Synapsen Druckerfreundliche Version

Die chemischen Synapsen lassen sich weiter klassifizieren. Dabei unterscheidet man zwischen verschiedenen Positionen des Endkopfes am postsynaptischen Neuron.

  • Interneurale Synapsen:
    • Axodendritische Synapse (=häufigster Typ)
    • Axoaxonale Synapse
    • Axosomatische Synapsen (an ein Perikaryon)
  • Myoneurale Synapsen: (=motorische Endplatte):
    • Die Nervenfaser verliert ihre Markscheide und teilt sich in terminale Ästchen auf die synaptischen Kontakt mit dem Sarkolemm aufnehmen
    • Die Membran der Muskelfasern ist gefaltet (=subneurale Apparat)
    • Als Transmitter wirkt Acetylcholin
    • Während der Entwicklung sind multiple Innervationen durch mehrere Synapsen an einer Muskelfaser möglich. Sie bilden sich aber bis auf eine wieder zurück.

An den chemischen Synapsen wirken als Transmitter zum Beispiel Acetylcholin, Aminosäuren oder deren biogene Amine wie Noradrenalin, Dopamin, Serotonin oder Histamin, Katecholamine oder Polypeptidhormone. Der synaptische Spalt enthält Transmitter abbauende Enzyme. Die Synapsen und das zugehörige präsynaptische Neuron werden jeweils nach dem Transmitter benannt, mit dem sie arbeiten —>cholinerg, dopaminerg, adrenerg, usw.

 
Abb. 1 - Synapsenformen  Legende
  Abb. 1
Synapsen werden gemäss ihrer Lage des Endkopfes am postsynaptischen Neuron klassiert. Hier sind die häufigsten Typen aufgeführt.
 
  mit Legende
ohne Legende

 

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