Studia Oecumenica FriburgensiaPublikationsdatum27.05.2020

Das Gebet lässt sich nicht säkularisieren


«Zum Gott der Philosophen kann man nicht beten.» Die Philosophie seit Spinoza und Kant vermeidet das Thema des Gebets. Das naive Bittgebet gilt als unwürdig und beschämend. Philosophie darf nicht erbaulich sein. Doch es gibt auch Gegenstimmen wie Sören Kierkegaard und Franz von Baader, die eine Philosophie des Gebets entwickelt haben. Die Sinnsprüche von Angelus Silesius zeigen eine Nähe des Gebets zur Lyrik. Jean-Claude Wolf ist selbst Philosoph. Er war von 1993 bis 2018 Ordinarius für Ethik und politische Philosophie an der Universität Freiburg Schweiz. 2020 veröffentlichte er im Aschendorff Verlag in der Reihe „Studia Oecumenica Friburgensia“ ein Buch unter dem Titel „Philosophie des Gebets. Gebetsscham und Langeweile in der Moderne“.

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Leseprobe: Das Gebet lässt sich nicht säkularisieren