Astrozyten Druckerfreundliche Version
  • Besitzen sternförmig angeordnete, lange Fortsätze und einen runden Kern
  • Dicht aneinandergrenzende, füßchenartige Ausläufer bilden an der Oberfläche des ZNS die Membrana limitans gliae superficialis; diese grenzt über eine Basallamina an die Pia mater
  • Außerdem bilden sie die Membrana limitans gliae perivascularis die durch ein bis zwei Basalmembranlagen vom Gefäß- bzw Kapillarendothel getrennt ist; durch diese Grenzschichten entsteht die Blut-Nerven-Schranke
  • Die Astrozyten enthalten Gliofibrillen (GFAP =glial fibrillary acidic protein) aus Intermediärfilamenten.
  • Sie dienen der homöostatisch-regulativen Kontrolle des Extrazellularraumes durch Aufnahme, Speicherung und Abgabe von Transmittern, besitzen Entgiftungsfunktionen durch Phagozytose und immunologische Kompetenz
  • Durch zugrundegegangene Astrozyten kommt es zur Narbenbildung
 
Abb. 1 - Astrozyten  Legende
  Abb. 1
Astrozyten sind die häufigsten Gliazellen im ZNS. Das Gerüst der Zelle aus Intermediär- filamente (aus GFAP =glial fibrillary acidic protein) verleiht den Ausläufern die Stabilität

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