Vorteile des Studiums in Freiburg

  • Ein internationales Netz

    Wie Freiburg für seine internationalen Folklore-Treffen berühmt ist, so spiegeln auch Studierende und Professoren der Fakultät diese Internationalität wieder: Von überall auf der Welt kommen sie, und man erfährt die grosse Welt im alltäglichen Leben.

    Es ist eine gelebte Internationalität, denn:

    • Freiburg liegt im Herzen Europas und trägt zum Nachdenken über die kulturelle, ethische und spirituelle Zukunft des Kontinents bei.
    • Studierende kommen zunächst aus der Schweiz; darüber hinaus aber aus allen Kontinenten, weil sie ein freies Semester oder ein Jahr in Freiburg studieren wollen, weil ihre religiöse Gemeinschaft sie geschickt hat oder weil sie vom Ruf der Fakultät angezogen wurden. Sie wollen ein Doktorat in einem ihrer Kompetenzfelder machen. Mehr als 30 Nationalitäten aus West- und Osteuropa (Orthodoxe und Katholikinnen und Katholiken), aus Afrika, Asien (bes. Indien, Vietnam, China), Süd-, Mittel- und Nordamerika sind an der Fakultät vertreten, was eine grosse Bereicherung darstellt.
    • Der Lehrkörper ist international: Die Professorinnen und Professoren kommen aus der Schweiz, aus Frankreich, Deutschland, Österreich, Spanien, Nordamerika, Belgien und den Niederlanden. Sie verkörpern verschiedene kirchliche und kulturelle Sensibilitäten. Dies erweitert den Lehr- und Forschungshorizont.
    • Internationalität in den Forschungsfeldern, nicht zuletzt dank der weltweiten Vernetzung und der Aktivitäten der Professorinnen und Professoren im Ausland
    • Viele Professorinnen und Professoren sind Mitglieder von nationalen, internationalen, bischöflichen und päpstlichen Kommissionen.
    • Zahlreiche Vereinbarungen wurden mit anderen Universitäten und Hochschulen unterzeichnet, was den Austausch von Studierenden und Dozierenden erleichtert.
    • Der Grosskanzler der Fakultät ist der Magister des Predigerordens, was Zeichen des besonderen Engagements dieses Ordens ist: Zahlreiche Professoren und Studierende sind Dominikaner, die aus verschiedenen Ländern nach Freiburg kommen.
    • Viele weitere Orden und geistliche Gemeinschaften sind an der Fakultät vertreten.

     

  • Die Stadt Freiburg

    Die Stadt Freiburg liegt im Herzen der Schweiz. Es lässt sich gut in ihr leben, am Schnittpunkt zwischen ländlichem und urbanem Raum. Eine grossartige Stadt mit menschlichem Mass und einer farbenprächtigen Altstadt.

    Nach Freiburg kommen, das bedeutet: Sich vom Charme dieser Stadt überraschen lassen, denn sie ist: 

    • Eine zweisprachige Stadt am Treffpunkt zweier Kulturen. Reich an geschichtlichem Erbe, vielen Kulturgütern und mit einer eindrucksvollen Kathedrale lädt sie ein, entdeckt zu werden.
    • Eine Stadt in vollem wirtschaftlichen und demographischen Wachstum mit grossartigem Entwicklungspotential.
    • Eine Stadt mit einer beeindruckenden Zahl von Studierenden (ca. 9’500) im Verhältnis zur Einwohnerzahl (ca. 40’000) und einem bunten Studentenleben.
    • Eine Stadt, in der es sich leben lässt, und eine Kulturstadt mit vielfältigen Angebot.
    • Eine Stadt mit der Spiritualität zahlreicher Klöster und religiöser Gemeinschaften, die offen sind für Neues und von denen viele Studierende an die Fakultät kommen.

     

     

  • Das Arbeitsklima

    Theologiestudieren in Freiburg heisst, sich für ein faszinierendes Studium in einer sympathischen und angenehmen Atmosphäre zu entscheiden und dies sowohl innerhalb als auch ausserhalb der Universität:


    Begeisternde und spannende Studien in einer angenehmen Umgebung:

    • Die Gruppen in den Hörsälen haben eine vernünftige Grösse (5 bis 50 Leute). Diese Anzahl fördert eine wirkliche Zusammenarbeit zwischen Studierenden und Professorinnen und Professoren wie auch die intellektuelle Herausforderung und Motivation.
    • Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, am bunten Studentenleben teilzunehmen und die kulturellen Angebote der Stadt wahrzunehmen. Auch die Fakultät bietet viele Gelegenheiten, sich zu treffen: Apéros, Mahlzeiten, Studienreisen, Exkursionen u.a.
    • Verschiedene Feiern markieren den Rhythmus im Leben der Fakultät und der Universität.
    • Die Universitätsseelsorge bietet interessante Veranstaltungen an; ausserdem bestehen viele Einladungen, am religiösen und kirchlichen Leben in der Stadt und im Bistum teilzunehmen.

     

     

  • Zweisprachigkeit

    Freiburg hat die einzige zur Gänze zweisprachige Universität Europas. Deshalb ist auch die Theologische Fakultät die einzige zweisprachige in Europa. So dient die Fakultät von Freiburg auch dem Zusammenhalt der Kirche in der Schweiz.

    Die Fakultät ermöglicht die gegenseitige Bereicherung durch ständigen Austausch zwischen den zwei Sprachbereichen:

    • Alle Lehrveranstaltungen finden in beiden Fakultätssprachen (Deutsch/Französisch) statt: Man kann das Studium in einer Sprache oder in beiden kombiniert absolvieren (dafür kann ein zweisprachiges Abschlussdiplom erworben werden). Prüfungen und schriftliche Arbeiten können in jeder der beiden Sprachen abgelegt werden.
    • Die Studierenden können das Angebot an Sprachkursen der Universität gratis nutzen.
    • Das Leben der Fakultät, die Sitzungen und Kommissionen sind zweisprachig: In der Regel spricht jeder seine Sprache und sollte die andere zumindest passiv verstehen.
    • Ein „Zentrum für vergleichende Pastoraltheologie“ wurde im Herbst 2012 in Zusammenarbeit mit Lugano gegründet, um den interkulturellen Dialog zu fördern und zu untersuchen.
    • Mehrere Professuren sind zweisprachig und werden nur von einer Lehrperson vertreten: Liturgiewissenschaft, Kirchenrecht, Fundamentaltheologie, Religionsgeschichte und interreligiöser Dialog, Patristik und Alte Kirchengeschichte. In den anderen Disziplinen gibt es Professorinnen und Professoren, die jeweils auf Deutsch oder auf Französisch lehren.
  • Grosses Studienangebot

    Die Palette der theologischen Disziplinen ist vielfältiger als man denkt. Darüber hinaus bietet das Universitätssystem der Schweiz die besondere Möglichkeit, Abschlussdiplome für vielfältige Fächerkombinationen zu erwerben. Die Theologie fördert die Interdisziplinarität und kann mit jedem anderen Fach kombiniert werden.

     

    1.    Die Palette der theologischen Disziplinen ist vielfältiger als man denkt: 

    • Bibelwissenschaft (Altes und Neues Testament, die biblischen Sprachen und die biblische Umwelt)
    • Patristik, alte Kirchengeschichte und Dogmengeschichte sowie Mittlere und Neuere Kirchengeschichte
    • Dogmatik und Fundamentaltheologie versuchen den Glaubensinhalt der Kirche im Dialog mit den Fragen der Vernunft zu ergründen
    • Philosophie und Religionsgeschichte
    • Ökumenische Theologie und ökumenischer Dialog, Theologie der Religionen und interreligiöser Dialog
    • Die ethischen Disziplinen versuchen, Grundfragen des menschlichen Handelns in Geschichte und Gegenwart auf dem Boden des Evangeliums zu reflektieren: Spiritualität, Ökologie und Ökonomie, Gerechtigkeit und Recht, Bioethik, Sexualität, Fragen des Anfangs und des Endes des Lebens, Friedensethik und Menschenrechte…
    • Liturgiewissenschaft, Kirchenrecht, Homiletik, Katechetik und Religionspädagogik
    • Humanwissenschaften und Pastoraltheologie (Soziologie, Psychologie, Medien- und Kommunikationswissenschaft, Pädagogik)

     

     

    2.    Ein vielfältiges Angebot, das vielen Erwartungen entgegenkommt: 

    • Theologie kann im Vollprogramm (100%), im Hauptprogramm (2/3)  oder im Nebenprogramm (1/3) studiert werden.
    • Theologie im Hauptprogramm oder Nebenprogramm muss mit dem Fach aus einer anderen Fakultät kombiniert werden: z.B.: Geschichte, Sprachen, Philosophie, Psychologie, Soziologie, Religionswissenschaft, Medien- und Kommunikanionswissenschaft, Biologie u.a.
    • Das Studium der Interreligiöse Studien wird als Hauptprogramm und als Nebenprogramm angeboten.
    • Spezielle Master (MAS) und Zertifikate in allen Studienbereichen (CAS), auch in der Weiterbildung (Master in Theologie der Spiritualität, in orthodoxer Theologie, Zertifikat in Ethik und Spiritualität der Pflegeberufe, in kirchlicher Jugendarbeit…)
    • Personen, die keine Matura besitzen, können sich für ein kirchliches Diplom einschreiben oder sie können sich für eine Zulassungsprüfung zum regulären Studium anmelden, wenn sie älter als 30 Jahre sind.
    • Alle Lehrveranstaltungen sind offen für freie Hörerinnen und Hörer.
    • Das Doktoratsstudium wird durch intellektuellen Wetteifer geschätzt: es gibt ca. 150 Doktorierende in Freiburg.