Kindes- und Erwachsenenschutz (KESCHA)

Die Anlaufstelle Kindes- und Erwachsenenschutz (KESCHA) ist ein Informations- und Beratungsangebot für Personen, die von einer Massnahme des Kindes- oder Erwachsenenschutz betroffen sind.  Unter anderem berät die Anlaufstelle Personen, die etwa Fragen zur Beistandschaft oder zu Verfahren der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) oder des Gerichts haben. Sie wurde von der Guido-Fluri-Stiftung initiiert. Die Beratungen der Anlaufstelle KESCHA werden vom Familieninstitut (Prof. Dominik Schöbi und Prof. Alexandra Jungo) wissenschaftlich begleitet, sodass Erkenntnisse an die Behörden zurückfliessen können.

 

Am 25. Januar 2019 fand eine Pressekonferenz zur KESCHA statt. Die Beratungen der KESCHA wurden durch das Familieninstitut wissenschaftlich ausgewertet. Im Fall eines Elternkonflikts ohne unmittelbare Gefährdung des Kindeswohls soll vor einer Gefährdungsmeldung an die KESB zuerst das Gespräch mit den Betroffenen gesucht oder eine Fachstelle beigezogen werden. Im Bereich des Erwachsenenschutzes empfiehlt die Studie die Einführung einer gesetzlichen Verpflichtung der KESB, prioritär private Beistände zu ernennen.