Gemeinsam gegen sexuelle Belästigung

Die Universität startet ab dem Herbstsemester 2020 eine Kampagne gegen sexuelle Belästigung und Sexismus.

Ziel ist es, das Bewusstsein in der Universitätsgemeinschaft zu schärfen und alle auf die Existenz einer Unterstützungs- und Begleiteinrichtung aufmerksam zu machen: die Ombudsstelle.

Die Kampagne konzentriert sich auf drei Plakate, eine Veranstaltung und eine Botschaft.

Belästigung ist eine Folge von Sexismus

Mit drei Plakaten wollen wir Sie zum Nachdenken anregen.

 

Respekt und Fürsorge innerhalb der Universität.

 

Die Gefühle der Person haben Vorrang vor der Absicht des Erzählers des Witzes.
Vertrauen und Vertraulichkeit.
Die Ombudsstelle hört zu, unterstützt und begleitet Zeugen oder Opfer.

Living Library über sexuelle Belästigung und Sexismus

Aufgrund der aktuellen gesundheitlichen Lage ist die Veranstaltung abgesagt. 

 

Am Dienstag, dem 20. Oktober, um 19.30 Uhr, treffen wir uns im Centre Fries zu einem  Austauschs über sexuelle Belästigung und Sexismus in einem originellen Format. Alle 30 Minuten haben Sie die Gelegenheit, eine neue Person kennen zu lernen.

Diese Person wird Ihnen von ihren persönlichen Erlebnissen zum Thema «sexuelle Belästigung» und «Sexismus» erzählen.

In der anschliessenden Diskussion werden folgende Fragen erörtert: Wie könnten Opfer oder Zeugen in solchen Situationen reagieren? Gibt es bereits Lösungen?
Hätte man rückblickend anders reagieren können?

Es gelten die Covid-19-Hygienevorschriften. Die Anzahl Plätze ist begrenzt.

Die Universität garantiert ein Studien- und Arbeitsklima, das jede und jeden respektiert

 

Die Universität toleriert keinerlei Angriffe auf die Persönlichkeit und Würde anderer. Das Bundesgesetz über die Gleichstellung von Frau und Mann, die Richtlinien des Rektorats gegen sexuelle Belästigung und die kantonale Verordnung gegen Belästigung bilden den gesetzlichen Rahmen für die Universität. Hier sind die wichtigen Artikel zu diesen Themen.

 

Art. 4 des Bundesgesetzes über die Gleichstellung von Frau und Mann:

Diskriminierend ist jedes belästigende Verhalten sexueller Natur oder ein anderes Verhalten aufgrund der Geschlechtszugehörigkeit, das die Würde von Frauen und Männern am Arbeitsplatz beeinträchtigt. Darunter fallen insbesondere Drohungen, das Versprechen von Vorteilen, das Auferlegen von Zwang und das Ausüben von Druck zum Erlangen eines Entgegenkommens sexueller Art.

 

Darüber hinaus schreiben die Richtlinien des Rektorats der Universität Freiburg vor:

  • Sexuelle Belästigungen bilden einmalige oder wiederholte Handlungen mit einer sexuellen Konnotation, die einer Person aufgezwungen werden und deren Würde und persönliche Integrität verletzen.
  • Sexuelle Belästigung kann verschiedene Formen annehmen, zum Beispiel anzügliche, peinliche Bemerkungen, sexistische Äusserungen und Witze, Benutzung
    von pornographischem Material, Berührungen und Berührungsversuche, insbesondere wenn sie von Versprechen von Vorteilen oder Androhungen von Nachteilen begleitet werden, Anwendung von sexueller Gewalt und, im Extremfall, Vergewaltigung.

 

Des weiteren gilt die Verordnung über Mobbing, sexuelle Belästigung und zwischenmenschliche Probleme am Arbeitsplatz (MobV) für das Personal der Universität, da es zum Personal des Staates Freiburg gehört.

 

Wenn Sie Zeuge oder Opfer von unangemessenen Verhaltensweisen wie Sexismus, psychologischer oder sexueller Belästigung, Rassismus, Homophobie waren, wenden Sie sich vertrauensvoll an die Ombudsstelle.

Sie ist Ihr Hauptansprechpartner, ob Sie Student_in, Doktorand_in oder Mitglied des akademischen, administrativen oder technischen Personals sind.

Ombudsstelle

 

Kontaktstellen

Studierende
     Doktorierende
 An der Unifr

 


 

Kampagne des Instituts für Hausarztmedizin

Jede Fakultät hat ihre Besonderheiten. Im Herbstsemester 2020 startet das Institut für Hausarztmedizin zudem eine Präventionskampagne, die sich an Medizinstudierende richtet, die ein Praktikum absolvieren.