Berufspädagogisches Zertifikat

Die Universität Freiburg bietet angehenden oder diplomierten Lehrpersonen der Sekundarstufe II die Möglichkeit, das Berufspädagogische Zertifikat zu erlangen.

Die Berufspädagogische Ausbildung führt zu einem Zertifikat, das vom Eidgenössischen Hochschulinstitut für Berufsbildung (EHB) Zollikofen zusätzlich zum Lehrdiplom für Maturitätsschulen vergeben wird. Dieses befähigt zum Unterrichten an Berufsmaturitäts- und Berufsfachschulen. Die Zertifikatsausbildung umfasst 10 ECTS, die in die Ausbildung zum Erwerb des LDM intgriert sind.

Voraussetzung ist der Nachweis von 6 Monaten betrieblicher Berufserfahrung.

Grundsätzlich werden alle LDM Studierenden zum Berufspädagogischen Zertifikatsstudium zugelassen, welche ein Lehrfach studieren, das auch an Berufsmaturitätsschulen unterrichtet wird.

 

 

 

  • Voraussetzung

    Voraussetzung für das Zertifikat „Berufspädagogische Zusatzausbildung“ sind 6 Monate betriebliche Erfahrung.

    Somit hat jede Person nachzuweisen, dass sie aufsummiert wenigstens 900 Arbeitsstunden in Betrieben gearbeitet hat. Die betriebliche Erfahrung muss mittels Arbeitsbestätigung oder Lohnausweis ausgewiesen werden.

    Anerkannt werden betriebliche Tätigkeiten, welche innerhalb eines ausserschulischen Arbeitsverhältnisses geleistet und nachgewiesen werden können. Nicht angerechnet werden:

    • Stellvertretungen in Schulen oder Ausbildungsstätten
    • Jugendarbeit
    • Militärdienst und Zivilschutz

    Für die Anerkennung der betrieblichen Erfahrung ist das EHB zuständig.

  • Aufbau

    Die Zertifikatsausbildung gliedert sich in zwei Module:

    • Modul A: Berursbildungskontext
    • Modul B: Berufspädagogische Vertiefungen

    Modul A:

    Das Modul A umfasst das Seminar „Berufsbildungskontext“. Das Modul wird von einem Dozenten oder einer Dozentin des EHB angeboten. Modul A ersetzt das weiterführende Seminar in Allgemeiner Pädagogik (3 ECTS-Kreditpunkte), sowie 2 Vertiefungskurse (2 ECTS-Kreditpunkte). Detaillierte Angaben zu den Kursen sind auf Gestens einzusehen.

    Modul B:

    Das Modul B besteht aus drei dafür anerkannten Vertiefungskursen (einer davon ist obligatorisch) und einem Teilpraktikum.

    Für das Teilpraktikum müssen mindestens 15 Lektionen der gesamten Praktikumszeit an einer Berufsmaturitätsschule durchgeführt werden.

    Wichtig: Wenigstens die Hälfte der gesamten Praktikumszeit muss auf gymnasialer Stufe absolviert werden.