Umweltwissenschaften

Umweltwissenschaften ist ein interfakultärer Studienbereich mit eigenen Lehrveranstaltungen, welche interdisziplinäre Grundlagen in Naturwissenschaften, Ethik, Recht und Ökonomie vermitteln (Grundkurs) und einige spezielle Themen vertiefen (Spezialveranstaltungen).

Es werden Zusatzfächer angeboten, welche auf diesen Lehrveranstaltungen basieren, ergänzt mit sorgfältig ausgewählten Kursen aus allen Fakultäten.

Beim Studium der Umweltwissenschaften lernen die Studierenden, Umweltproblematiken aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten und zu beurteilen. Es ist damit ein ideale Ergänzung zu vielen Hauptfächern. Viele Hauptfächer an den meisten Fakultäten erlauben eine Kombination mit den Umweltwissenschaften.

 

Studiensprachen

Deutsch und Französisch

 

Optionen

Mehrere Spezialisierungsoptionen werden angeboten.

 

Weitere Informationen
ReglementeStudienplan

Zulassung und Einschreibung

Zusatzfächer

Bei den meisten Optionen haben die Studierenden mit einem Wahlprogramm die Möglichkeit, sich in eine selbst gewählten Richtung weiter zu vertiefen. Beim Zusatzfach mit Option Umweltpraxis gehört ein Praktikum bei einem Betrieb / einer Organisation / einer Institution im Bereich Umwelt / Nachhaltigkeit zum Studienplan. Das Zusatzfach mit Option Umweltrecht vermittelt ein solides Grundwissen in Recht.
Änderungen im Studienplan sind im Gange betreffend die Zusatzfächer 30 ECTS. Weitere Informationen folgen bald. Studierende, die ihr Studium bereits vor HS19 begonnen haben, können bis 2021 ihr zusätzliches Fach ohne Änderungen abschliessen. 

  • Zusatzfach 60 ECTS, Option Umweltrecht

    Das Zusatzfach Umweltwissenschaften, Option Umweltrecht umfasst im ersten Jahr den Grundkurs mit den vier Vorlesungen Umweltethik, Ökologie, Ressourcen und Umweltrecht & -ökonomie (12 ECTS) sowie frei wählbare Spezialveranstaltungen / Exkursionen im Umfang von 7 ECTS, welche durch den Bereich Umweltwissenschaften organisiert werden. Das Schwerpunktprogramm in Umweltrecht (41 ECTS) gibt den Studierenden daran anschliessend die Möglichkeit, Lehrveranstaltungen der Rechtswissenschaftlichen Fakultät zu besuchen, die für das Verständnis und die Anwendung der Rechtsgrundlagen zum Schutz der Umwelt unabdingbar sind.

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  • Zusatzfach 60 ECTS, Option Umweltpraxis

    Besteht aus: Zusatzfach Umweltwissenschaften im Umfang von 30 ECTS an der Universität Freiburg und zusätzlichen Lehrveranstaltungen an den Universitäten Freiburg und Bern. Es beinhaltet ein dreimonatiges Praktikum.

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  • Zusatzfach 30 ECTS, Option Ökologie

    Aufbauend auf den im Grundkurs angesprochenen ökologischen Themen werden im dieser Option umweltrelevante biologische, geographische und geologische Fachkenntnisse vermittelt. Je nach persönlichem Interesse kann die Orientierung auf eines dieser Fachgebiete konzentriert werden, oder es kann eine breiteres Spektrum mit einer Kombination von biologischen und geowissenschaftlichen Lehrveranstaltungen angestrebt werden. Studierende aus nicht-naturwissenschaftlichen Fakultäten wird empfohlen, mindestens eine Grundvorlesung in Biologie, Geographie oder Geologie zu besuchen.

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  • Zusatzfach 30 ECTS, Option Ressourcen

    Im Wahlprogramm der Option Ressourcen werden die Grundlagen der Analytik gelehrt (allgemeine und organische Instrumentalanalyse mit Praktikum), wie sie auch in den Umweltwissenschaften gebraucht werden, z.B. zum Nachweis von Umweltgiften, toxischen Gasen etc. Daneben gehören die beiden Vorlesungen «Chemie im Alltag » und « Physik im Alltag » sowie « Radioaktivität und Strahlung » zum Angebot dieses Fachs. Der Stoff, welcher in den Grundvorlesungen in Physik und Chemie vermittelt wird ist Voraussetzung zum Verständnis der Kurse in der Option Ressourcen. 

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  • Zusatzfach 30 ECTS, Option Umweltökonomie

    Der Grundgedanke hinter dem  Wahlprogramm der Option Umweltökonomie ist es, solche Aspekte der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften für das Fach Umweltwissenschaften nutzbar zu machen, die sich im Rahmen von Betriebswirtschaftslehre (insbesondere Marketing und Unternehmensführung), Volkswirtschaftslehre und Gesellschaftswissenschaften mit Umweltproblemen, -sachverhalten und -wirkungen beschäftigen. Dabei ist der Umweltbezug nicht immer explizit. Ein Beispiel: NPO (Non-Profit-Organisations)-Marketing betrifft natürlich nicht nur Umweltorganisationen, aber eben auch diese; ein wesentlicher Aspekt von Unternehmensführung ist natürlich die Umweltbeziehung des Unternehmens etc. Gemeinsam sollte allen empfohlenen und möglichen Veranstaltungen ein Bezug zur ökonomischen Sicht- und Denkweise bezüglich ökologischer Themen und Probleme sein.

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  • Zusatzfach 30 ECTS, Option Umweltethik

    Das Wahlprogramm der Option Umweltethik umfasst Lehrangebote (Vorlesungen, Seminare und Spezialveranstaltungen) aus der philosophischen und theologischen Fakultät. Angeboten wird einerseits eine vertiefte Einführung in die Ethik (Grundlagen, Methoden), andererseits die Auseinandersetzung mit verschiedenen Themen der Angewandten Ethik (insbesondere Fragen der Umweltethik und der Sozialethik) sowie ethischer Spezialthemen aus philosophischer bzw. theologischer Sicht.

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  • Zusatzfach 30 ECTS, Option Nachhaltigkeit

    Das Wahlprogramm dieser Option setzt bei einem stark umweltbeeinflussenden Faktor an: dem menschlichen Handeln. Lehrveranstal­tungen in Ethik, Geographie und weiteren Disziplinen lokalisieren den Menschen, sein Handeln und seine Be­wegungen in Umwelt und Gesellschaft und diskutieren Theorien zu Verhaltensmechanismen. Sie werden ergänzt durch Kurse und Seminare, die zukunftsgerichtet u. a. praktischen Naturschutz, sozio-ökonomische Veränderungen oder nachhaltige Ökonomie, Ent­wicklung und Politik behandeln.

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Lehreinheiten

Die Umweltwissenschaftenbieten jährlich die vier Vorlesungen des Grundkurses, zwei Spezialveranstaltungen, ein Seminar und Exkursionen an. Diese Lehreinheiten können im Rahmen eines Zusatzfaches in Umweltwissenschaften, im Rahmen eines Propädeutikums oder als Soft Skills besucht werden.

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