LogopädiePublié le 04.12.2019

Mutismus-Experte und Freiburger Logopädie-Dozent Dr. Boris Hartmann wird mit dem Bundesverdienstkreuz geehrt


Am 4. Dezember 2019 hat die Oberbürgermeisterin der Stadt Köln, Frau Henriette Reker, Herrn Dr. paed. Boris Hartmann in einem feierlichen Rahmen das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland überreicht. Mit der Verleihung des Bundesverdienstkreuzes als die höchste Ehrung Deutschlands würdigt der amtierende Bundespräsident, Dr. Frank-Walter Steinmeier, das grosse Engagement Hartmanns für Menschen mit Mutismus und macht die Öffentlichkeit dadurch auf dessen hervorragende Leistung aufmerksam, der eine besondere Bedeutung für das Gemeinwesen zukomme.

Dem Sprachtherapeuten Boris Hartmann ist es ungeachtet seiner fachwissenschaftlichen Beiträge und Meriten seit jeher ein wichtiges Anliegen, seine anerkannte Expertise und seine enorme Praxiserfahrung in Bezug auf die Kommunikationsstörung Mutismus konsequent und direkt in den Dienst von Betroffenen und ihren Angehörigen zu stellen. Dieses Ziel verfolgt Hartmann nicht nur in seiner alltäglichen sprachtherapeutischen Arbeit unermüdlich, sondern auch im Rahmen seiner ehrenamtlichen Tätigkeit für den Verein Mutismus Selbsthilfe Deutschland e.V., der seit vielen Jahren auf die uneigennützige Unterstützung des Ordensträgers zählen darf. Dabei bewegt sich Hartmann auch als Redaktor der von ihm initiierten Fach- und Vereinszeitschrift Mutismus.de in einem kommunikativ anspruchsvollen und sensiblen Umfeld. Darüber hinaus besteht sein Verdienst darin, neben professionellen Kreisen insbesondere auch die breite Öffentlichkeit für den Problemkreis Mutismus nachhaltig sensibilisiert und kompetent darüber informiert und aufgeklärt zu haben. Mit seinem beharrlichen Wirken hat Hartmann schweigenden Menschen eine wichtige Stimme gegeben und deren gesellschaftliche Partizipation und Inklusion wesentlich unterstützt.

Das Departement für Sonderpädagogik gratuliert seinem Logopädie-Dozenten Dr. Boris Hartmann herzlich zur verdienten hohen Auszeichnung und wünscht ihm weiterhin viel Elan und Erfolg für seine "Mutismus-Projekte".