Bachelor (Zusatzfächer) Umweltwissenschaften

Der anthropogene Klimawandel, die natürliche Degradierung und der Verlust der biologischen Vielfalt, aber auch die nachhaltige Energieerzeugung, die Erschöpfung der Ressourcen und die Abfallentsorgung erfordern sofortiges Handeln und eine verantwortungsvolle Governance. Die Bewältigung dieser ökologischen Herausforderungen hat bereits ethische Bedenken, Dilemmata und Konflikte verursacht und wird diese zukünftig in zunehmendem Maße hervorrufen.

Das Bachelor-Zusatzfach Umweltwissenschaften ergänzt die im Hauptstudium erworbenen Kompetenzen durch Spezialwissen in den Umweltwissenschaften und Umweltgeisteswissenschaften mit einem speziellen Fokus auf die Umweltethik zur Lösung von Governance-Herausforderungen in den Bereichen Umwelt, Nachhaltigkeit und Klimawandel. Die einzigartigen Kompetenzen, die in diesem Bachelor-Zusatzfach erworben werden, ermöglichen eine integrative und umfassende Sensibilisierung für die Analyse und Lösung von Umweltkonflikten analysiert und ethisch fundierte Lösungen für Umweltprobleme erarbeitet werden.

  • Profil & Spezialisierungen des Studienprogramms

    Das Bachelor-Zusatzfach in Umweltwissenschaften wird in drei Spezialisierungen angeboten: Umweltwissenschaften, Umweltrecht und Umweltpraxis.

    Alle Spezialisierungen umfassen vier Grundkurse, die eine Einführung in die verschiedenen Bereiche der Umweltwissenschaften vermitteln, ein Wahlpflichtprogramm in den Umweltgeisteswissenschaften und der Umweltethik, Exkursionen und ein interfakultäres Wahlprogramm aus allen fünf Fakultäten der Universität Freiburg.

    • Umweltwissenschaften (30 ECTS): Die Studierenden erwerben Grundkenntnisse in allen Bereichen der Umweltwissenschaften mit Schwerpunkt Umweltgeisteswissenschaften und Umweltethik.
    • Umweltrecht (60 ECTS): Die Studierenden erhaltenen einen grundlegenden Einblick in das Umweltrecht und erwerben Grundkenntnisse in allen Bereichen der Umweltwissenschaften, insbesondere in den Umweltgeisteswissenschaften und der Umweltethik.
    • Umweltpraxis (60 ECTS): Über die Grundkenntnisse in allen Bereichen der Umweltwissenschaften und einen besonderen Schwerpunkt in Umweltgeisteswissenschaften und der Umweltethik hinaus sammeln die Studierenden im Rahmen eines Praktikums praktische Erfahrungen.
  • Struktur der Kurse und Seminare

    Alle Bachelor-Zusatzfächern der Umweltwissenschaften haben die folgende Struktur: In den Grundkursen werden die Probleme und Ansätze der verschiedenen umweltwissenschaftlich relevanten Disziplinen vorgestellt. Sie decken ausgewählte Disziplinen der Natur-, Sozial- und Geisteswissenschaften ab. Die Studierenden vertiefen ihre Kompetenzen im Rahmen eines Wahlpflichtprogramms in den Umweltwissenschaften und eines Wahlpflichtprogramms in allen anderen Disziplinen der Umweltwissenschaften.

    Das Wahlprogramm in den Umweltwissengeistesschaften besteht aus Pflichtveranstaltungen des Environmental Sciences and Humanities Institut sowie aus umweltwissenschaftlichen Lehreinheiten des bestehenden Studiengangs der Universitäten Freiburg und Bern. In allen drei Spezialisierungen nehmen die Studierenden an drei Exkursionen im Rahmen des Seminars «Brennpunkte nachhaltiger Entwicklung» teil. Die Studierenden besuchen Kurse im Umfang von mindestens 2 ECTS von mindestens zwei Fakultäten der Universität Freiburg. Je nach Spezialisierung des Bachelor-Zusatzfaches wählen die Studierenden ihre Wahlfächer aus verschiedenen Kurslisten aus.

  • Erworbene Kompetenzen

    Mit diesem Bachelor-Zusatzfach ergänzen die Studierenden ihr Hauptstudium mit Kompetenzen zur Erfassung von ethischen Implikationen der Umweltpraxis. Darüber hinaus erwerben sie ein einführendes naturwissenschaftliches, ökonomisches und juristisches Wissen über die umweltpolitischen Herausforderungen unserer Zeit. Das Studium an der mehrsprachigen Universität Fribourg ermöglicht den Studierenden den Erwerb von Sprachkompetenzen in Französisch und Deutsch.

Umweltwissenschaften (30 ECTS)

Umweltrecht (60 ECTS)

Umweltpraxis (60 ECTS)