Political Communication

In the field of political communication, Prof. Dr. Regula Hänggli analyzes frame building, public debates, opinion formation, direct democracy and digitization as a challenge for democracy and society. Prof. Dr. Alexandra Feddersen focuses on the interactions and influences between politics, the media, and public opinion. More specifically, she is interested in the communication strategies of political actors. Also, Prof. Dr. Diana Ingenhoff, Prof. Dr. Philomen Schönhagen and Prof. Dr. Manuel Puppis participate in projects in the field of political communication. Prof. Dr. Julia Metag, who worked for the DCM from 2016 to 2019, has analyzed the use of online media in political communication, as well as science and climate change communication. 

 

Research Projects

  

  • NCCR Democracy
    • Project team: Regula Hänggli, Caroline Dalmus (DCM) and researchers from other Swiss Universities
    • Funding: Swiss National Science Foundation

     

    The research program NCCR Democracy examines two current developments which are fundamentally transforming democracy: globalization and the growing role of the media in politics, or “mediatization”. Since 2005, social scientists in this network have been working together on over 50 research projects in order to understand which challenges and new opportunities for democracy are entailed by these two trends. Prof. Regula Hänggli and Caroline Dalmus pfrom the DCM participate in the following projects:

    IP 10: Populist strategies in current election campaignsIP 11 (Phase I): The strategies of political actors – process and messageIP 11 (Phase II): Strategies of political actors

  • Die dritte Gewalt in den Medien. Eine repräsentative quantitative Inhaltsanalyse der Gerichtsberichterstattung Schweizer Medien
    • Projektleitung: Franziska Oehmer
    • Laufzeit: 11/2017-08/2018
    • Förderung: Forschungspool der Universität Fribourg/Freiburg


    Im Zuge der medialen Entwicklung hat sich die im 19. Jahrhundert etablierte Saalöffentlichkeit von Gerichtsprozessen zur medialen Öffentlichkeit entwickelt, die jedoch spezifischen a) Selektions-, b) Präsentations- und c) Interpretationsregeln folgt, welche aufgrund der Präferenz für Negativismus, Schäden, Personen und Privatsphäre häufig auch in den Fokus der Kritik gerät. Sozialwissenschaftliche Studien, die die kritischen Aussagen über die Justizberichterstattung und demzufolge die Leistungen der Gerichtsberichterstattung empirisch überprüfen, liegen für die Schweiz nicht und auch für den gesamten deutschsprachigen Raum bisher nur in sehr geringem Masse vor. Welches Bild von der Justiz und damit von einem relevanten politischen und gesellschaftlichen Akteur in den Medien gezeichnet wird, ist damit unklar. Ziel dieses Projekts ist es diese Forschungslücke durch eine repräsentative Analyse der aktuellen Gerichtsberichterstattung verschiedener Schweizer Printmedien zu schliessen. Konkret gilt das Forschungsinteresse folgenden Fragestellungen, die sich in drei Fragenkomplexen zur 1) Selektion und Repräsentativität der Gerichtsberichterstattung, 2) zur Informationsfunktion der Gerichtsberichterstattung sowie 3) zur Darstellung der Gerichtsberichterstattung bündeln lassen. Zur Beantwortung der Forschungsfragen wird auf eine quantitative Inhaltsanalyse der Gerichtsberichterstattung in den Schweizer reichweitenstarken Tageszeitungen Tagesanzeiger und NZZ, Neue Luzerner Zeitung und Südostschweiz sowie den Boulevardmedium Blick und der Gratiszeitung 20Minuten zurückgegriffen, um die unterschiedlichen medialen Logiken von Qualitäts- und Boulevardmedien und nationalen und regionalen Medien identifizieren zu können.

  • Themenverdrossenheit und Informationsvermeidung beim Thema Flüchtlinge
    • Projektteam: Julia Metag (DCM), Dorothee Arlt (Universität Bern)
    • Laufzeit: 2016 bis 2017
    • Förderung: Eigenmittel

     

    Globalisierungs- und Digitalisierungsprozesse führen dazu, dass den Bürgern ein immer grösseres Informationsangebot zur Verfügung steht. Über manche Themen wird in den Medien sehr intensiv und über einen sehr langen Zeitraum berichtet. Dies kann zu Verdrossenheitserscheinungen auf Seiten des Publikums gegenüber solchen Themen führen. Eine mögliche Folge von Themenverdrossenheit ist die Vermeidung von weiteren Informationen zu dem jeweiligen Thema. Ziel des Projekts ist es, das Konzept der Themenverdrossenheit theoretisch zu dimensionieren und empirisch messbar zu machen. Im Zentrum steht die Entwicklung einer Skala zur Messung von Themenverdrossenheit. Dazu wurde eine Online-Befragung von Schweizer und deutschen Bürgerinnen und Bürgern zum Thema Flüchtlinge durchgeführt. Das Thema Flüchtlinge eignet sich aufgrund der intensiven Medienberichterstattung in den Jahren 2015 und 2016 für die Erfassung von möglichen Themenverdrossenheitsprozessen.

     

    Präsentationen und Publikationen:

    • Metag, J./ Arlt, D. (2016): Das Konstrukt Themenverdrossenheit und seine Messung: Theoretische Konzeptualisierung und Skalenentwicklung. Medien & Kommunikationswissenschaft (Reihe Methodeninnovationen in der Kommunikationswissenschaft) 64 (4), 542-563.
    • Metag, J./Arlt, D. (2017): Das Konstrukt Themenverdrossenheit: Theoretische Konzeptualisierung und Skalenentwicklung. Vortrag auf der Jahrestagung 2017 der Fachgruppe Rezeptions- und Wirkungsforschung der Deutschen Gesellschaft für Publizistik und Kommunikationswissenschaft, Erfurt, 26. - 28.01.2017.
    • Metag, J. (2015): Issue fatigue and avoidance and their implications for political communication. Vortrag auf der ECREA Political Communication Conference 2015 “Changing political communication, changing Europe?”, Odense, Denmark, 27.-28.08.2015.
  • Gender und Medien im Vorfeld der eidgenössischen Wahlen 2015
    • Projektteam: Stephanie Fiechtner, Manuel Puppis und Philomen Schönhagen
    • Laufzeit: März 2015 bis Juni 2016
    • Förderung: Bundesamt für Kommunikation (BAKOM), Eidgenössische Kommission für Frauenfragen (EKF) und SRG SSR

     

    Untersuchungen zur medialen Repräsentation von Kandidatinnen und Kandidaten im Vorfeld eidgenössischer Wahlen existieren für die Schweiz seit den 1990er Jahren. Das Projekt hat zum Ziel, die Wahlberichterstattung nicht nur in den klassischen Printmedien, sondern erstmals auch für Onlinemedien zu analysieren. In die Analyse einbezogen werden jeweils auch die von den 18-40jährigen Schweizerinnen und Schweizern vorwiegend genutzten Medien der deutsch-, französisch- und italienischsprachigen Sprachregion. Mithilfe einer quantitativen Inhaltsanalyse soll beantwortet werden, in welchem Umfang und zu welchen Themen Kandidatinnen und Kandidaten der verschiedenen Parteien in den letzten vier Wochen des Wahlkampfes im Wahlkontext zu Wort kommen oder Gegenstand der Berichterstattung sind. Zudem wird untersucht, ob diese geschlechterstereotyp dargestellt werden.

     

    Publikationen und Präsentationen:

    • Fiechtner, Stephanie / Schönhagen, Philomen / Puppis, Manuel / Rohrbach, Tobias (2018): Gender images in the run-up to elections: Unusual findings from Switzerland. Preconference of the Lesbian, Gay, Bisexual, Transgender & Queer Interest Group of the International Communication Association 2018 Conference, Prague, 24.05.2018.
    • Fiechtner, Stephanie / Puppis, Manuel / Schönhagen, Philomen (2017): Überfälliger Wandel: Hin zu einer genderneutralen Vorwahlberichterstattung? Text- und Bildanalyse der eidgenössischen Wahlen 2015. SGKM-Jahrestagung «Innovationen als Herausforderung für die Kommunikationswissenschaft und -praxis», Chur, 28.04.2017.
    • Fiechtner, Stephanie / Schönhagen, Philomen / Puppis, Manuel (2016): Gender images in the run-up to elections: female and male politicians in Swiss media coverage. ECREA Conference «Mediating (Dis)Continuities: Contesting Pasts, Presents and Futures», Prag, 11.11.2016.
    • Fiechtner, Stephanie/Puppis, Manuel/Schönhagen, Philomen (2016): Gender und Medien im Vorfeld der eidgenössischen Wahlen 2015. Schlussbericht zuhanden der Eidgenössischen Kommission für Frauenfragen EKF, des Bundesamts für Kommunikation BAKOM, und der SRG SSR. Freiburg im Üechtland (Link).
    • Fiechtner, Stephanie / Schönhagen, Philomen / Puppis, Manuel (2016): Gender und Medien im Vorfeld der eidgenössischen Wahlen / Genre et médias au préalable des élections fédérales 2015. In: Eidgenössische Kommission für Frauenfragen EKF (Hrsg.): Frauenfragen 2016. Schwerpunkt: Medien – Geschlechterbilder – Politik, S. 8-34 (Link).
  • Reputation spillover effects: How corporate and politician’s reputation affect the country image
    • Principal investigator: Diana Ingenhoff (DCM), Candace White (University of Tennessee), Spiro Kiousis (University of Florida)
    • Duration: 2015-2018
    • Funding: Own funds

     

    Organizational crises not only damage an organization’s reputation, but can also influence how an organization’s home country is perceived abroad. In this project, we examine the effects of media-constructed associations between a country and another entity like a company or a political leader on perceived associations between the two during organizational crises to assess how differences in these perceived associations may lead to differences people’s assessment of crisis responsibility (organization/political leader v. country) and reputational damage (organization/political leader v. country). Also, we analyze the role of country image as a potential buffer to moderate those effects for the organization’s home country.


    Publications and Presentations (Selection):

    • Ingenhoff, D., Buhmann, A., White, C., Zhang, T. & Kiousis, S. (2018). Reputation Spillover: Corporate Crises’ Effects on Country Reputation. Journal of Communication Management, 22(1), pp. 96-112. Link
    • Ingenhoff, D.; Buhmann, A.; Zhang, T.; White, C. & Kiousis, S. (2016): Country of origin reversed: spillover effects of corporate crises on home country's image. 6th European Communication Research Conference ECREA, Prague, 9.-12.11.2016.
    • Ingenhoff, D.; Buhmann, A.; White, C.; Zhang, T. & Kiousis, S. (2016): Exploring reputational spillover effects: How corporate crises affect their home country's reputation. European Public Relations Education and Research Association (EUPRERA) Annual Conference, Groningen, Netherlands, 29.09.-1.10.2016.
    • Ingenhoff, D. & Klein, S. (2016): Charisma or competence? Spillover-effects of political leader's image on their home country's image. European Public Relations Education and Research Association (EUPRERA) Annual Conference, Groningen, Netherlands, 29.09.-1.10.2016.
  • The social construction of discourses on country image and identity in Western and Eastern Europe. A comparative study in Switzerland and Romania
    • Principal investigator: Diana Ingenhoff (DCM), Alina Dolea (University of Bournemouth)
    • Duration: 2015-2017
    • Funding: Sciex – Scientific Exchange Programme

     

    Funded by the Sciex – Scientific Exchange Programme, Diana Ingenhoff is working with Dr. Alina Dolea (University of Bucharest) on the preoccupation of countries with promoting their images across borders, and the recent links of such discourses to new topics emerging in the European public space, such as mass immigration within the European Union, which have developed into heated internal debates in both well-established and new democracies. However, it seems that in Eastern, post-communist, countries, immigration has triggered a debate focused on the very process of national identity reconstruction after the fall of Communism and led to a discourse on country identity (“who are we”), while in consolidated democracies, the debate is instead related to the impact of anti-immigration measures on the country image (“how are we perceived”), all the more as these can be seen as contradicting the existing image of ”model” democracy. It is in this context that this research project aims to discuss the social construction of discourses on country identity and image in Switzerland and Romania, countries considered as representative of consolidated and post-communist democracies, embedding different political systems and different cultures (individualist vs. collectivist country). The research builds on the 4D model of country image (Buhmann & Ingenhoff 2015) and fills a consistent gap in the literature on the topic by (1) focusing on how governments, media and civil society socially construct country images, while most studies focus on campaigns towards foreign audiences, and (2) illustrating how differences in political systems and culture ultimately have consequences for the formation of country images and identity.


    Publications and Presentations (Selection):

    • Dolea, A.; Ingenhoff, D. & Tarnovan, A. M. (2016): Media discourses on Swiss Country Image and Identity: The case of the "stop mass immigration initiative". European Public Relations Education and Research Association (EUPRERA) Annual Conference, Groningen, Netherlands, 29.09.-1.10.2016.
    • Dolea, A. & Ingenhoff, D. (2017): Public diplomacy in new and old European democracies: how institutional understanding shapes practices. ISA’s 58th International Studies Association Annual Convention, Baltimore, Maryland, USA, 22.-25.2.2017.