Klimagerechtigkeit und Ernährungssicherheit

Der Klimawandel führt zu intensiveren Wetterereignissen wie Überschwemmungen und Dürren und wird mit großer Wahrscheinlichkeit die landwirtschaftliche Nahrungsmittelproduktion weltweit beeinträchtigen. Obwohl sich die Weltgemeinschaft in den Zielen der nachhaltigen Entwicklung darauf geeinigt hat, Hunger und Unterernährung in allen ihren Formen bis 2030 zu beenden, ist die Zahl der chronisch unterernährten Menschen von 775 Millionen im Jahr 2014 auf 821 Millionen im Jahr 2017 gestiegen. Der fortschreitende Klimawandel wird diese Situation voraussichtlich noch verschärfen.

Dieses Projekt zielt darauf ab, die ethischen Implikationen dieser Situation zu analysieren, um sozial und technologisch nachhaltige Lösungen und faire politische Optionen zur Minimierung dieser Bedrohungen vorzuschlagen. Um den Zusammenhang zwischen Klimawandel, Ernährungssicherheit und Fairness zu erforschen, umfasst es drei Forschungscluster: i. Minderung, globale Märkte und Welthunger; ii. Technologien mit negativen Emissionen (NETs), landwirtschaftliche Produktion und Land; iii. Soziotechnische Anpassung der Landwirtschaft zur Erhaltung der Ernährungssicherheit.

Projekte und Publikationen

Mitarbeitende

Ivo Wallimann-Helmer

Ordentliche-r Professor-in, Departement für Geowissenschaften

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Hanna Schübel

Diplomassistent-in / Assistent-in Drittmittel, Departement für Geowissenschaften

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