Publikationsdatum09.10.2019

Drei Forscherinnen gewinnen PRIMA Stipendien des Schweizerischen Nationalfonds


In diesem Jahr erhielten drei Forscherinnen an der UNIFR PRIMA Stipendien des Schweizerischen Nationalfonds, alle drei an der philosophischen Fakultät. PRIMA unterstützt Frauen beim Übergang in eine Professur.

Dr. Petra Vetter, von der Universität von London, ist eine Spezialistin für visuelle Wahrnehmung im menschlichen Gehirn. Sie wird untersuchen, wie visuelle Wahrnehmungen mit dem Hören interagieren.

Dr. Susanne Schmetkamp von der Universität Basel wird am Philosophischen Institut eine Studie über den Zusammenhang zwischen Aufmerksamkeit und Ästhetik durchführen. Aufmerksamkeitsprobleme spielen z.B. bei Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörungen (ADHS) und bei Burn-out eine Rolle. Eines der Ziele der Forschung ist es, festzustellen, ob die ästhetische Aufmerksamkeit, wie z.B. die, welche der Natur und der Kunst entgegengebracht wird – sich von der Aufmerksamkeit unterscheidet mit welcher wir soziale Medien betrachten.

Schließlich konzentriert sich Dr. Noëlle-Laetitia Perret vom UNIFR Departement für Geschichte auf die Schriften von Botschaftern am Ende des Mittelalters. Die wachsende Bedeutung von Botschaftern im 13. bis 16. Jahrhundert war ein wesentlicher Faktor für den Aufbau moderner Staaten.

Dies ist ein grosser Erfolg für die drei Forscherinnen, für die Philosophische Fakultät und insgesamt für die UNIFR, da beim sehr kompetitiven PRIMA Programm in der ganzen Schweiz in diesem Jahr nur 19 Stipendien vergeben wurden.

Foto: Susanne Schmetkamp (links) et Noelle-Laetita Perret.