C. Professionelle Entwicklung und akademisches Portfolio

 

Für die professionelle Entwicklung von Hochschuldozierenden ist es essentiell, die Lehr- und Forschungstätigkeit sowie die dazu gemachten Erfahrungen selbstkritisch in den Blick zu nehmen. Dazu bietet dieses Modul theoretische Hintergrundinformationen, Analyseinstrumente und Forschungsergebnisse. Dabei ist das akademische Portfolio ein Instrument, das hilft, sich reflexiv mit der eigenen Lehr- und Forschungstätigkeit, sowie der persönlichen professionellen Entwicklung auseinanderzusetzen. Dieses akademische Portfolio wird zunehmend von Universitäten und Hochschulen verlangt. Jede/r Teilnehmer/in ist eingeladen, in Interaktion mit Peers eine persönliche Reflexion durchzuführen und einen Entwurf eines akademischen Portfolios zu entwickeln. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Identifizierung der entwickelten Kompetenzen und des Entwicklungspotenzials für die Lehr- und/oder Forschungstätigkeit.

Arbeitsweise:

  • Impulsreferate durch die Workshopleiterin (zum Teil als "Flipped Classroom")
  • Gruppen- und Einzelarbeit
  • Diskussionen und Erfahrungsaustausch im Plenum
  • Peer-Feedback auf den Entwurf eines akademischen Portfolios (am 2. Kurstag)

Zur Vorbereitung und als Erweiterung von Präsenzveranstaltungen sind Lektüren und Einzelaktivitäten vorgesehen. Diese bereiten auf praktische Gruppenaktivitäten (Diskussionen, Erfahrungsaustausch, Fallanalysen usw.) während den Präsenzveranstaltungen vor.

Zwischen den beiden Präsenzveranstaltungen werden alle Teilnehmenden gebeten, ungefähr einen Tag für die Fernaktivitäten einzuplanen.

  • Lernziele
    • eine Reflexion über die eigene professionelle Entwicklung einleiten
    • Instrumente kennen und anwenden, um seine Erfahrungen und Kompetenzen zu identifizieren und zu valorisieren (Fragebogen zur Selbsteinschätzung, Portfolio)
    • einen Prozess einleiten, um die professionelle Entwicklung zu formalisieren und die Erfahrungen und Kompetenzen durch den Entwurf eines akademischen Portfolios zu valorisieren
  • Sprache

    Deutsch (mündlich). Die Validierungsarbeit kann auf Deutsch, Französisch oder Englisch abgegeben werden.

  • Verantwortliche

    Rahel Banholzer arbeitet als Erziehungswissenschaftlerin am Zentrum für Hochschuldidaktik an der Universität Freiburg. Durch die Begleitung Studierender der PH Bern, der Zyklusverantwortung im Primarschulbereich und der Betreuung der deutschsprachigen Abschlussarbeiten der Did@cTIC-Ausbildung gehört die professionelle Entwicklung und das akademische Portfolio zu den Kernelementen in ihrer Erfahrung der Erwachsenenbildung. Weiter stellt die Forschung zur Gestaltung mehrsprachiger Hochschullehre einen wesentlichen Interessensbereich dar und die Passion für Lernen und Lehren wird mit einem Doktorat in Erziehungswissenschaften vertieft.

  • Daten und Ort

    Freitag, 6. November 2020 (9.00-12.30 Uhr) *
    Freitag, 4. Dezember 2020 (9.00-12.30 Uhr)

    Die Anmeldungen werden am 2. Juni 2020 eröffnet.

    * Zwischen den beiden Präsenzveranstaltungen werden alle Teilnehmenden gebeten, ungefähr einen Tag für die Fernaktivitäten einzuplanen.

    Universität Freiburg, Gebäude PER21 (Bd de Pérolles 90)

  • Validierung

    Modul mit 3 ECTS

    Validierungsarbeit: Entwicklung der Struktur eines eigenen akademischen Portfolios und Verfassung eines Teils des Portfolios der Wahl (z.B. Lehrphilosophie, Selbsteinschätzung der eigenen Kompetenzen, Weiterbildungsplan usw.).

  • Anmeldegebühr

    CHF 750.- (kostenlos für Lehrpersonen der Universität Freiburg)