eine enge Verbindung der Lehre mit den Forschungsaktivitäten der Mitglieder des Departements.
    In jedem Semester werden mehrere international besetzte Kolloquien organisiert und international renommierte Philosophen aus In- und Ausland zu Vorträgen eingeladen. Dies ermöglicht den Studierenden, früh einen lebendigen Einblick zu gewinnen in die aktuellen Debatten auf internationalem Niveau und mit Forschenden anderer Universitäten im In- und Ausland in Kontakt zu treten.

  • Psychologie

    Das Ziel des Masterstudiums für Psychologie ist es, das theoretische Wissen in verschiedenen Domänen der Psychologie zu vertiefen. Der Hauptfokus liegt dabei auf dem Erlernen von wissenschaftlichen Methoden, der Vertiefung des wissenschaftlichen Verständnisses sowie der Anwendung des erworbenen Wissens in verschiedenen Arbeitsfeldern (Klinik, Unternehmen, Schule, Institutionen, Forschung) und dem Erlernen von praktischen Fähigkeiten. Die angebotene Ausbildung bietet ihren Absolventinnen und Absolventen einen idealen Einstieg in verschiedene Berufsfelder der Psychologie, wie z.B. in die Klinische und Gesundheitspsychologie, die Personalpsychologie, Schulpsychologie, Neuropsychologie und Ergonomie. Zusätzlich ist der Master in Psychologie eine optimale Grundlage für die Arbeit in Forschungsprojekten und für die Vorbereitung und Ausarbeitung einer wissenschaftlichen Dissertation. Das Masterstudium an der Universität Fribourg zeichnet sich durch eine gute und individuelle Betreuung der Studierenden während des Studiums und während der Erstellung der Masterarbeit aus. Die Studierendenzahlen sind überschaubar, die Anzahl der Plätze pro Kurs sind meist nicht begrenzt, und die Atmosphäre ist familiär. Das Lehrangebot ist reichhaltig und wird zusätzlich durch externe, häufig internationale Personen aus der Forschung und der Praxis ergänzt.

  • Pädagogik / Psychologie

    Wenn Sie Interesse haben, Psychologie und Pädagogik an den Maturitätsschulen zu unterrichten, wird dieses Masterprogramm es Ihnen ermöglichen, die beiden genannten Disziplinen umfassend und mit ihren Besonderheiten zu lehren. Auf diese Weise werden Sie den Schülerinnen und Schülern nicht nur helfen, einen Studiengang zu wählen, sondern auch die Funktionsweise eines Individuums – ob Kind, Jugendlicher oder Erwachsener – und die mit diesen Lebensabschnitten verbundenen Gefahren besser kennen zu lernen.
    Das zur Hälfte aus Psychologiekursen und -seminaren und zur Hälfte aus erziehungswissenschaftlichem Unterricht bestehende Studienprogramm ermöglicht Ihnen die Erweiterung der im Bachelorstudium erworbenen Kenntnisse. Dieses Studienprogramm kann als Haupt- oder Nebenprogramm gewählt werden. Darüber hinaus kann es in Französisch, in Deutsch oder zweisprachig absolviert werden, wodurch sich Ihre Arbeitsmöglichkeiten erheblich verbessern.
    Wenn Sie in nur einer dieser beiden Disziplinen ein Bachelorstudium absolviert haben, müssen Sie im zweiten Unterrichtsfach als Pre-Master eine Nachprüfung ablegen (Passerelle).

  • Schulische Heilpädagogik

    Der Master of Arts in Sonderpädagogik mit einer Vertiefung in Schulischer Heilpädagogik vermittelt theoretische und praktische Kompetenzen für den Unterricht von Kindern und Jugendlichen, die einer speziellen pädagogischen Förderung bedürfen. Die Studierenden setzen sich mit dem Grundlagenwissen zu verschiedenen Behinderungsformen auseinander. Zudem lernen sie zu diagnostizieren, bewerten die Wirksamkeit von Interventionen und sie eignen sich Lehr- und Lernmethoden sowie Kompetenzen für die Unterrichtsgestaltung für Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf an.

  • Schulische Heilpädagogik (FR)

    Das Masterprogramm in Sonderpädagogik mit einer Vertiefung in Schulischer Heilpädagogik ist ein berufsqualifizierender Studiengang. Es vermittelt solide theoretische und praktische Kompetenzen für den Unterricht von Schülerinnen und Schülern mit besonderem Förderbedarf. Eine Besonderheit dieses Programms ist die Kombination von akademischer Lehre mit der Vermittlung praktischer Kompetenzen, die auf dem Gebiet der Sonderpädagogik gleichzeitig berufsqualifizierend und forschungsorientiert sind.
    Vor dem Hintergrund der jüngsten wissenschaftlichen Erkenntnisse vertiefen die Studierenden ihre Kenntnisse der verschiedenen Formen von Behinderungen/Störungen, setzen sich mit den Begriffen Abweichung, Behinderung und Normalität auseinander und eignen sich Methoden zur Evaluation und Intervention an, die auf die spezifischen Bedürfnisse von Schülern im Rahmen der schulischen Heilpädagogik abgestimmt sind.

  • Slavistik

    Das Masterprogramm Slavistik der Universität Freiburg bietet die Chance zu einer intensiven Auseinandersetzung mit den kulturellen Entwicklungen und Traditionen in Russland und Polen. Der Schwerpunkt liegt in der Zeit vom 19. bis zum 21. Jahrhundert. Die Studierenden untersuchen Literatur, Philosophie und Kulturkritik im Hinblick auf ihre Relevanz für heutige soziale Konstellationen und aktuelle politische Tendenzen. Die Kurse werden grundsätzlich zweisprachig (Deutsch/Französisch) durchgeführt. Auch Seminare auf Russisch finden regelmässig statt. Immer wieder sind Gastdozierende aus dem slavischen Raum zu Besuch.
    An der Universität Freiburg gibt es eine Vielzahl von osteuropabezogenen Austauschprogrammen, Forschungsprojekten, wissenschaftlichen und kulturellen Anlässen, organisiert von verschiedenen Instituten. Dies gibt unseren Studierenden die Möglichkeit zum interdisziplinären Austausch und zur Erweiterung des wissenschaftlichen wie persönlichen Horizonts.

  • Sonderpädagogik

    Das Masterangebot in Sonderpädagogik richtet sich an Studierende, die sich auf dem weiten Gebiet besonderer pädagogischer und gesellschaftlicher Situationen von behinderten Personen spezialisieren möchten. Dabei erwerben sie die grundlegenden Kompetenzen in der Forschungsmethodik und vertiefen Theorien, die für das Feld der Sonderpädagogik relevant sind.
    Die Perspektive wird dabei bewusst breit gehalten, so dass nicht bloss die Schulzeit sondern Ausschnitte aus der gesamten Lebensspanne einer Person mit Behinderung thematisiert werden. Ebenso werden die individuellen und gesellschaftlichen Reaktionen der Umwelt analysiert.
    Eine Besonderheit dieses Masterangebots der Universität Freiburg ist die enge Verbindung von strenger Wissenschaft mit humanistischem Gedankengut, was die Studierenden für die Bearbeitung gegenwärtiger und zukünftiger Probleme hervorragend vorbereitet. Die engen Kontakte des Studienprogramms zu den Nachbardisziplinen, wie etwa der Soziologie, stellen ebenfalls ein grosses Plus dar.
    Im Rahmen dieses Masterprogramms wird eine Option «Logopädie» angeboten. Die Wahl dieser Option wird im Masterdiplom vermerkt.

  • Soziale Probleme, Sozialpolitik und Risikoprävention

    Dieses Masterprogramm soll an die kritische und wissenschaftliche Einschätzung von sozialen Problemen und Problemen im Gesundheitsbereich sowie an die Bedingungen für deren sachliche Analyse heranführen. Das Programm bereitet auf die Ausarbeitung geeigneter Massnahmenstrategien und die Umsetzung von wirksameren Einsatzprogrammen vor, indem es die Studierenden zu Analysten und Akteuren ausbildet, die im Feld der Sozial- und Gesundheitspolitik die komplexe soziale Realität berücksichtigen können. In einem Kontext, in dem die Sozialpolitik und allgemeiner die Mechanismen des sozialen Zusammenhalts in den Schweizer Kantonen auf verschiedene Weise neu hinterfragt werden, sind solche Profile stark gesucht.
    Das Studium umfasst theoretische soziologische Ansätze und empirische Kenntnisse, die von Spezialisten aus verschiedenen Bereichen präsentiert werden (Politiker, Verwaltungsexperten, Fachvertreter). Als Abrundung lernen die Studierenden in einem dreimonatigen (Vollzeit-)Praktikum, ihre Kenntnisse in der beruflichen Welt der sozial- und gesundheitspolitischen Massnahmen anzuwenden.

  • Soziologie, Sozialpolitik, Sozialarbeit

    Dieses Studienprogramm ist international und interdisziplinär ausgerichtet. Es vermittelt spezialisiertes und vertieftes Wissen zu gesellschaftlichen Phänomenen, Institutionen, Strukturen, Prozessen, Praktiken und deren Wandel. Die Schwerpunkte liegen bei den Themenfeldern Soziale Ungleichheiten, Armut, Arbeit, Konflikte, Delinquenz, Gender und den Querschnittsbereichen Politik, Sozialpolitik und Sozialarbeit. Betont wird die theoriegeleitete komparative Forschung und Lehre ebenso wie die Fähigkeit kritisch zu denken und zu hinterfragen. Die methodische Ausbildung ist breit: Es werden sowohl qualitative als auch quantitative empirische Methoden der Sozialforschung vermittelt.
    Die Studierenden wählen eine der drei Masteroptionen und können durch Spezialisierungsprogramme das Vertiefungsprogramm innerhalb des Studienbereichs ergänzen. Das Studienprogramm wird auf Deutsch angeboten (English in einzelnen Veranstaltungen). Ein zweisprachiges Studium (Deutsch/Französisch) ist möglich.

  • Spanisch

    Im Masterstudium Spanisch können sich die Studierenden Kenntnisse in folgenden vier Feldern aneignen: hispanische Literaturen, sowohl bezüglich ihrer historischen und kulturellen Einbettung als auch ihrer gegenseitigen Beziehungen; Studium der spanischen Sprache bezüglich ihrer historischen Entwicklung und der aktuellen Varietäten (Spanien und Lateinamerika); Analyse der literarischen und linguistischen Moderne; technische Fähigkeiten in Dokumentation und Forschung.
    Der Unterricht ist interkulturell aufgebaut und bietet sowohl eine linguistische als auch eine philologische Ausrichtung. Die Universität Freiburg ist die einzige Schweizer Universität, die sich auf die zweite Studienrichtung konzentriert hat.
    Das Studienprogramm besteht aus vier Pflichtmodulen, wobei sich zwei mit der historischen Perspektive befassen und zwei mit der Moderne.

  • Zeitgeschichte

    Ein Masterprogramm in Zeitgeschichte bietet Ihnen schweizweit einzig die Universität Fribourg. Sie beschäftigen sich mit der Politik-, Sozial- und Kulturgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts mit einem Schwerpunkt auf der Zeit nach 1945. Im Zentrum stehen die schweizerische, die allgemeine und die europäische Zeitgeschichte. Das forschungsorientierte Masterprogramm verbindet Multidisziplinarität mit Zweisprachigkeit. In das Programm gehen unter anderem Fragestellungen der Sozial- und Kulturwissenschaften, der Europastudien, der Sozialanthropologie und der Religionswissenschaft ein. Ausserdem bietet Ihnen das Fribourger Masterprogramm in Zeitgeschichte durch seine hohe Anzahl an Dozierenden und Forschenden eine grosse thematische Bandbreite. Sie können das Masterprogramm in Fribourg auf Deutsch, auf Französisch und zweisprachig mit einem entsprechenden Diplom (mention bilingue) studieren.