Zéro déchet sous le soleil

Zéro déchet sous le soleil

Entre cours et bibliothèques, qui n’a pas envie d’une petit repas au soleil? Mais équilibré, si possible, et sans générer une multitude de déchet…  A partir du semestre d’automne, ce sera possible dans toutes les mensas de l’Université de Fribourg. Des boîtes réutilisables – facilement repérables à leur couleur aubergine – permettront aux amateurs de pique-nique d’emporter leur repas favori et de profiter d’un grand bol d’air. Rencontre avec les deux principaux acteurs de cette démarche.

Cindy Margueron, vous êtes la nouvelle gérante de la mensa de Miséricorde. Qu’est-ce qui vous a motivé à proposer cette vaisselle réutilisable?
Les boîtes de nourriture à l’emporter engendrent un problème de déchet considérable. En tant que professionnels de la distribution de repas, si nous pouvons contribuer à une diminution de cet impact, nous devons le faire. De plus, généralement, le design des boites jetables est très inesthétique. Quand j’ai découvert le concept proposé par reCIRCLE, je l’ai trouvé très abouti.

Quels obstacles a-t-il fallu surmonter pour mettre ce projet en place?
Au cœur du semestre les trois mensas servent près de 1900 repas. Il faut donc bien réfléchir à l’infrastructure et aux moyens nécessaires à la mise en œuvre d’un tel projet. Les collaborateurs doivent être pleinement intégrés dans ce qui représente un grand changement dans nos habitudes. Mais c’est toujours un défi intéressant de sortir de sa zone de confort!

Comment fonctionne le système reCIRCLE?
Avec reCIRCLE, les mensas de l’Unifr intègrent un vaste réseau de partenaires qui mettent des reBOX à disposition de leur client·e·s. A l’achat d’un repas à l’emporter, vous déposez une caution de 10.-. La reBOX peut ensuite être ramenée, rincée, chez n’importe lequel des partenaires. Vous pouvez alors l’échanger contre une autre ReBox pour un nouveau repas ou la rendre définitivement et récupérer votre caution.

Christoph Mumenthaler, Sie arbeiten bei reCIRCLE. Was muss man über diese Organisation wissen?
reCIRCLE ist ein Mehrwegsystem, eine Branchenlösung für die Verpackung von Unterwegs-Verpflegung. Es funktioniert im Netzwerk mit bereits knapp 700 Partnerbetrieben schweizweit. Der Kunde hat die Wahl zwischen traditionellem Wegwerf oder der neuen reBOX, für die 10 Franken hinterlegt werden. Diese 10 Franken bekommt man bei Abgabe der reBOX bei einem beliebigen reCIRCLE Partner zurück. Die reBOX kann auch behalten werden und bei den Partnern (und immer mehr auch bei anderen Takeaways) aufgefüllt werden,

Die reBOXen sind aus Polybutylenterephthalat mit 30 % Glasfaser (PBT GF30). Können Sie das für die Nicht-Chemie-Studierenden ausdeutschen?
Es ist ein Thermoplast auf Erdölbasis, der sehr langhaltend und rein ist. Um ihn noch robuster zu machen, mischen wir 30% Glasfasern bei. So können wir die reBOXen eine maximale Anzahl nutzen, bevor wir sie recyceln.

Sie sprechen immer von einem Netzwerk. Wo liegen also konkret die Vorteile für Freiburger Studierende?
reCIRCLE Nutzer können reBOXen bei allen Partnern holen und zurückgeben. Abgenutzte reBOXen können gegen neuere ausgetauscht werden. Man hat so eine reBOX also «lebenslang». Nur für mutwillig zerstörte reBOXen gibt’s die 10 Franken nicht zurück.

Besteht nicht die Gefahr, dass die Boxen letztlich in irgendeiner Freiburger WG landen?
Doch durchaus. Sehr viele Kunden nutzen die reBOXen privat, weil sie guter Qualität sind. Sie sind dicht, passen in jede Tasche und sind stapelbar. Man kann sie in den Mikrowellen tun, in der Abwaschmaschine waschen und sogar einfrieren. So lange sie genutzt werden, ist es uns egal wie, wo und wann. Was wir nicht gerne sehen ist, wenn die BOXen im Schrank verstauben. Deswegen haben wir 10 Franken Depotsystem gewählt. Niemand lagert Wertsachen ungenutzt im Küchenschrank! Wenn wir es für 5 oder gar 2 Franken verkaufen würden, wäre genau dies eine Gefahr. Auch deshalb verschenken wir keine reBOXen – dann verlieren sie den Wert.

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Marius Widmer

Ist im Grüezi-Land aufgewachsen, das Schicksal zieht ihn jedoch immer wieder nach Freiburg. Zuerst für die Rekrutenschule, dann fürs Studium der Medien- und Kommunikationswissenschaften, später fürs Wohnen und nun sogar noch fürs Arbeiten. Leiter des Dienstes Unicom mit einem Faible für fast alles, was mit Sport zu tun hat.

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Ist im Grüezi-Land aufgewachsen, das Schicksal zieht ihn jedoch immer wieder nach Freiburg. Zuerst für die Rekrutenschule, dann fürs Studium der Medien- und Kommunikationswissenschaften, später fürs Wohnen und nun sogar noch fürs Arbeiten. Leiter des Dienstes Unicom mit einem Faible für fast alles, was mit Sport zu tun hat.

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