Informationen für Forschende

  • Standortarbeit und Telearbeit

    Im Einvernehmen mit den Vorgesetzten / Leitern der Einheiten / Gruppen darf für Forschungsaktivitäten, die aus der Ferne durchgeführt werden können, weiterhin auf Telearbeit zurückgegriffen werden. Soweit notwendig und/oder sinnvoll ist eine Präsenz auf dem Universitätsgelände möglich, insbesondere für Tätigkeiten, welche eine physische Anwesenheit erfordern.

    Es obliegt den Vorgesetzten / Leitern der Einheiten / Gruppen, für ihre eigenen Mitarbeitenden und weitere Personen (insbesondere Studierende) Anwesenheits- und Präventionspläne zu erstellen, für die sie verantwortlich sind. Die allgemeinen Regeln sowie die Regeln für gefährdete Personen sind stets einzuhalten.

    Darüber hinaus wird die Beachtung der folgenden Grundsätze dringend empfohlen: 

    • Belegung von in der Regel einen von zwei Arbeitsplätzen (Laborabschnitte, Mikroskope usw.), um einen Abstand von 1.5 Metern zu gewährleisten;
    • Alternierende Präsenz der Personen, die in einem bestimmten Raum arbeiten, wobei immer die gleichen Gruppen beibehalten werden, um den Kontakt zwischen den Personen einzuschränken;
    • Gestaffelte Arbeitszeiten, um Spitzenzeiten zu vermeiden;
    • Für Aufgaben, die Arbeiten im Nahbereich erfordern, die den Austausch oder den die gemeinsame Verwendung von Material erfordern oder gefährdete Personen einschliessen, kann die notwendige persönliche Schutzausrüstung (Masken und / oder Desinfektionsmittel) beim Zentralen Dienst der Laboratorien (SciMed-Shop) oder bei der Materialzentrale Miséricorde (Economat) bestellt und gekauft werden. Für die Öffnungszeiten siehe die jeweiligen Webseiten.
  • Veranstaltungen

    Für Reisen wird empfohlen, sich an den Vorgaben und Empfehlungen des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA) zu orientieren.

    Veranstaltungen (insbesondere Tagungen, Konferenzen, Kolloquien, Weiterbildungen, andere Veranstaltungen mit externen Teilnehmenden) sind grundsätzlich bis zu einer Höchstteilnehmerzahl von 300 Personen gestattet, dies unter der Voraussetzung der Erarbeitung eines Schutzkonzepts und der Erstellung einer Präsenzliste.

    Veranstaltungen mit mehr als 300 bis maximal 1000 Personen sind bewilligungspflichtig. Gesuche sind an sante@unifr.ch zu richten.

    Die vom Bundesrat erlassenen Präventionsmassnahmen sowie die Empfehlungen und Schutzvorschriften des Bundes sind zu befolgen.

    Für Veranstaltungen, die auf dem Universitätsgelände stattfinden, ist eine Saalreservation (oder, für diejenigen Räumlichkeiten, die dezentral verwaltet werden, eine Meldung) an die universitäre Saalverwaltung (locauxmis@unifr.ch) obligatorisch.

  • Befristete Verträge

    Das Rektorat sieht vor, auslaufende befristete Verträge von Forschenden, die durch das ordentliche Budget der Universität finanziert werden, dort zu verlängern, wo die Beendigung des Anstellungsverhältnisses auf Grund der COVID-19-Krise schwerwiegende Folgen für die Betroffenen (z.B., weil sie ihre Dissertation nicht wie vorgesehen vorantreiben konnten) hat. Da die diesbezüglichen Konstellationen im Einzelnen stark variieren, bittet das Rektorat die Betroffenen gemeinsam mit ihren Vorgesetzten mit der Fakultät und dem Rektorat in Kontakt zu treten bzw. die entsprechenden Anträge zu formulieren. Es ist der Überzeugung, dass diese Vorgehensweise angemessener ist und den konkreten Verhältnissen jeder bzw. jedes Einzelnen besser Rechnung zu tragen vermag als eine generelle, «automatische» Verlängerung.

Aktuelle Informationen

17.04.2020 - Aktuelle Informationen zu neuen Covid 19-Aufrufen

Nationales Forschungsprogramm (NFP) "Covid-19" lanciert

Der SNF lanciert im Auftrag des Bundesrates das ausserordentliche Nationale Forschungsprogramm (NFP) "Covid-19". Dieses Sonderforschungsprogramm soll Empfehlungen zur Bekämpfung der Corona-Krise in der Schweiz erarbeiten.
Die Ausschreibung wird zwischen dem 30. April und dem 25. Mai 2020 offen sein.

Medienmitteilung des Bundes zum NFP "Covid-19"


17.04.2020 - AXA Research Fund

Aussergewöhnlicher Flash-Aufruf: Risikominimierung nach der Covid-19-Pandemie.

Themenschwerpunkt (Anträge nur auf Englisch):

  • Schutz gefährdeter Bevölkerungsgruppen vor Epidemien und Katastrophen, einschließlich COVID-19
  • Verbesserung der Datenerhebung und -qualität im Gesundheitswesen
  • Verstehen der Auswirkungen von Gefangenschaft und sozialer Distanzierung
  • Frühwarnung und Bereitschaft
  • Erhaltung der Umwelt und unserer Gesundheit

Anspruchsberechtigung: 6-10 Jahre nach der Promotion
Abgabetermin: 7. Mai 2020
WICHTIG: nur ein Kandidat pro Departement, muss also koordiniert werden.

Read the Guidelines


01.04.2020 - Updates vom SNF

Der SNF hat zwei Websites zur Korona-Situation eingerichtet. Sie zielen darauf ab, Fragen der Forschenden zu klären, z.B. bzgl. neuer Fristen, Gehälter, Einhaltung von Zeit- und Budgetplänen und mehr. Diese Seiten werden regelmässig aktualisiert.


25.03.2020 - Aktualisierungen in Bezug auf die Richtlinien von H2020

In Bezug zum COVID-19 Ausbruch wurden neue Horizon 2020 FAQ publiziert.


19.3.2020 - Wichtiger Hinweis für Forschende

Bezüglich Ihrer laufenden und zukünftigen SNF-Projekte verweisen wir Sie auf die Website des SNF, wo detaillierte Informationen, z.B. über mögliche Verlängerungen und mögliche Terminänderungen ausgeschrieben sind.

Die Sitzungen des Forschungsrates finden plangemäss, aber virtuell statt, so dass in der aktuellen Situation keine Verzögerungen bei Entscheidungen zu erwarten sind.

Verlängerung der Fristen in Horizon 2020 (nicht für IMI und EIC-SME). Detaillierte Informationen auf dem Funding & Tenders Portal.

Innosuisse hat bisher keine Änderungen der Verfahren geplant. Sie sind jedoch offen für Anpassungen von Fall zu Fall.
Innosuisse rät, bei Problemen mit den Partnerindustrien der Hochschule zu prüfen, ob die Fristen eingehalten werden können. In diesem Fall sollten die Industrien Innosuisse um eine Terminänderung anfragen.

Weitere Informationen finden Sie auf der Innosuisse-Seite.