Fluchtursache Klimawandel

 

  Donnerstag, 30. April, 19.15-20.45 Uhr, anschl. Apéro - SUSPENDIERT - Verschiebedatum folgt
  MIS, Auditorium A
  Universitätsgemeinschaft, breite Öffentlichkeit

Wirbelstürme, Überschwemmungen, Dürren, Waldbrände und Erdrutsche – solche wetterbedingten Gefahren haben alleine 2018 laut UNO 16,1 Millionen Menschen vertrieben. Durch den Klimawandel hat sich die Zahl der Naturkatastrophen verdoppelt. Weiterhin verstärkt der Klimawandel den Wettstreit um Ressourcen wie Wasser, Nahrungsmittel und Weideland, wodurch Konflikte entstehen können.

Diese Zusammenhänge werden am Beispiel des Tschadsees mit der Sahelzone aufgezeigt.

Der Referent, Prof. em. Édouard Conte, ist Research fellow am Familieninstitut der Uni Fribourg und Mitglied des Laboratoire d'anthropologie sociale am Collège de France in Paris. Zur Zeit forscht er zu den sozialen und politischen Auswirkungen der Austrocknung des Tschadsees. Mehrfach hat er sich persönlich zur Wideraufnahme des Asylverfahrens von Flüchtlingen eingesetzt.