Introduction to Various Forms of Prayer and Spirituality

These workshops on Thursday afternoon serve to deepen the theme of the conference through introductions to various forms of prayer and spirituality. These workshops on Thursday afternoon all take place simultaneously in different churches/chapels in the city of Fribourg and must be selected when registering for the conference.

  • #1: Schönheit des Glaubens durch Kunst erfahren – Living Stones (d/f)

    Inhalt

    Auch wenn heute nur noch wenige die Symbolik des sakralen Raumes lesen können, besuchen immer mehr Leute eben diese Kirchenräume. „Living Stones“ ist ein Netzwerk junger Erwachsener entstanden aus dem Wunsch, Besuchenden eine Kirche in ihrer historischen, anthropologischen und spirituellen Dimension zu erschliessen. Ein wichtiges Element der Vorbereitung bildet dabei das Gebet nach dem Motto: „Gesegnet sei er, der kommt im Namen des Herrn“ (Ps 118,26).

    Ort

    Kathedrale St. Nicolas

    Rue du Pont-Suspendu

    1700 Fribourg

    Referentin

    Priska Zurron (Universität Fribourg), Freiburger Zeitschrift für Philosophie und Theologie

  • #2: Public session on the Jesus Prayer (e/f)

    Inhalt

    The history and practice of the Jesus Prayer today, with practical thoughts on its place in our lives. The talk will be followed by a guided recitation of the Jesus Prayer.

    Ort

    Ursulinenkapelle

    Rue de Lausanne 90, 1700 Fribourg

     

    Speaker

    Peter Bouteneff is Professor of Systematic Theology at St. Vladimir's Orthodox Seminary. He originally received his doctorate from the University of Oxford and is now the director of the SVS Sacred Arts Initiative at St. Vladimir's Seminary, where he is deeply involved with the music of Arvo Pärt. For several years, Bouteneff was Executive Secretary for Faith and Order of the World Council of Churches and was strongly committed to theological dialogue.

  • #3: Zwischen NGL und Worship - die Bandbreite des popularmusikalischen Gemeindegesangs (d)

    Inhalt

    Wie kann zeitgenössischer Gemeindegesang im Gottesdienst gelingen? Was gibt es an Literatur und Kultur im Spannungsfeld zwischen Neuem Geistlichen Lied und Worship? Welche Kriterien gelten für moderne Gemeindelieder, und was gilt es in ihrer Umsetzung zu beachten?

    Andreas Hausammann ist Beauftragter für populäre Musik der Evang.-ref. Kirche des Kantons St.Gallen und Präsident der Fachkommission Popularmusik der Deutschschweizer Liturgie- und Gesangbuchkonferenz. Den gestellten Fragen geht er in diesem Workshop zusammen mit den Teilnehmenden in Theorie und Praxis nach.

    Ort

    Salesianum

    Avenue du Moléson 21
    1700 Fribourg

    Referent

    Andreas Hausammann, geboren 1970, aufgewachsen als 3. von 5 Geschwistern in Weinfelden TG, Primar- und Sekundarschule, Kantonsschule Kreuzlingen, Studium Anglistik mit Lizentiat an der Universität Zürich, Auslandaufenthalt in Cardiff, Wales, semi-professionelle Tätigkeit als Pianist mit verschiedenen Gruppen, Tätigkeit als Englisch-Lehrer und als Musik-Lehrer auf Sekundar-Stufe, Jazz-Studium Klavier mit Performance-Abschluss an der Musikhochschule Luzern bei Christoph Baumann/Hans Feigenwinter/Elena Szirmai/Chris Wiesendanger, seit Herbst 2003 Beauftragter für populäre Musik der Evang.-ref. Kirche des Kantons St.Gallen zu 50%, dazu freischaffend tätig. Seit 2000 glücklich verheiratet mit Natasha, seit 2007 stolzer Vater von Linus. Bekennender und praktizierender Christ - soli deo gloria.

  • #4: "O Gott, komm mir zu Hilfe." Stundengebet bei den Zisterzienserinnen (d)

    Inhalt

    Jeder Tag ist ein Geschenk Gottes. Das Gebet zu bestimmten Stunden des Tages ist eine Antwort darauf. Am Morgen, Mittag und Abend und je nach Orden zu weiteren Zeiten stellen sich Mönche und Nonnen in Gottes Gegenwart. Mit ihrem Lobpreis reiht sich ihr Tag ein in die grosse Geschichte Gottes mit den Menschen. In der Feier einer Vesper und im Gespräch mit Gunda Brüske und einer Schwester aus der Zisterzienserinnenabtei Maigrauge erfahren Sie etwas von der Spiritualität der Tagzeitenliturgie.

    Ort

    Abtei Maigrauge

    Chemin de l'Abbaye 2

    1700 Fribourg

    Gunda Brüske ist Co-Leiterin des Liturgischen Instituts der deutschsprachigen Schweiz. Sie hat seit 2002 einen Lehrauftrag für Liturgiewissenschaft an der Uni Fribourg. Liturgische Bildung in Kursen und im Web (liturgie.ch) ist ihr ebenso ein Anliegen wie die Zukunft der Liturgie, u.a. in Prozessen von Kirchenentwicklung.

  • #6: Play and Pray (d)

    Inhalt

    "Play & Pray" ist eine Gebetsform, die in der Musikerbewegung «Crescendo» seit Jahren erprobt wird: Klassische und Jazz-Musiker laden die Zuhörer ein, sich auf ein musikalisches Gebet einzulassen, das aus spontaner Improvisation entsteht. Der völlig ungeplante Verlauf stellt nicht nur für Musiker, die sich sonst an vorliegenden Kompositionen orientieren, eine Herausforderung dar; er mutet auch den mitbetenden Zuhörern zu, sich auf eine neue Hörerfahrung einzustellen und darin das Wirken des Heiligen Geistes zu erwarten.

    Ort

    Bürgerspital-Kapelle

    Spitalgasse 2

    1700 Fribourg

    Beat Rink studierte Germanistik, Geschichte und Theologie. Seine Haupttätigkeit gilt der – von ihm und seiner Frau Airi 1985 gegründeten - internationalen christlichen Musiker- und Künstlerarbeit Crescendo. Weiter ist er Beauftragter für Künstlerseelsorge der evang.-ref. Kirche Basel-Stadt.

  • #7: Lectio divina - Renewing our Practise (e)

    Content

    The twelfth-century Carthusian monk, Guigo II, famously comments that lectio continua (continuous reading) will serve us only if we actually get nourishment from reading the Scriptures “by chewing and digesting this food so that its strength can pass into our inmost heart.” This workshop offers an introduction to the ancient practice of lectio divina (sacred reading), and we will also engage in the practice of chewing and digesting Scripture together.

    Place

    Universitätskapelle

    Avenue de l'Europe 20

    1700 Fribourg

     

    Speaker

    Hans Boersma has been professor at the Nashotah House Theological Seminary in Wisconsin (USA) since 2019. Prior to that he was professor at Regent College in Vancouver for fourteen years and at Trinity Western University in Langley for six years. Boersma is known for his books, including Seeing God: The Beatific Vision in Christian Tradition (2018), Scripture as Real Presence (2017), and Heavenly Participation (2011). His research focuses on Catholic thought, the Fathers of the Church and the spiritual interpretation of Scripture.

  • #8: Bibel teilen in 7 Schritten (d)

    Inhalt

    «Die Schrift nicht kennen, heisst Christus nicht kennen.» Die gemeinsame Auseinandersetzung mit der Heiligen Schrift kann das Leben der einzelnen, aber auch das Leben in unseren Gemeinden verändern, denn das Wort Gottes hat Kraft. In diesem Workshop wird das Bibelteilen in 7 Schritten vorgestellt und durchgeführt. Es ist mehr als eine Methode, denn es ist ein spiritueller Prozess, in dem eine persönliche Begegnung mit dem Wort Gottes innerhalb der Gemeinschaft ermöglicht wird, mit der ein Sendungsauftrag in die Gemeinde wie auch in die Gesellschaft verbunden ist.

    Ort

    Gewölbekeller Cordelier Fribourg

    Murtengasse 8

    1700 Freiburg

    Referentin und Referent

    Marianne Reiser ist tätig in der Pfarrei Maria Lourdes in Zürich-Seebach (Stadtrand) im Bereich lokale Kirchenentwicklung. Seit 2006 auf Spurensuche, wie Kirche relevant ist und zum Wohl der Stadt, der Menschen beiträgt. Auf diesem Weg sind wir vernetzt mit dem Team in Hildesheim, u.a. Christian Hennecke. In der Schweiz mit asipa und verschiedenen Pfarreien. In meiner Arbeit investiere ich mich für die Vernetzung in den Quartieren und bin deshalb viel draussen unterwegs. Gemeinschaftliches Leben, Care-Gemeinschaften, kleine Christliche Gemeinschaften mit Bibelteilen ... das erhoffe ich mir mehr und mehr für unsere Dörfer und Städte.

    Siegfried Ostermann stammt aus Österreich und hat in Graz und Fribourg Theologie studiert. Nach seinem Zivildienst, den er in Jerusalem absolvierte, machte er die Ausbildung zum Pastoralassistenten. Er war Assistent am Lehrstuhl für Neues Testament an der Universität in Fribourg und ist seit 2007 bei Missio, dem Internationalen Katholischen Missionswerk, verantwortlich für Bildung und Kommunikation. Kleine Christliche Gemeinschaften, Bibelteilen und Kirchenbilder sind ihm persönliche Anliegen.

  • #9: Kreative Spiritualität (d/f)

    Inhalt

    Ein Schnipsel-Kritzel Treff rund um einen unbekannten und überraschenden biblischen Text.

    Bei diesem prickelnden Workshop, werden erstaunliche biblische Texte mit kreativen und gestalterischen Methoden erkundet wird. Es ist eine Oase im Alltag, wo Sie sich Ihrem Innersten öffnen und mit dem Höheren, der Transzendenz, verbinden. Ausserhalb der üblichen Pfade und jenseits aller Vorurteile entfaltet sich Ihre ganz persönliche Spiritualität.

    Bibellesen, Beten und Meditieren mit Stift, Schere, Leim und Farben kann eine sehr gute Erfahrung sein. Die kreativen Methoden helfen zu entschleunigen und viel bewusster und konzentrierter beim Beten und Meditieren zu sein und zu bleiben. Ein Bild sagt manchmal mehr als Worte... und mehrere Bilder kombinieren und anordnen spricht eine andere Dimension an.

    Lassen Sie sich einfühlsam leiten und erkunden Sie eine neue Art und Weise, Ihr Gebetsleben zu nähren und erweitern.

    Material steht zur Verfügung. Es werden keine künstlerischen Fähigkeiten vorausgesetzt.

    Ort

    Ref. Kirche Fribourg

    Rue du Temple

    1700 Fribourg

    Referentin

    Tania Guillaume, geboren 1969 in der Schweiz, hat in Genf das Gymnasium mit zwei Matura - "artistique musique" und moderne Sprachen (Französisch, Deutsch, Englisch und Italienisch) absolviert. Gleichzeitig war sie auch im Conservatoire de la Place Neuve in Genf an der Berufsschule mit Klavier, Orgel und Cembalos; und Orchester und Chorleitung. Dieses Musikstudium verfeinerte Tanja am Conservatorio di Musica in Bologna (Abschluss Konzertdiplom auf Orgel) und absolvierte nebenbei noch ein Lehrdiplom der Università per gli Stranieri von Perugia. Später erhielt sie an der Universität von Thessaloniki ein Sprachdiplom in Neugriechisch und ein Zertifikat in neugriechischer Literatur.  Im Jahre 2000 erhielt Tania das MA in Theologie an der Universität von Genf und 2002 ein DESS in Theologie in Montepellier (Frankreich). Das Vikariat vollbrachte sie in der Eglise Réformée de France, in der Region "Bresse-Bugey-Dombes" und war anschliessend als Pfarrerin in Beirut an der deutschen Gemeinde, in Schiers in Graubünden und in Grub im Appenzell tätig. Heute ist sie in Freiburg sowohl an der Universität, wie im Spital und im allgemeinen Pfarramt engagiert.

    Tania hat im Weiteren eine Ausbildung und Praxiserfahrung in der «pédagogie d’expression ludo-créative», ist zudem SoulCollage® facilitatorin und hat eine Ausbildung in Begleitung mit dem Journal Thérapie® (beides kunsttherapeutische Werkzeuge, die für die Seelsorge, Trauerbegleitung usw. wunderbar sind).