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Nierendurchblutung

Die Architektonik der Niere ist vor allem durch die Anordunung der Blutgefässe gegeben. Die am Hilus und im Sinus renalis entstehenden Äste der Arterie renalis sind Endarterien; sie verlaufen zunächst als Arteriae interlobares in den Columnae renales in die Peripherie und zweigen an der Pyramidenbasis als A. arcuata ab. Von diesen subcorticalen Arterienästen entspringen die A. corticales radiatae (od. interlobulares), die wiederum radiär kapselwärts ziehen und die Arteriae afferentes in das erste Kapillargebiet der Glomeruli abgeben. Die Vasa efferentes der oberflächlichen Nephrone versorgen dann als zweites Kapillargebiet die Rinde als peritubuläres Kapillarnetz. die Arteriae efferentes der juxtamedullären Nephrone zweigen als A. rectae in das Mark ab und bilden dort das zweite Kapillargebiet.

 
Abb. 13 - Die Blutversorgung der Niere Abb. 14 - Detail des Kapillarnetzes der Niere Legende
    Abb. 13
Die Niere wird durch die Arteria renalis versorgt. Sie verzweigt sich im Sinus renalis in die Aa. interlobares.
mit Legende
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Abb. 14
Die Nierenrinde wird durch das zweite Kapillarnetze der oberflächlichen Glomeruli, das Mark durch das entsprechende nachgeschaltete der juxtamedullären Glomeruli versorgt

 

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