Autres projets

Peereinfluss bei verschiedenen klinischen Gruppen

Sara Egger MA, Gina Nenniger MA, Prof. Dr. Christoph Michael Müller

Während bereits viele Erkenntnisse zu Peereinfluss bei Personen ohne spezifische Auffälligkeiten vorliegen, besteht wenig Wissen darüber, wie es sich diesbezüglich bei Personen mit klinischen Auffälligkeiten verhält. Unser aktueller Forschungsfokus liegt dabei auf der Untersuchung von Peereinflussprozessen bei Kindern und Jugendlichen mit einer geistigen Behinderung und solchen mit einer Autismus-Spektrum-Störung.

Im Rahmen der Vorbereitung der Nationalfondsstudie KomPeers wurden erste computerbasierte Peereinflussexperimente entwickelt (in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. C. Huber und P. Nicolay von der Universität Wuppertal). Die Durchführung der Experimente mit geistig behinderten Jugendlichen erfolgte in Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern der Universität Giessen (Dr. Nils Hartung und Dr. Daniel Sinner). Bei der Untersuchung der Kontrollgruppen typisch entwickelter Kinder und Jugendlicher wirkten Studierende des Master SHP mit.

Ein weiterer Arbeitsschwerpunkt war die Vorbereitung einer Studie zu Peereinfluss bei Kindern und Jugendlichen mit Autismus-Spektrum-Störung. In diesem Rahmen ist in Zusammenarbeit mit der Stiftung Kind und Autismus für Frühjahr 2018 eine erste explorative Untersuchung geplant.

Rechtschreibkompetenzen von Deutschfreiburger Schulkindern im Spiegel der Hamburger Schreib-Probe (HSP)

Prof. Dr. Erich Hartmann, Dr. Julia Winkes, Dr. Felix Studer

Dieses von den Logopädinnen und Logopäden des Regionalen Schuldienstes Deutschfreiburgs initiierte, von der Abteilung Logopädie begleitete und vom Freiburger Zentrum für Heilpädagogik finanziell unterstützte Forschungsprojekt geht folgenden Fragen nach: Unterscheiden sich die HSP-Rechtschreibleistungen von Freiburger Schulkindern von den entsprechenden Kompetenzen deutscher Schulkinder (Normierungsstichprobe)? Differiert das individuelle Testergebnis von Freiburger Kindern in Abhängigkeit von der Referenzstichprobe? Werden je nach Stichprobe unterschiedliche Anteile an rechtschreibschwachen Kindern identifiziert? Eine weitere, explorative Fragestellung betrifft individuelle und kontextuelle Prädiktoren der kindlichen Rechtschreibkompetenz. Der Forschungsbericht zu dieser Studie mit 1600 Freiburger Schulkindern (1. bis 6. Klasse) wurde dieses Jahr bei einer wissenschaftlichen Zeitschrift zur Publikation eingereicht.

Entwicklung und Diagnostik des Sprachverständnisses bei Deutschschweizer Kindern

Prof. Dr. Erich Hartmann, Barbara Rindlisbacher MA, Dr. Christoph Till, Dr. Julia Winkes

Im Rahmen einer Querschnittstudie mit annähernd 500 Berner Kindergarten- und Schulkindern werden folgende Fragen von logopädischer Relevanz geklärt: Unterscheiden sich die Leistungen von Deutschschweizer (Berner) Kindern in einem standardisierten, deutschen Sprachverständnistest (TROG-D) in Abhängigkeit von der Präsentationsbedingung «Hochdeutsch» vs. «Schweizerdeutsch»? Welche quantitativen und qualitativen Veränderungen im grammatischen Sprachverstehen zeichnen sich vom Kindergarten bis zum Ende der 3. Klasse ab? Inwieweit differieren Berner Kinder und deutsche Kinder in ihren Sprachverständnisleistungen? Sind die deutschen Testnormen für die diagnostische Evaluation von hiesigen Kindern adäquat? Wie präsentiert sich das Sprachverständnis von Schülerinnen und Schülern mit besonderen Sprachlernbedingungen im Vergleich zu Kontrollkindern? Nachdem im Jahr 2016 die Datenanalysen zu obigen Fragestellungen abgeschlossen worden waren, wurden mehrere Beiträge zum abgeschlossenen Projekt veröffentlicht.

Dynamische Abklärung (Dynamic Assessment) sprachlicher Kompetenzen als Instrument zur genaueren Diagnostik bei zweisprachigen Kindern

Prof. Dr. Erich Hartmann

In diesem Kooperationsprojekt mit der Universität Genf (Prof. Hessels, I. Maragkaki) wird nach einer deutschsprachigen Pilot-Anpassung des Untertests «Wortschatz» des «Dynamic Assessment of Preschoolers’ Proficiency of Learning English» (DAPPLE; Hasson, Camilleri et al. 2013) eine ausführlichere Anpassung sowie eine Validierung des besagten Screenings vorgenommen. Dabei wird davon ausgegangen, dass dynamische Verfahren eine zuverlässigere Differenzierung zwischen «Spracherwerbsstörung» und «linguistischer Differenz» bei zweisprachigen Vorschulkindern ermöglichen als statische Tests. Zusammenhänge zu anderen Verfahren für mehrsprachige Kinder werden untersucht. Im Jahr 2017 konnten die Bewilligungen für die Durchführung der geplanten Studie mit ca. 60 Kindern eingeholt sowie erste Drittmittel eingeworben werden.

Peereinfluss und Peerbeziehungen in der Schule

Dr. Verena Hofmann, Sybille Arm MA, Dr. Thomas Begert, Prof. Dr. Christoph Michael Müller

In der Folge des abgeschlossenen Nationalfondsprojekts „Freiburger Studie zum Peereinfluss in Schulen“ (FRI-PEERS) wurden mit dem bestehenden, umfangreichen Datensatz weitere Fragestellungen bearbeitet. Diese betrafen beispielsweise die Frage, inwiefern mehr prosoziales Verhalten unter den Klassenkameradinnen und Klassenkameraden zu einer Verringerung zukünftigen individuellen dissozialen Verhaltens bei Jugendlichen beiträgt. Weiter wurden Geschlechtsunterschiede in der Peerbeeinflussbarkeit im Bereich internalisierenden Verhaltens analysiert. Eine andere Forschungslinie umfasste die Untersuchung der Zusammenhänge zwischen den Peernetzwerken in Schulklassen und der Ausprägung individueller Unterrichtsstörungen. Die gewonnenen Ergebnisse helfen Peereinflussprozesse theoretisch besser zu verstehen und eröffnen Perspektiven für praktische Interventionen gegen Verhaltensprobleme.

Entwicklung von Kindern und Jugendlichen mit Down-Syndrom

Prof. tit. PD Dr. Barbara Jeltsch-Schudel

In diesem Langzeitprojekt werden seit 12 Jahren regelmässig Daten von Kindern mit Down-Syndrom in ihren Entwicklungskontexten erhoben. Filmaufnahmen, Entwicklungsscreenings bei Kleinkindern, Interviews mit den Eltern und Aktenmaterial werden jeweils von Studierendengruppen im Rahmen von BA-Projekten nach verschiedenen Fragestellungen unter Datenschutz analysiert. Untersucht werden eine Gruppe von drei Kindern mit Geburtsjahr 2005 sowie eine Gruppe von vier Kindern, welche in den Jahren 2013 und 2014 geboren wurden. 2017 wurden – entsprechend den Fragestellungen, welche sich mit laufenden Entwicklungsprozessen stellen – in den beiden Gruppen neue Projektinhalte, nun mit unterschiedlichen Methoden erforscht.

Projekt zur Entwicklung von Kleinkindern mit Down-Syndrom: 2017 wurde die Entwicklungsdokumentation bei den Kleinkindern mit denselben Methoden weitergeführt wie in den Jahren zuvor. Schwerpunkte der Filmanalyse durch die Studierenden waren dabei die motorische Entwicklung und die Spielentwicklung. Alle Kinder zeigten Fortschritte.

Interessante Beobachtungen konnten in Bezug auf Sprach- und Kommunikationsentwicklung, auch im Zusammenhang mit Interaktionen unter Geschwistern, im Rahmen der Gastaufenthalte an den Universitäten Hannover und Köln diskutiert werden (siehe Vorträge von Barbara Jeltsch-Schudel).

Projekt zur Situation Jugendlicher mit Down-Syndrom: Die Adolezsenz von Jugendlichen (mit Down-Syndrom) kann sich als konflikthafte Zeit erweisen, die aus sehr verschiedenen Gründen eine Herausforderung für die Jugendlichen selber sowie ihre Eltern und die fachlichen Bezugspersonen darstellen kann. Dass dem so ist, zeigte sich darin, dass betroffene Eltern Kontakt und Beratung suchten. Zusammen mit drei betroffenen Müttern wurde dieses Anliegen aufgenommen und eine Studie konzeptualisiert, die in einem ersten Schritt mehr Einblicke in die Komplexität der Situationen geben soll.

Für das kommende Jahr ist eine Elternbefragung geplant, an der sich zwei Mitarbeiterinnen des KHP-Teams ebenso beteiligen wie Studierende.

Behinderung und Alter – Intersektionalität in der Sonderpädagogik

Prof. tit. PD Dr. Barbara Jeltsch-Schudel

Das Thema «Menschen mit (geistiger) Behinderungen im Alter» hat in den letzten Jahren zunehmend Eingang in die empirische (sonderpädagogische) Forschung gefunden. Dazu hat sicher beigetragen, dass sich verschiedene Praxisfelder und Systeme wie die Behindertenhilfe, die Altenhilfe und das Gesundheitssystem unter Handlungsdruck sehen aufgrund der demografischen Zunahme von Menschen, die ihr Leben unter den Bedingungen einer Behinderung führen und nun altern.

Die unterschiedlichen Faktoren, die sich in dieser komplexen, von mehrfacher Diskriminierungsgefährdung betroffenen Situation gegenseitig beeinflussen, möglicherweise bedingen und verstärken, bedürfen einer theoretischen Fundierung. An dieser wurde weitergearbeitet, unter besonderer Berücksichtigung des Diskurses über Intersektionalität.

Angebote arbeitsweltbezogener Tätigkeiten, deren Gestaltung, Entwicklung und klientenorientierte Umsetzung für Erwachsene mit schwerer geistiger und komplexer Behinderung

Dr. Kathrin Mohr, Ricarda Corina Hess MA

Dieses Projekt wurde durch Frau Dr. Nicole Rihs vom EPI WohnWerk (Betrieb der Schweizerischen Epilepsie-Stiftung) initiiert und wird in Kooperation mit dem Departement Sonderpädagogik gestaltet. Die fachliche und strukturierte Auseinandersetzung mit dem arbeitsweltbezogenen Tätigkeitsangebot für Erwachsene mit komplexer Beeinträchtigung ist bisher eine eher ausser Acht gelassene Thematik in der Heilpädagogik. Aus diesem Grund stehen folgende Fragen zu Beginn der Forschungstätigkeit:

  • Was versteht man im Zusammenhang mit Erwachsenen, die eine schwere geistige und komplexe Behinderung aufweisen, unter Arbeit?
  • Wie können Angebote von arbeitsweltbezogenen Tätigkeiten klientenorientiert in einem betrieblichen Rahmen und fachlich fundiert gestaltet werden?
  • Wie sehen gesetzliche Rahmenbedingungen in der Schweiz aus?

Die Auseinandersetzung mit den obenstehenden Fragen dient als Basis für die Ausarbeitung eines Abklärungsverfahrens. Dieses Verfahren soll dazu verwendet werden, arbeitsweltbezogene Angebote mit Klientinnen und Klienten kompetenz- und entwicklungsorientiert zu gestalten und damit einen Beitrag zu leisten, betriebliche Ressourcen gezielt einzusetzen und die Qualität von Dienstleistungen sowie die Lebensqualität von Klientinnen und Klienten zu verbessern. In Kooperation mit dem Bereich „EPI - Tagesstätten“ des EPI Wohnwerks in Zürich entstehen BA-Arbeiten, in denen zentrale Themen bearbeitet werden wie beispielsweise: Gestaltungsmöglichkeiten von arbeitsweltbezogenen Tätigkeiten als Bildungsangebot, strukturierte Beschäftigung im Hinblick auf den Einfluss auf die Lebensqualität der beeinträchtigten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter oder Öffentlichkeitsarbeit im Zusammenhang mit dem Webauftritt der Institution.

L’activité professionnelle comme source d’apprentissage pour les personnes adultes avec une déficience intellectuelle

Prof. Dr Geneviève Petitpierre, Aline Tessari Veyre MA, Fondation Eben-Hézer

La maîtrise de la numératie est cruciale pour la qualité de vie et la participation sociale de l’individu. La littérature montre qu’une fois devenues adultes les personnes avec une déficience intellectuelle continuent de progresser dans la maîtrise des habiletés numériques pour autant que le milieu leur permette de les utiliser et de les exercer. La vie quotidienne offre diverses opportunités de mobiliser ce type d’habiletés et/ou de les consolider. Cette recherche prévoit d’identifier et d’utiliser les exigences en numératie présentes dans les contextes professionnels de 20 personnes ayant une déficience intellectuelle et d’évaluer le profit que ces personnes peuvent tirer d’un programme d’apprentissage « professionnellement situé » qui intègre aussi les principes de la formation pour adultes.

POLYOLF – Polyhandicap & Olfaction

Prof. Dr Geneviève Petitpierre, Dr Juliane Dind, Fondation Clair Bois, Fondation Givaudan

On ne sait presque rien du traitement des odeurs chez les personnes polyhandicapées que ce soit ce qui a trait à leur capacité de détecter les odorants, de les localiser dans l’espace, de les distinguer les uns des autres ou d’exprimer des préférences pour certaines flagrances. Etudier la manière dont se manifestent les habiletés concernées chez les enfants polyhandicapés d’âge scolaire est l’objectif de la présente étude. Les résultats devraient permettre de mieux comprendre la place et l’importance de la modalité olfactive dans leur rapport au monde, de préciser les objectifs éducatifs et de dégager des pistes permettant de guider les pratiques.

iKnowU – Développement de lunettes de réalité augmentée pour les personnes aveugles et malvoyantes

Prof. Dr Nicolas Ruffieux (en collaboration avec le Département de Psychologie et l’Institut Human-IST de l’Université de Fribourg et la Fédération suisse des aveugles et malvoyants) 

L’objectif de ce projet est de développer et d’évaluer l’utilité de la très récente technologie des « smart glasses » (lunettes incorporant un dispositif de réalité augmentée) pour les personnes présentant une déficience visuelle. Ces lunettes de réalité augmentée transmettent en direct à l’utilisateur des informations sur l’environnement (au moyen de feedback auditifs ou visuels). L’une des plaintes principales des personnes malvoyantes concerne leur difficulté à identifier les visages et les expressions faciales émotionnelles, ce qui peut fortement perturber les interactions sociales. Pour compenser cette difficulté, les lunettes permettent une identification automatique des visages et des émotions. Les premiers résultats obtenus auprès de patients présentant divers troubles visuels (dégénérescence maculaire liée à l’âge, prosopagnosie, cécité corticale, rétinite pigmentaire) sont très prometteurs et ont donné lieu à une publication scientifique en 2017. En outre, ce projet a reçu cette année le soutien du Pool de recherche de l’Université de Fribourg.

Construction d’un programme de recherche appliquée évaluant les difficultés scolaires des enfants atteints de drépanocytose : avec et pour un meilleur accompagnement des enfants drépanocytaires

Prof. Dr Nicolas Ruffieux (en collaboration avec le Centre Hospitalier Intercommunal de Créteil et l’Université Paris-Est Créteil)

La drépanocytose touche plusieurs millions de personnes dans le monde et est la première maladie génétique dépistée à la naissance en France. Les enfants souffrant de cette maladie sont particulièrement à risque de présenter des déficiences cognitives, sensorielles et motrices. Cette pathologie retentit ainsi sur le parcours scolaire de l’enfant, mais ceci n’a été que peu étudié jusqu’alors. Notre recherche vise à développer des outils d’évaluation des microcompétences scolaires de ces enfants. Ce travail, qui intègre la participation des familles et des enfants, est réalisé grâce à une collaboration entre une équipe médicale du centre de Référence de la Drépanocytose Pédiatrique de Créteil et une équipe pédagogique. Les objectifs sont:

  • une meilleure connaissance du profil scolaire et cognitif des enfants souffrant de drépanocytose;
  • la sensibilisation des familles, des enseignants et des professionnels de santé à l’impact de la maladie drépanocytaire sur la scolarité;
  • l’accompagnement de ces enfants dans leur parcours éducatif et scolaire.

La première récolte de données a été conduite auprès de 50 enfants souffrant de drépanocytose et les analyses préliminaires indiquent qu’une importante proportion de ces enfants présente des difficultés scolaires significatives. Des préconisations pédagogiques sont avancées en fonction des profils cognitifs mis en évidence. Un article scientifique est en cours de préparation.

Récolte de données normatives et acquisition des temps de réponse comme mesure supplémentaire pour une épreuve d’accès lexical (Boston Naming Test)

Prof. Dr Nicolas Ruffieux (en collaboration avec l’HFR Fribourg)

Le Boston Naming Test (BNT) est une épreuve classiquement utilisée en neuropsychologie pour évaluer les capacités d’accès lexical. L’une des limites de ce test concerne son manque de sensibilité pour la détection des légères difficultés d’accès lexical (notamment dans les contextes de séquelles d’aphasie ou dans les premiers stades d’une maladie neurodégénérative). Ce projet vise à ajouter une mesure des temps de réponse afin d’augmenter la sensibilité du test. Des données normatives ont été récoltées auprès de 90 personnes âgées de 20 à 69 ans (BNT-version A) et de 45 personnes âgées de 70 à 98 ans (BNT-version C). L’utilité de ce nouvel indicateur sera ensuite évaluée au sein d’une population clinique.

L’enseignement spécialisé et vous

Dr Myriam Squillaci

L’objectif de l’étude est d’appréhender des informations quantitatives et qualitatives permettant de documenter des avis, des représentations et des besoins exprimés par les intervenants pédagogiques, tout en différenciant les résultats en fonction de facteurs déterminants, tels que l’entrée en vigueur de la RPT, la durée de l’expérience professionnelle, les possibilités de formations continues, la disponibilité́ de ressources technologiques, le type de population prise en charge, etc. L’avis des enseignants, des intervenants en éducation précoce spécialisée et des membres des directions est mesuré à l’aide d’un questionnaire qui a pour but de dresser un tableau de la situation au travail. Les résultats du temps 2 ont été́ présentés aux directeurs-trices et aux enseignant-e-s du canton de Fribourg lors de deux conférences. Un rapport est disponible et une publication sous forme de monographie est en cours.

Curriculumbasierte Diagnostik des Schreibens (CBM-Schreiben)

Dr. Julia Winkes, Prof. Dr. Christoph Michael Müller

Verfahren des curriculumbasierten Messens bestehen aus kleinen, jeweils gleichschweren Lernproben, welche wiederholt im Unterricht eingesetzt werden, um den Lernfortschritt von Schülerinnen und Schülern zu dokumentieren. Das Schreiben auf Textebene kann im Rahmen von regelmäßig durchgeführten 3-Minuten-Schreibproben erfasst und durch die Lehrperson mit Hilfe verschiedener Auswertungsmethoden längsschnittlich analysiert werden.

Im Rahmen einer Studierendenforschungsgruppe wurde die im englischen Raum bereits etablierte Vorgehensweise auf die deutsche Sprache übertragen und ein solches Instrument für die 3.-6. Primarklasse entwickelt und evaluiert. Die Auswertung fokussierte auf Fragen zu den Testgütekriterien und zur Entwicklungssensibilität des Verfahrens und auf die Unterschiede hinsichtlich der Schreibkompetenzen zwischen den verschiedenen Klassenstufen.