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Epithelgewebe

Es gibt einige grundsätzliche Strukturelemente, die allen Epithelverbänden gemein sind.

  • kaum Interzellularsubstanz
  • keine Gefäße vorhanden
  • sitzen auf einer Basalmembran
  • Epithelzellen sind polarisiert mit einem apikalen, basalen und lateralen Zellmembranabschnitt.
Die Einteilung der Epithelien erfolgt im allgemeinen grob nach ihrem Vorkommen in Oberflächen- und Drüsenepithel.


Einteilung in:
  • Oberflä- chenepithel
  • Drüsen- epithel

1. Oberflächenepithel

Die Oberflächenepithelien kann man innerhalb dieser Unterteilung noch weiter aufgliedern und zwar nach der Anzahl der Zellschichten und diese wiederum nach ihrer Oberfläche und der Form ihrer obersten Zellschicht.

 
Abb. 6 - Einteilung von Oberflächenepithelgewebe  Legende
  Abb. 6
Die formale Klassifizierung der Oberflächen- epithelien richtet sich nach Zahl der Zellschichten und Form der Zellen.

 


Oberfläche
Häufig weist die apikale Zellmembran andere Strukturmerkmale auf als die basale und laterale. Solche Strukturen sind:

 

2. Drüsenepithelien

Die weitere Klassifizierung der Drüsenepithelien kann nach folgenden Gesichtspunkten unternommen werden:

  • Mechanismus der Sekretausschüttung
    • holokrin (durch Zerfall der ganzen Zelle) z. Bsp. Talgdrüsen
    • apokrin (Apozytose) z. Bsp. Sekretion von Lipidprodukten in der Brustdrüse.
    • merokrin (Exozytose) z. Bsp.: Parotis; Proteinsekretion in der Brustdrüse
  • Lage der Drüsenzellen im Verhältnis zum Oberflächenepithel
    • intraepithelial (Becherzellen)
    • extraepithelial
  • Form der Endstücke
    • tubulös (schlauchförmig)
    • azinös (kugelförmig)
    • alveolär (bläschenförmig)
  • Architektur der Drüse
    • einfach (nur ein Ausführgang)
    • zusammengesetzt (baumartiger Aufbau)
  • Beschaffenheit des Sekretes
    • serös
    • mukös
 

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