Media Use, Exposure, and Effects

The research area media use, media exposure, and media effects focus on several levels of media consumption. We employ quantitative as well as qualitative measures to investigate media exposure. The group of Prof. Dr. Andreas Fahr deals with the effects of health communication, explores narrative communication, media habits and cultivation as well as investigates the processing and the relationships with media characters. Prof. Fahr also takes care of the DCMlab where the group works with observational methods and physiological measurements in the area of media exposure and media effects. Prof. Dr. Julia Metag, who worked for the DCM from 2016 to 2019, also supervises projects in the area of media exposure and media effects. In particular, she deals with uses and effects of science communication, climate change communication and the use of online media in political communication and journalism.

Research Projects

  

  • Excessive Media Use in Times of Netflix - 'Binge watching': Motives, Experience, and its Effects on Sleep
    • Project team: Andreas Fahr, Björn Rasch, Dominique Wirz, Debora Castro-Mariño
    • Duration: 12/2018 - 05/2020
    • Funding: Swiss National Science Foundation
     
    Das Projekt nimmt Bezug auf die zunehmende Digitalisierung der Alltagswelt mit besonderem Blick auf exzessive Mediennutzung. Es untersucht Motive, Erleben und Wirkungen des exzessiven Konsums von Serien. Dazu werden Beobachtungsverfahren, physiologische Messungen und Befragungen entwickelt, kombiniert und validiert. Genauer werden umgesetzt (1) Fokusgruppen zur Definition und Identifizierung von Bedeutung, Motivationen, Nutzungsstilen und Gratifikationen im Zusammenhang mit extensivem TV-Serienkonsum; (2) At-home-Studien zur Erforschung von Zuschauermotivationen, emotionalem Erleben und physiologischen Reaktionen in der natürlichen Umwelt; (3) Laborstudien zur Beobachtung des Stresserlebens über längere Zeiträume des Fernsehkonsums sowie (4) eine Studie zur Untersuchung der Auswirkungen von physiologischer und kognitiver Erregung vor dem Schlafengehen durch exzessiven Serienkonsum auf die Schlafqualität.
  • Analyse des Entstehens und der Folgen von Themenverdrossenheit: Eine longitudinale Multi-Methoden-Studie
    • Projektteam: Julia Metag, Gwendolin Gurr
    • Laufzeit: 2018 bis 2021
    • Förderung: Schweizerischer Nationalfonds (SNF)

     

    Das Projekt untersucht die Ursachen, zeitliche Entwicklung und Folgen von Themenverdrossenheit. Themenverdrossenheit stellt sich im Zeitverlauf ein, in dem in den Medien lang und intensiv über ein Thema berichtet wird. Auch Personen, die sich eigentlich für das Thema interessieren, können im Verlauf der Zeit davon überdrüssig werden. Eine Folge dieser Themenverdrossenheit kann sein, dass sie die Medienberichterstattung über das Thema vermeiden. Das Projekt untersucht Themenverdrossenheit bei Schweizer BürgerInnen anhand von zwei Themen, von welchen eines voraussichtlich der Brexit 2019 sein wird. Dabei werden drei Ziele verfolgt: Erstens wird untersucht, wie stark Themenverdrossenheit in der Schweizer Bevölkerung bei den zu untersuchenden Themen ausgeprägt ist. Zweitens analysieren wir, welche Faktoren dazu führen, dass jemand themenverdrossen wird. Wir überprüfen drittens, welche Wirkungen Themenverdrossenheit auf das weitere Informationsverhalten der BürgerInnen hat. Abschliessend untersuchen wir, ob es Unterschiede bei den verschiedenen Themen gibt.

  • Parasoziale Beziehungen zu Medienpersonen
    • Projektteam: Andreas Fahr, Perina Siegenthaler, Alexander Ort
    • Laufzeit: seit 2017
    • Förderung: verschiedene

     

    Das Projektcluster beschäftigt sich mit der Frage, welche Rolle die Beziehung zu Mediencharakteren (so genannte »Parasoziale Beziehungen«) im Prozess der kognitiven und emotionalen Informationsverarbeitung sowie der Einstellungsbildung und -veränderung spielen.

  • Psychophysiologische Medienrezeptionsforschung
    • Projektteam: Andreas Fahr, Perina Siegenthaler, Alexander Ort
    • Laufzeit: seit 2017
    • Förderung: verschiedene

     

    Das Projektcluster setzt verschiedene Studien um, die dazu beitragen, die kognitive und emotionale Verarbeitung und Wirkung von Medienbotschaften während der Medienrezeption besser messen, beschreiben, erklären und damit verstehen zu können. (z.B. Effekte der Smartphone-Nutzung auf Schlafqualität und Lernen; zus. mit Prof. Dr. Björn Rasch, Kognitive Psychologie)

  • Emotionalisierung und Narrationen in der Persuasionsforschung
    • Projektteam: Andreas Fahr, Perina Siegenthaler, Alexander Ort
    • Laufzeit: seit 2017
    • Förderung: verschiedene

     

    Das Projektcluster setzt verschiedene empirische Studien um, die sich mit der Verarbeitung und Wirkung narrativer Medienformate sowie verschiedenen Formen der Emotionalisierung im Informationsverarbeitungs- und Wirkungsprozess auseinandersetzen (z.B. Effekte des emotional Flow auf Informationsverarbeitung und Einstellungen). Haupt-Anwendungsbereich: Gesundheitskommunikation

  • Media, Health Communication, and Well-being in Switzerland
    • Project team: Andreas Fahr, Perina Siegenthaler, Alexander Ort
    • Duration: 05/2017-05/2020
    • Fundng: Swiss National Science Foundation (SNSF)

     

    This project aims to foster the understanding about the role of media use and media exposure in the formation of health-related behavior. We expand current persuasion models in health communication (which are mainly concerned with fear appeals) with the perspective of positive emotions. Physiological measures will be employed in the laboratory experiments to indicate the immediate emotional as well as cognitive responses to the different emotional appeals. Furthermore, we analyse the potential of narrative media formats and investigate the role of parasocial relationships with media characters in health-related media communication.