Fachtagung: Immer schneller immer besser? - Perfektionismus in der Familie

Essentiels

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Date·s

Freitag, 28. Juni 2019

Durée

1 Tag

Frais

Frühbuchertarif: CHF 250.– (für Anmeldungen bis 17. April 2019)
Normaltarif: CHF 290.–
Studierendentarif: CHF 100.– (Grundständig Studierende mit Ausweis)

In den Tagungskosten sind die Tagungsunterlagen und die Kaffeepausen inbegriffen.

Type Journée
Langue·s Allemand
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Brochure
Lieux

Université de Fribourg, Pérolles II

Public-cible

Fachpersonen aus Praxis und Forschung, die mit Familien arbeiten, oder am Thema interessiert sind. Besonders angesprochen sind Fachleute der folgenden Berufsfelder: Psychologie, Psychotherapie und Psychiatrie, Erziehungsberatung, Elternbildung und Prävention, Paar- und Familienberatung, Erziehungswissenschaft, Heil- und Sozialpädagogik, Sozialarbeit, Kindes- und Erwachsenenschutz.

Contenu

Das Tempo in der Familien- und Arbeitswelt wird immer schneller. Zeitdruck, Optimierung, möglichst perfekt und fehlerlos: Kinder, Jugendliche wie auch Eltern stehen oft unter dem Druck, diversen Anforderungen und Erwartungen zu genügen. Ist „immer schneller und besser“ wirklich immer „schneller und besser“? Wann ist gut gut genug?
 

Perfektionismus: Risiko oder Chance?
Perfektionismus ist eine der Ursachen für psychische Erkrankungen wie Depression, Ess- oder Angststörungen. Gleichzeitig verdanken wir Menschen mit dem Anspruch, ihr Bestes zu geben, viel und profitieren täglich von den Errungenschaften, die sie möglich gemacht haben. Wie können wir dieses Potential nutzen, ohne das Risiko zu erkranken zu verstärken?
 

Die moderne intensivierte Arbeitswelt und ihre Auswirkungen auf Freizeit und Familie
Die moderne Arbeitswelt ist oft durch Arbeitsintensivierung und durch Flexibilisierung gekennzeichnet. Dies bringt neue Anforderungen und Belastungen, aber auch Chancen mit sich. Was bedeutet dies für Familien und Jugendliche?
 

Immer schneller – immer besser! Auswirkungen der Steigerungsgesellschaft auf die Rolle der Familie
Das 21. Jahrhunderts besticht durch exponentiell sich entwickelnde Technologie und pluralistische Werte. Was ist wichtig, damit die heranwachsende Generation den globalen Herausforderungen und jenen der persönlichen Lebensführung gewachsen sein wird? Welche Position kommt der Familie hierbei zu, und welchen Beitrag vermag sie noch zu leisten?!
 

Zeit füreinander! – Warum Zeit in Familien nicht alles ist, Familie aber ohne Zeit nichts
Heutige Familien stehen immens unter Zeitdruck. Dies gilt für die Eltern, aber auch zunehmend für die Kinder und Jugendlichen. Wie kann einerseits genügend gemeinsame Zeit gefunden und wie andererseits das Bedürfnis aller nach Eigenzeit befriedigt werden?
 

„Ich kann nicht mehr“ – Prävention, Früherkennung und Interventionen bei Burn out von Kindern und Jugendlichen
Phänomene wie Schulabsentismus, Depression und Suizidalität im Zusammenhang mit schulischen und beruflichen Anforderungen nehmen bei Kindern und Jugendlichen zu. Wann werden Anforderungen zu Überforderung? Welche Strategien helfen zur Bewältigung von Stresssituationen, und wie kann einer depressiven Reaktion vorgebeugt werden?
 

Gesunder Schlaf für eine gesunde Entwicklung des Kindes und des Jugendlichen
Kinder verbringen die Hälfte ihres Lebens schlafend. Dieses grosse Schlafbedürfnis geht einher mit intensiven Lernvorgängen während des Tages. Neuere Hypothesen zur Funktion des Schlafs deuten darauf hin, dass während des Schlafs aufgeräumt wird. Dabei scheinen insbesondere die langsamen Hirnstromwellen im Tiefschlaf wichtig für die Lernkapazität zu sein.
 

Perfekte Eltern – Perfekte Kinder? Weshalb ein entspannterer Erziehungsstil lebenstüchtig macht
Eltern stehen heute schon ab Geburt mächtig unter Druck. Sie sollen alles richtig machen und gelten schnell als die Schuldigen, wenn sich das Kind nicht so wie erwartet entwickelt. Zwingt eine Angst- und Sicherheitskultur Väter und Mütter dazu, perfekt zu sein und perfekte Kinder haben zu wollen? Welches sind die Möglichkeiten, diese Perfektionsspirale zu unterbrechen?

Responsable et intervenants

Direction

Schöbi Dominik, Prof. Dr., Professor für Klinische Familienpsychologie, Departement für Psychologie, Universität Freiburg

Responsable·s

Cina Annette, Dr. phil., Koordinatorin, Institut für Familienforschung und -beratung, Universität Freiburg

Intervenant·e·s

Diverse Referierende (siehe Broschüre)

Dates et lieux
Période Lieu
28.06.2019 de 09:20 à 16:30 Université de Fribourg, Pérolles II
Médias et documents

Document·s

Contact

Weiterbildungsstelle der Universität Freiburg
Rue de Rome 6
1700 Fribourg