Bisherige Zusatzfächer 30 ECTS

Wichtige Information!

Die 30er Zusatzfächer mit verschiedenen Optionen werden ab dem Herbstsemester 2019 nicht mehr angeboten. Studierenden, welche in einem solchen Fach eingeschrieben sind, wird ein Wechsel auf das neue 30er Zusatzfach empfohlen. Alternativ kann das bisherige 30er Zusatzfach mit Option noch bis zum Ende des Frühjahressemesters 2021 abgeschlossen werden.

Studienstruktur

Für alle Optionen des Zusatzfaches 30 ECTS nach altem Studienplan gilt die selbe Studienstruktur, die Programme unterscheiden sich aber im Wahlprogramm:

  •  12 ECTS Grundkurs
  • 1.5 ECTS Exkursionen
  • 16.5 ECTS Wahlprogramm

Optionen

  • Ökologie

    Aufbauend auf den im Grundkurs angesprochenen ökologischen Themen werden in dieser Option umweltrelevante biologische, geographische und geologische Fachkenntnisse vermittelt. Je nach persönlichem Interesse kann die Orientierung auf eines dieser Fachgebiete konzentriert werden, oder es kann eine breiteres Spektrum mit einer Kombination von biologischen und geowissenschaftlichen Lehrveranstaltungen angestrebt werden. Studierende aus nicht-naturwissenschaftlichen Fakultäten wird empfohlen, mindestens eine Grundvorlesung in Biologie, Geographie oder Geologie zu besuchen. 

  • Ressourcen

    Im Wahlprogramm der Option Ressourcen werden die Grundlagen der Analytik gelehrt (allgemeine und organische Instrumentalanalyse mit Praktikum), wie sie auch in den Umweltwissenschaften gebraucht werden, z.B. zum Nachweis von Umweltgiften, toxischen Gasen etc. Daneben gehören die beiden Vorlesungen «Chemie im Alltag » und « Physik im Alltag » sowie « Radioaktivität und Strahlung » zum Angebot dieses Fachs. Der Stoff, welcher in den Grundvorlesungen in Physik und Chemie vermittelt wird ist Voraussetzung zum Verständnis der Kurse in der Option Ressourcen. 

  • Umweltökologie

    Der Grundgedanke hinter dem  Wahlprogramm der Option Umweltökonomie ist es, solche Aspekte der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften für das Fach Umweltwissenschaften nutzbar zu machen, die sich im Rahmen von Betriebswirtschaftslehre (insbesondere Marketing und Unternehmensführung), Volkswirtschaftslehre und Gesellschaftswissenschaften mit Umweltproblemen, -sachverhalten und -wirkungen beschäftigen. Dabei ist der Umweltbezug nicht immer explizit. Ein Beispiel: NPO (Non-Profit-Organisations)-Marketing betrifft natürlich nicht nur Umweltorganisationen, aber eben auch diese; ein wesentlicher Aspekt von Unternehmensführung ist natürlich die Umweltbeziehung des Unternehmens etc. Gemeinsam sollte allen empfohlenen und möglichen Veranstaltungen ein Bezug zur ökonomischen Sicht- und Denkweise bezüglich ökologischer Themen und Probleme sein.

  • Umweltethik

    Das Wahlprogramm der Option Umweltethik umfasst Lehrangebote (Vorlesungen, Seminare und Spezialveranstaltungen) aus der philosophischen und theologischen Fakultät. Angeboten wird einerseits eine vertiefte Einführung in die Ethik (Grundlagen, Methoden), andererseits die Auseinandersetzung mit verschiedenen Themen der Angewandten Ethik (insbesondere Fragen der Umweltethik und der Sozialethik) sowie ethischer Spezialthemen aus philosophischer bzw. theologischer Sicht.

  • Nachhaltigkeit

    Das Wahlprogramm dieser Option setzt bei einem stark umweltbeeinflussenden Faktor an: dem menschlichen Handeln. Lehrveranstal­tungen in Ethik, Geographie und weiteren Disziplinen lokalisieren den Menschen, sein Handeln und seine Be­wegungen in Umwelt und Gesellschaft und diskutieren Theorien zu Verhaltensmechanismen. Sie werden ergänzt durch Kurse und Seminare, die zukunftsgerichtet u. a. praktischen Naturschutz, sozio-ökonomische Veränderungen oder nachhaltige Ökonomie, Ent­wicklung und Politik behandeln.