Proseminar: Weshalb so spät? Frauenstimmrecht und Frauenbewegung in der Schweiz
UE-L15.01521

Dozenten-innen: Ludi Regula
Kursus: Bachelor
Art der Unterrichtseinheit: Proseminar
ECTS: 3
Sprache-n: Deutsch
Semester: SA-2020

1971 führte die Schweiz als zweitletztes Land Europas das allgemeine Stimmrecht für alle Staatsangehörigen ein. Seither können auch Schweizerinnen als vollwertige und mündige Staatsbürgerinnen am politischen Entscheidungsprozess partizipieren. Weshalb erfolgte dieser Demokratisierungsschritt in der Schweiz so spät? Wie wurde der politische Ausschluss der Frauen vor 1971 in einem Land begründet, das sich gerne als die älteste Demokratie der Welt bezeichnete? Welche Folgen hatte die politische Gleichberechtigung der Geschlechter für Politik und Gesellschaft in der Schweiz?

Das Proseminar vermittelt einen Überblick zur Geschichte der Geschlechterordnung, des politischen Systems und der politischen Kultur der modernen Schweiz. Zugleich bietet es eine Einführung in die Grundlagen, die Methoden und die Theorien der Geschichtswissenschaft.

Einführung (zur Anschaffung empfohlen): Gunilla Budde, Dagmar Freist, Hilke Günther Arndt (Hg.), Geschichte. Studium – Wissenschaft – Beruf, Berlin 2008.