Master

Der Studienbereich Mehrsprachigkeitsforschung und Fremdsprachendidkatik bietet fünf Masterprogramme zu 90 ECTS-Kreditpunkten an:

  • Mehrsprachigkeitsforschung
  • Fremdsprachendidaktik
  • Deutsch als Fremdsprache (DaF)
  • Französisch als Fremdsprache (FLE)
  • Rätoromanisch

Er bietet ebenfalls vier Masterprogramme zu 30 ECTS-Kreditpunkten an:

  • Mehrsprachigkeitsforschung
  • Deutsch als Fremdsprache (DaF)
  • Französisch als Fremdsprache (FLE) 
  • Rätoromanisch

Studienpläne und weitere nützliche Dokumente

  • Mehrsprachigkeitsforschung

    In diesem interdisziplinären Studienprogramm wird die Mehrsprachigkeit in ihren individuell-persönlichen und gesellschaftlichen Komponenten untersucht. Dabei wird der Schwerpunkt nicht nur auf die Prozesse des Spracherwerbs, der Kognition und der Didaktik der Mehrsprachigkeit gelegt, sondern auch auf institutionelle, politische und wirtschaftliche Dimensionen der Sprachenvielfalt in unseren zeitgenössischen Gesellschaften.
    Die Universitätsausbildung der Studierenden ist fest in der Forschung verankert. Die Studierenden entwickeln ein Verständnis für die Funktionsweise und den Aufbau mehrsprachiger Repertoires, für die Dynamiken des Kontakts zwischen den Sprachen, für die Rolle der Sprachen bei der Entstehung von sozialer Ungleichheit, für Sprachprobleme in Migrationssituationen sowie die verschiedenen Formen der institutionellen Verwaltung der Sprachenvielfalt. In einem anwendungsorientierten Modul, das ein Praktikum umfasst, können die Studierenden eine Verbindung zwischen ihrem theoretischen Wissen und der gesellschaftlichen Realität herstellen.
    Das Masterstudium bietet auch die Option Rätoromanisch an. Ziel dabei ist es, die Kenntnisse in rätoromanischer Linguistik und Literaturwissenschaft zu vertiefen und Forschungsprojekte über die rätoromanische Sprache durchzuführen.

  • Fremdsprachendidaktik

    Dieses in Zusammenarbeit mit den Pädagogischen Hochschulen Freiburg und Bern angebotene Masterprogramm vermittelt Kenntnisse verschiedener Ansätze und Methoden des Fremdsprachenlehrens; deren Analyse befähigt die Studierenden, Lehr-Lern-Konzepte für die verschiedenen Stufen (Primar- bis Sekundarstufe II) abzuschätzen, weiterzuentwickeln und anzuwenden. Das Programm umfasst neben den Lehrveranstaltungen auch ein Ausbildungs- sowie ein Sprachpraktikum.
    Der Unterricht dieses nur in Freiburg angebotenen Masters erfolgt zweisprachig (Deutsch/Französisch). Die Studierenden entscheiden sich zudem für eine Spezialisierungssprache: Deutsch, Französisch, Englisch oder Italienisch. Bei Interesse können sie im Sprachenzentrum der Universität Sprachkurse belegen.
    Den Studierenden steht auch das Wissenschaftliche Kompetenzzentrum für Mehrsprachigkeit in Freiburg offen, wo sie an den regelmässig stattfindenden Vorträgen und Workshops mit internationalen Expertinnen und Experten teilnehmen können.

  • Deutsch als Fremdsprache (DaF)

    Im Zentrum dieses Masterstudienprogramms steht die Frage, wie die deutsche Sprache als Fremd- und/oder Zweitsprache im Kontext der Mehrsprachigkeit erlernt und vermittelt wird. Die Studierenden lernen, Untersuchungen zur Entwicklung sprachlicher, kommunikativer und interkultureller Kompetenzen und zur Interaktion im Unterricht durchzuführen und zur Praxis in Beziehung zu setzen. Das Masterstudium beinhaltet auch Unterrichtsbesuche und eigene praktische Erfahrungen in der Betreuung von Lernenden. Ausserdem haben die Studierenden die Möglichkeit, individuelle Schwerpunkte zu setzen, z.B. in den Bereichen Mehrsprachigkeitsforschung und -didaktik oder Deutsch als Zweitsprache/Migration.
    Ein universitärer Master in DaF/DaZ wird in der Schweiz nur im zweisprachigen Freiburg angeboten. Das Programm zeichnet sich auch durch enge Kontakte zum wissenschaftlichen Kompetenzzentrum für Mehrsprachigkeit aus.

  • Französisch als Fremdsprache (FLE)

    Das Masterprogramm «Französisch als Fremdsprache/Französisch als Zweitsprache» (FLE/FLS) ist der Vertiefung der didaktischen und linguistischen Lern- und Lehraspekte bezüglich FLE/FLS in einem mehrsprachigen Umfeld gewidmet. Die Studierenden erlernen empirische Recherchemethoden, mit denen sie nicht nur die Entwicklung von Sprach-, Kommunikations- und interkulturellen Kompetenzen, sondern auch die Interaktionen in einem schulischen Kontext analysieren können. Darüber hinaus lernen sie, eine Verbindung zwischen diesen Konzepten und der Praxis herzustellen. Das Programm umfasst begleitende Praktika.

  • Rätoromanisch

    In diesem interdisziplinären Studienprogramm wird die Mehrsprachigkeit in ihren individuell-persönlichen und gesellschaftlichen Komponenten untersucht. Dabei wird der Schwerpunkt nicht nur auf die Prozesse des Spracherwerbs, der Kognition und der Didaktik der Mehrsprachigkeit gelegt, sondern auch auf institutionelle, politische und wirtschaftliche Dimensionen der Sprachenvielfalt in unseren zeitgenössischen Gesellschaften.
    Die Universitätsausbildung der Studierenden ist fest in der Forschung verankert. Die Studierenden entwickeln ein Verständnis für die Funktionsweise und den Aufbau mehrsprachiger Repertoires, für die Dynamiken des Kontakts zwischen den Sprachen, für die Rolle der Sprachen bei der Entstehung von sozialer Ungleichheit, für Sprachprobleme in Migrationssituationen sowie die verschiedenen Formen der institutionellen Verwaltung der Sprachenvielfalt. In einem anwendungsorientierten Modul, das ein Praktikum umfasst, können die Studierenden eine Verbindung zwischen ihrem theoretischen Wissen und der gesellschaftlichen Realität herstellen.
    Das Masterstudium bietet auch die Option Rätoromanisch an. Ziel dabei ist es, die Kenntnisse in rätoromanischer Linguistik und Literaturwissenschaft zu vertiefen und Forschungsprojekte über die rätoromanische Sprache durchzuführen.