Lehrplattform Histologie
 Sitemap Hilfe
Home > Allgemein > Bindegewebe
AllgemeinDruckerfreundliche Version
Bindegewebe

Das Bindegewebe ist ein dreidimensionales Netz , welches das Epithelgewebe und andere Gewebe stützt. Es besitzt normalerweise keine richtige Form und ist fast überall zwischen den Geweben, Organen und Gefässen zu finden. Das Bindegewebe bildet das "Stroma" (Gerüst) aller Organe. Eine Ausnahme bilden die graue und weisse Substanz des zentralen Nervensystems, indem diese Aufgabe von den Gliazellen (die Neuroglia) übernommen wird.

Herkunft:

Alle verschiedenen Typen des Bindegewebes stammen vom embryonalen Mesenchym ab (Siehe Embryologie). Alle Zellen entstehen aus der Teilung und Differenzierung von pluripotente Zellen (embryonale Stammzellen).


embryonales
Mesenchym
Abb. 14 - Herkunft des Bindegewebes Legende
Abb. 14
Die Zellen des Bindegewebes stammen fast alle vom embryonalen Mesenchym ab, welches seinen Ursprung entweder vom Dermatom der Somiten oder vom lateralen Mesoderm hat.

 


Zusammensetzung
:
Die anderen Gewebe (Nerven-, Muskel-, Epithelgewebe) bestehen hauptsächlich aus Zellen. Im Bindegewebe hingegen findet man
auch eine grosse Anzahl von Fasern und Grundsubstanz. Die Bindegewebszellen bilden den lebendigen Teil, bei der extrazellulären Matrix (= ECM) bilden die Fasern den strukturierten, und die Grundsubstanz den nicht strukturierten Teil. Diese drei Komponenten finden sich in variablen Mengen in den verschiedenen Bindegewebstypen. Die Grundsubstanz wird von einigen Zellen des Bindegewebes gebildet.

Funktion:
Die Funktionen des Bindegewebes sind eigentlich sehr zahlreich und unterschiedlich. Man kann sie dennoch mit folgenden drei Begriffen zusammenfassen:

 
  • Zellen
  • Fasern
  • Grundsub-
    stanz

Seitenanfang


Vorherige Seite Nächste Seite