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Parathyroidea

Die Glandulae parathyroideae sind endokrine Drüsen beidseits lateral der Thyroidea. Es handelt sich um zwei linsengroße Organpaare, die das Parathormon bilden, ein Hormon , welches den Calciumspiegel im Körper erhöht, dadurch dass die Synthese von OPG (Osteoprotegerin) im Osteoblasten blockiert wird und dadurch die Osteoklasten sich nicht aussdifferenzieren können.

Sie stammen embryologisch vom Endoderm der dritten (Glandulae parathyroideae inferiores) und vierten (Glandulae parathyroideae superiores) Schlundtasche ab. Sie sind von einer zarten Bindegewebskapsel umgeben, von der feine Septen ausgehen. Die Epithelzellen sind strangartig angeordnet. Die Hauptzellen produzieren das Parathormon (PTH). Neben den Hauptzellen kommen oxyphile Zellen vor, deren Funktion man nicht kennt. Typisch sind auch Fettzellen.

An der Oberfläche von Zellen der Parathyroidea messen Calciumrezeptoren direkt die Blutkonzentration von Ca++.
Abb. 5 - Parathyroidea  Legende
  Abb. 4
Schnitt durch eine Glandula parathyroidea. Die Hauptzellen sind polygonal und haben eine runden Kern. Ihr Zytoplasma ist blass oder etwas stärker gefärbt, was von einem variablen Gehalt an Glykogen herrührt. Daneben findet man strangartige angeordnete oxyphile Zellen, die vollgestopft mit Mitochondrien sind.

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