Geschichte und Profil

Die Gründung der Universität Freiburg im Üechtland geht auf das Jahr 1889 zurück.

Sie steht am Ende langer Bemühungen, die bis ins 16. Jahrhundert zurückreichen. Das 1580 gegründete Jesuitenkollegium St. Michael mit seiner zeitweilig europäischen Ausstrahlung ist eine der wichtigsten geistigen Wurzeln der Hochschule. Einen Meilenstein in der Vorgeschichte der Universität bildet die Schaffung einer Rechtsschule im Jahr 1763, die gut hundert Jahre später in den Rang einer selbständigen Fakultät erhoben wurde. Auf Betreiben führender katholischer Intellektueller wurde schließlich eine dem damaligen Stand entsprechende Universität mit vier Fakultäten geschaffen. Nicht zuletzt durch das Engagement des Dominikanerordens erreichte die Universität schon sehr früh einen internationalen Ruf.

Profil

Die Theologische Fakultät der Universität Freiburg ist die grösste Theologische Fakultät der Schweiz und eine der zwei katholisch-theologischen Fakultäten, die in eine staatliche Universität integriert sind. Sie unterliegt staatlichem Recht wie die übrigen Fakultäten der Universität, besitzt aber zugleich die Anerkennung kirchlicher Autoritäten und wird vom Dominikanerorden und der Schweizer Bischofskonferenz mitgetragen; Grosskanzler der Fakultät ist der Magister des Dominikanerordens, der heute etwa ein Drittel der Professorenschaft stellt.

In Europa wohl einmalig ist die vollständige Zweisprachigkeit der Fakultät, an der ein voller theologischer Studiengang in französischer und deutscher Sprache angeboten wird. Die Studierenden haben auch die Möglichkeit, in beiden Sprachen Fächer zu belegen und bei entsprechenden Proportionen der Studienleistungen einen zweisprachigen Studienabschluss zu erwerben.

Darüber hinaus bietet Fribourg den großen Vorteil, dass das Theologiestudium je nach Interesse mit Fächern aller anderer Fakultäten kombiniert werden kann: mit den Fächern der Philosophischen, der Juristischen, der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen und der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät.

Über die Hälfte der Professorenschaft und fast die Hälfte der Studierenden stammen aus dem Ausland. Der Geist einer weltoffenen Katholizität prägt die Fakultät und das universitäre Leben und gibt Fribourg als Studienort eine internationale Bekanntheit und Anerkennung. Eine wachsende Zahl reformierter und orthodoxer Studierender beweist den ökumenischen Geist der Ausbildung. Der hohe Anteil von Doktorandinnen und Doktoranden unter den Studierenden zeugt von der Stärke der Fakultät im Bereich der Forschung.

Im aktuellen Jahresbericht blickt die Universität zurück auf das vergangene Ziviljahr. Darin finden sich Berichte zu den wichtigsten Ereignissen und Entwicklungen in den Bereichen Forschung, Lehre und Universitätspolitik. Auch die Fakultäten kommen zu Wort und lassen das Jahr aus ihrer Sicht Revue passieren.

Die Publikation weist zudem die wichtigsten Zahlen bezüglich Finanzen und Forschungsbeiträgen aus und bietet Statistiken zu den Studierenden und Mitarbeitenden.

Jahresbericht 2017

Rechtliche Grundlagen

Reglemente der Universitätsgesetze