Mobilität Dozierende

Im Jahr 2014/2015 wird die Schweiz nicht am Erasmus+ Programm der Europäischen Union teilnehmen. Der Bund garantiert eine Schweizer Überganglösung. Sie trägt den Titel "Swiss European Mobility" (SEM). Dies bedeutet folgendes:

Dozierende der Universität Freiburg können aktiv an der Gestaltung der internationalen Beziehungen der Universität mitwirken.

Sie können Partnerabkommen initiieren (bilaterale Abkommen mit europäischen Universitäten oder Konventionen mit nicht-europäischen Universitäten), welche

  • ihre Kontakte zu Kollegen an Partneruniversitäten festigen,
  • den Studierenden ermöglichen, einen Studienaufenthalt im Ausland zu absolvieren,
  • und den Dozierenden selbst einen Gastlehrauftrag an der Partneruniversität einen Gastlehr-auftrag ermöglicht.

Entscheidender Umstand bezüglich der Partnerschaften mit ausländischen Universitäten ist, ob es sich um eine europäische Partneruniversität handelt oder eine nicht-europäische:

Die Partnerschaften mit europäischen Universitäten sind in der Regel im Rahmen des Mobilitätsprogramms Swiss European Mobility (SEM) eingebettet. Informationen zu den verschiedenen Möglichkeiten, welche SEM bietet, finden sich unter: Partnerschaften mit einer europäischen Universität.

Informationen zur Gestaltung einer Partnerschaftskonvention mit einer nicht-europäischen Universität finden sich unter: Partnerschaft mit einer nicht-europäischen Universität.

Partnerschaft mit einer europäischen Universität

Partnerschaften mit europäischen Universitäten finden im Rahmen des Programms Swiss European Mobility (SEM) statt. Den Dozierenden bietet SEM die Möglichkeit, Partnerschaften aufzubauen, kurze Lehraufenthalte im Ausland zu absolvieren. Den Studierenden bietet SEM die Möglichkeit, ein oder zwei Semester an einer euro­päischen Universität zu studieren.

Der Bund finanziert die Mobilität der Dozierenden der Universität Freiburg, die einen Aufenthalt an einer Parteneruniversitäten verbringen und auch die eingeladenen Dozierende an der Universität Freiburg.

Grundlage für eine Partnerschaft mit einer europäischen Universität ist ein bilaterales Abkommen zwischen beiden Universitäten: europäisches Partnerabkommen

Eine finanzielle Unterstützung für die Dozentenmobilität müssen vor dem 1. Oktober für das laufende akademische Jahr beantragt werden. Das Vorgehen für eine Dozentenmobilität hat im Vergleich zur bisherigen Praxis einige Änderungen erfahren: Dozentenmobilität

Informationen zur Teilnahme an anderen Projekten von Erasmus+ finden sich hier: Weitere EU-Projekte

  • Europäisches Partnerabkommen

    Ein bilaterales Abkommen (Bilateral Agreement) ist die Grundlagen für die Durchführung einer Studenten- oder Dozentenmobilität. Im Abkommen wir die Anzahl und Stufe der Studentenmobilität festgelegt sowie die Länge der Dozentenmobilität.

    Der Abschluss eines neuen bilateralen Abkommens ist dann erfolgreich, wenn es auf persönlichen Kontakten zwischen den Dozierenden der beiden Hochschulen basiert.

    Eckpunkte

    • Ein europäisches Abkommen wir jeweils für einen bestimmten Studienbereich abgeschlossen.
    • Es kann eine Studenten- und / oder Dozentenmobilität vereinbart werden.
    • Für die Studentenmobilität wird festgelegt, ob diese auf Bachelor-, Master- und / oder Doktoratsstufe stattfindet.
    • Der Abschluss eines Abkommens für eine Dozentenmobilität garantiert nicht automatisch deren Finanzierung. Mehr Informationen dazu auf der Seite Dozentenmobilität.

    Ablauf

    1. Bestehende Abkommen prüfen
      Zuerst sollte mit Hilfe der Suchmaschine für Partneruniversitäten (Link zur Suchmaschine folgt) überprüft werden, ob bereits ein Abkommen mit der gewünschten Universität für das gewünschte Studiengebiet besteht.
    2. Kontakt mit der Partneruniversität
      Sie einigen sich mit Ihrer/m Kollegen/in der gewünschten Partneruniversität, dass Sie ein neues Mobilitäts-Partnerabkommen für eine Studenten- und/oder Dozentenmobilität abschliessen möchten.
    3. Informationsmail an die DIB
      Zur Erstellung des Vertrags benötigt die DIB ein E-Mail (international[at]unifr.ch) des Dozenten mit folgenden Angaben zum gewünschten Abkommen:
    • Name der Partneruniversität
    • Name und E-Mail-Adresse Ihrer Kontaktperson an der Partneruniversität, welche ebenfalls an einem Abkommen interessiert ist
    • Art der Mobilität: Studenten- und / oder Dozentenmobilität
    • Auf welcher Stufe (Bachelor, Master und / oder Doktorat) die Studenten- mobilität durchgeführt werden soll.
    1. DIB etabliert den Vertrag
      Die DIB erstellt das bilaterale Abkommen entsprechend den Wünschen des Dozenten und nimmt mit der Partneruniversität Kontakt auf.
    2. Information nach Abschluss des Vertrags
      Sobald das unterzeichnete Abkommen vorliegt oder Probleme auftauchen, informieren den Dozenten.

    Fristen

    Es gibt keine eigentliche Frist für den Abschluss von neuen Verträgen. Ein Vertrag für die Studierendenmobilität muss im Oktober abgeschlossen sein, damit die Studierenden diesem im kommenden akademischen Jahr nutzen können.

    Verträge für die Dozierendenmobilität können auch noch für das laufende akademische Jahr abgeschlossen werden, sofern die Partneruniversität zustimmt.



  • Dozentenmobilität

    Die Dozierenden der Universität Freiburg haben im Rahmen des Programms Swisss European Mobility (anstelle Erasmus) die Möglichkeit, einen Lehraufenthalt an einer Partneruniversität zu absolvieren oder Dozierenden aus Partneruniversitäten zu empfangen. Für die Dozentenmobilität (Staff mobility - Teaching assignments abroad; kurz STA) können die Dozierenden eine finanzielle Unterstützung bei der DIB beantragen, welche das entsprechende, von dem Bund im Rahmen des Programms Swiss European Mobility verwaltet.

    Eckpunkte für Outgoings und Incomings

    • Eine Dozentenmobilität muss in einem Abkommen mit einer europäischen Universität vereinbart worden sein: neue Abkommen
    • Die Dauer des Lehraufenthalts ist auf mindestens 2 Tage vor Ort und ohne Reisetage, sowie maximal 8 Wochen festgelegt.
    • Dozierenden müssen mindestens 8 Stunden lehren pro Aufenthalt bzw. pro Woche falls der Aufenthalt länger als eine Woche dauert.
    • Die Teilnahme an einer Koferenzwir nicht als "Lehre" erachtet und kann daher nicht von SEMP unterstützt werden.
    • Im Voraus muss ein Vorlesungsprogramm des Gastdozenten festgelegt werden.
    • Dozierende der Universität Freiburg (Outgoing) sowie Dozierende von Partneruniversitäten (Incoming) können einen finanziellen Zuschuss erhalten.
    • Die Höhe der finanziellen Unterstützung für den Aufenthalt hängt von der Dauer des Lehraufenthalts ab. Der Zuschuss ist für jedes Partnerland 170 CHF pro Arbeits- und Reisetag (CHF 80.- ab dem 15. Tag). Die Reisekosten (mit öffentlichen Transportmitteln, keine Taxis) werden bis zu einem Betrag von CHF 600 zurückerstattet, wobei es keine Kostenbeteiligung an Halbtax- oder Generalabonnementen gibt.
       
    • Die Finanzierung einer Dozentenmobilität erfolgt nicht automatisch, auch wenn diese im Partnerabkommen vereinbart wurde, sondern muss jedes Mal neu beantragt werden.

    Ablauf der Dozentenmobilität

    Beschreibung des Ablaufs einer Dozentenmobilität für Dozierende der Universität Freiburg: Dozentenmobilität OUT.

    Beschreibung des Ablaufs einer Dozentenmobilität für Gastdozierende an der Universität Freiburg: Dozentenmobilität IN.

    Antrag & Fristen

    Antrag für die Dozentenmobilität OUT 2019-20

    Antrag für die Dozentenmobilität IN 2019-20

    Die Anträge für eine Dozentenmobilität im Jahr 2019/20 müssen bis zum 1. Oktober 2019 bei der DIB eingereicht werden. Anträge die danach eingereicht werden, können nur berücksichtig werden sofern das Budget noch nicht ausgeschöpft ist. 

     

  • Weitere EU-Projekte

    Neben der Mobilität bietet Erasmus+ verschiede andere Möglichkeiten für eine Zusammenarbeit zwischen den europäischen Hochschulen: Strategisch PartnerschaftenWissensallianzenZukunftsweisende Initiativen.

    Da die Schweiz seit 2014 nicht mehr Teil des Programms Erasmus+ ist, haben Schweizer Hochschulen nur noch begrenzte Möglichkeiten an diesen Projekten teilzunehmen. Die Schweizer Hochschulen können nur noch an den Kooperationsprojekten "Strategische Parnterschaften" und "Knowledge Alliances" teilnehmen. Dabei haben sie folgende Möglichkeiten:

    1) Offiziel als Partnerland (Drittstaat) am EU-Projekt teilnehmen und so auch im Projektantrag aufgeführt sein:

    • Antragsfrist für Strategische Partnerschaften: 21. März 2018.
    • Antragsfrist für Knowledge Alliances: 28. Februar 2018.
    • Es ist sehr wichtig, dass im Antrag der "Mehrwert" des Schweizer Partners für das Projekt deutlich hervorgehoben wird.
    • Schweizer Hochschulen können nicht als Projektkoordinatoren auftreten.
    • Die Beteiligung des Schweizer Partners wird über EU-Programmgelder finanziert.
    • Eine zusätzliche Finanzierung durch Schweizer Bundesgelder ist nicht möglich.
    • Wichtige weitere Informationen finden Sie hier.

    2) Teilnahme als assoziierter Partner mit einer Finanzierung durch die Schweizer Übergangslösung für Erasmus:  

    • Schweizer Institutionen können sich an Projekten beteiligen, die im Ausland eingereicht wurden und die Evaluation durch die zuständige ausländische Nationalagentur oder die EACEA in Brüssel erfolgreich bestanden haben.
    • Antragsfrist für Strategische Partnerschaften: 28. März 2018.
    • Antragsfrist für Knowledge Alliances: 7. März 2018.
    • Die Anträge werden bei Movetia, Stiftung für Austausch und Mobilität, eingereicht: erasmus@movetia.ch 
    • Wichtige weitere Informationen finden Sie hier.

    Bitte informieren Sie uns, sollten Sie in irgendeiner Weise an einem Erasmus+-Projekt teilnehmen (international@unifr.ch). Gerne unterstützen wir Sie beim Antrag.

Partnerschaft mit einer nicht-europäischen Universität

Einrichtung eines bilateralen Abkommens ausserhalb der EU um die Mobilität der Studierenden zu fördern.

Diese Informationen richten sich an die Professoren/innen, welche Bindungen mit ausländischen Kollegen, die an einer Universität ausserhalb der EU tätig sind, formalisieren und ihren Studierenden während ihrer Studienlaufbahn eine Mobilität ermöglichen möchten. Es handelt sich um eine horizontale Mobilität, das heisst: die Studierenden bleiben in ihrer Heimatuniversität eingeschrieben und erhalten dort auch ihr Diplom. Das Ziel ist es, eine beschränkte Anzahl an Krediten gemäss einem vor der Abreise genehmigten Programm an der Partneruniversität zu erhalten.

Die Dienststelle für internationale Beziehungen ist der Ansprechpartner an der Universität Freiburg für jegliche Auskunft über die Vorbereitung, die Verwaltung und Begleitung dieser Projekte.

Die Vorlage des Partnerschaftsdokuments in Englischer Sprache kann herunter geladen werden. Um das Verfahren zu beschleunigen, ist der Inhalt dieses Dokuments bereits durch das Rektorat genehmigt.

Forschungsaufenthalt in Jerusalem: die Stipendien der Stiftung Jean und Bluette Nordmann

Die Stiftung Jean und Bluette Nordmann ermöglicht Austausche zwischen der Universität Freiburg und der Hebräischen Universität von Jerusalem für Professoren, Post-Doktoranden, Doktoranden und Studierenden (Master-Absolventen) und deren aller Fakultäten.

Die Stiftung, 1990 in Freiburg ins Leben gerufen, hat sich zum Ziel gesetzt: Seinen Beitrag zu leisten zur Verbreitung von Wisse und Studium des Judentums und des Christentums als Religion und Kultur, zur Verstärkung des jüdisch-christlichen Dialogs und der Beziehungen zwischen Israel und der Schweiz, sowie die Entwicklung des wissenschaftlichen und instutionnellen Austausches zwischen der Universität Freiburg und der Hebräischen Universität von Jerusalem.

Weitere Informationen: Beschreibung (auf Englisch)

Jährliche Bewerbungsfrist: 31. Oktober

Hebräische Universität von Jerusalem