Tagung 2020

 

Mir ist wohl! 

Was brauchen Kinder und Eltern zum Glücklichsein?

 

Datum: 19. Juni 2020

Ort: Gebäude Pérolles, Universität Freiburg

  

 Anmeldung 

 

Sich wohlfühlen und zufrieden mit seinem Leben sein zu können, ist etwas, was sich Menschen wünschen. Vieles im Alltag lenkt von der Frage ab, was uns wirklich zufrieden macht. Worauf lohnt es sich zu konzentrieren, wenn wir Kindern ein zufriedenes Leben ermöglichen wollen? Was braucht der Mensch zum Glücklichsein? Namhafte Referierende beleuchten diese Frage aus interdisziplinärer Sicht.

 

Flyer  

 

  • Programm

     

     

    08.45

    Empfangen mit Kaffee

    09.20

    Unter sich der Tagung

     

    A. Cina

    09.30

    Charakter und Lebenszufriedenheit: Ist Wohlbefinden trainierbar?

     

    W. Ruch

    10.00

    Selbstwirksamkeit: Mit kleinen Schritten zum Glück

     

    M. Jerusalem

    10.30 Uhr

    Diskussion

    10.45

    Kaffeepause

    11.15

    Markenkleider, Haribo, oder eine Miezekatze und ein lobend Wort?
    Was Kinder wirklich glücklich macht

     

    A. Bucher

    11.45

    Lernziel Wohlbefinden

     

    E. Fritz-Schubert

    12.15

    Diskussion

    12.30 Uhr

    Mittagspause

    14.00 Uhr

    Freude oder Frust? Zum Zusammenhang von Elternschaft und Lebenszufriedenheit von Müttern und Vätern in den letzten Jahrzehnten

     

    K. Preisner

    14.30 Uhr

    Liebe ist mehr als wir denken - Von der Kunst, an Konflikten in der Partnerschaft zu wachsen

     

    M. Schär

    15.00 Uhr

    Diskussion

    15.15

    Kaffeepause

    15.45

    Über das Glück, auch mal unwohl zu sein

     

    S.-V. Renninger

    16.15

    Diskussion

    16.30 Uhr

    Abschluss

  • Inhalt

     

    Charakter und Lebenszufriedenheit: Ist Wohlbefinden trainierbar?

    Schon Aristoteles meinte, dass die Kultivierung dessen was gut ist, zum guten Leben beiträgt. Moderne Forschung belegt, dass Charakterstärken verschiedene Aspekte des subjektiven und psychologischen Wohlbefindens vorhersagen. Führt anwenden von Stärken auch zu mehr Zufriedenheit, Erfüllung und das Gefühl von Berufung für eine Arbeit?

     

    Selbstwirksamkeit: Mit kleinen Schritten zum Glück

    Wird uns Glück in die Wiege gelegt oder widerfährt es uns ohne eigenes Zutun durch glückliche Umstände? Können wir Glück auch beeinflussen, z.B. durch Erziehung und Förderung, insbesondere auf lange Sicht im Sinne intensiver Lebenszufriedenheit? Die Theorie der Selbstwirksamkeit zeigt auf, wie mit vielen kleinen Schritten Wege zum Glück unterstützt werden können.

     

    Markenkleider, Haribo, oder eine Miezekatze und ein lobend Wort?
    Was Kinder wirklich glücklich macht

    Auf der Basis zweier großer Befragungen von mehr als 2000 Kindern, zwischen 6 und 13 Jahre alt, wird dargelegt, wie glücklich sie sich fühlen – übrigens überraschend häufig – und was sie glücklich macht, spielerische Aktivität weit stärker als Taschengeld. Immer wieder kommen Kinder, weil sie die besten Richter ihres Glückes sind, selber zu Wort. Abgeschlossen wird mit erzieherischen Ratschlägen, unter anderem dem, Glück für gar nicht so wichtig zu halten.

     

    Lernziel Wohlbefinden

    Wohlbefinden ist mehr als das Leben nur verstandesmäßig kompetent zu meistern, sondern dabei auch Freude und Lust zu erfahren. In einer globalisierten, technisierten und nutzenorientierten Welt muss Kindern und Jugendlichen heute mehr als je zuvor geholfen werden, ihre eigenen, familiären und kulturellen Stärken zu entdecken. Wie das Schulfach „Glück“ die Persönlichkeitsstärkung in der Schule fördern kann, soll in einem interaktiven Vortrag erfahrbar gemacht werden.

     

    Freude oder Frust? Zum Zusammenhang von Elternschaft und Lebenszufriedenheit von Müttern und Vätern in den letzten Jahrzehnten.

    Galten Kinder früher als Glücksversprechen, scheinen Frauen und Männer heute vermehrt die Elternschaft zu bedauern. Doch was zeigen empirische Studien? Wie und warum haben sich Elternrollen und die Zufriedenheit von Eltern in den letzten Jahrzehnten verändert?

     

    Liebe ist mehr als wir denken - Von der Kunst, an Konflikten in der Partnerschaft zu wachsen

    Was ist eigentlich Glück in der Liebe und in der Partnerschaft? Wie können wir unsere Zufriedenheit in der Partnerschaft auf längere Zeit fördern? Und vor allem: Was hindert uns daran in einer Partnerschaft glücklich zu sein? Antworten zum Nachdenken.

     

    Über das Glück, auch mal unwohl zu sein

    Wer glücklich ist, ist oft nicht zufrieden. Und wer sich unwohl fühlt, kann dennoch glücklich sein. Gerade häufig gebrauchte Wörter haben eine Magie, die uns immer wieder in Sackgassen laufen lässt. Schauen wir sie daher genauer an und suchen nach verborgenen Facetten!

  • Referentinnen und Referenten

     

    Prof. Dr. Willibald Ruch, Persönlichkeitspsychologie, Professor, Universität Zürich.

     

    Prof. Dr. Matthias Jerusalem, Pädagogische Psychologie und Gesundheitspsychologie, Humboldt-Universität Berlin.

     

    Prof. Dr. Anton Bucher, Religionspädagoge und Erziehungswissenschaftler, Universität Salzburg.

     

    Dr. phil. Ernst Fritz-Schubert, Positive Pädagogik, Dozent an der Universität Kassel und SRH Hochschule in Heidelberg. Direktor des Fritz-Schubert-Instituts, Heidelberg.

     

    PD Dr. Klaus Preisner, Soziologie, Soziologisches Institut, Universität Zürich.

     

    Prof. Dr. Marcel Schär, eidg. anerkannter Psychotherapeut, Leitung Zentrum Klinische Psychologie und Psychotherapie am IAP Institut für Angewandte Psychologie, Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften.

     

    Dr. Suzann-Viola Renninger , Philosophin, Universität Zürich

  • Handout