Willkommen im Dschungel!

Willkommen im Dschungel!

Am Freitag und Samstag steigt das Fri-Air-Festival. Ein kurzes Gespräch zwischen Kabeln, Kartons und Kokosnüssen.

Hallo, wer bist du und was machst du hier?
Hallo, ich bin Delia und ich wohne und arbeite im Centre Fries, dem Kulturzentrum der Uni Fribourg. Wir sind ein Team von sechs Leuten und machen Programm für die Studierenden. Im Fries gibt es jeden Dienstag ein Essen für etwa 70 Leute, es gibt Filmabende, Konzerte und in wenigen Tagen unser grösstes Event, das Fri-Air-Festival.

Im Moment herrscht hier das grosse kreative Durcheinander. Wie läufts mit den Vorbereitungen?
Im Moment sind wir daran, alles richtig zu verkabeln. Ausserdem dekorieren wir das ganze Haus – und ums Haus herum. Das diesjährige Thema ist ja «Jungle» und das gibt mega viel her! Seit Wochen malt Jessi den Bauwagen neu an und als Nächstes will ich im Trepenhaus noch einen Lautsprecher aufhängen, damit es auch nach Dschungel klingt. Mit Sounds von Affen und Papageien. Ab morgen stellen wir dann noch die Bühnen auf. Es gibt viel zu tun, aber es macht riesigen Spass.

Worauf freust du dich denn am meisten?
Ich bin für die Technik zuständig und darum freue ich mich enorm auf die Konzerte. Wir haben eine grosse und eine kleine Bühne. Es treten lokale Bands auf, aber auch solche von auswärts: «Street Lemon», «Malaka Hostel», «Babel’s», «Les Fils du Facteur», «Papaya Fuzz» und viele mehr. Da ist von Chanson über Rock, Punk und Ska für jeden etwas dabei.
Das Festival startet am Freitag mit Theater von «Les arcanes de son âme». Dann kommen die Bands und nach Mitternacht legen DJs auf und am Samstag geht es um 17 Uhr weiter. Daneben gibt es Bars mit verschiedensten Drinks und bières artinsanales. Und zudem Essensstände von Organisationen, die uns sympathisch sind: «La Red», die arbeiten mit Flüchtlingen, «Tarpuy Pérou», ein Projekt das Geld für Hilfe in Peru sammelt und ein «Pizzaioli» – gute Freunde von uns.
Aber das coolste ist einfach die Atmosphäre. Das Fri-Air ist ein ganz kleines Festival. Die Stimmung ist grossartig und es hat überall kleine Ecken und Sofas, um es gemütlich zu haben.

Und Probleme mit den Nachbarn gab’s noch nie?
Nein, die Nachbarn laden wir einfach ein. Aber letztes Jahr wurde der Haupt-Act nicht reingelassen, weil er nicht auf der Liste stand (lacht).

Was muss die Welt sonst noch wissen?
Kommt alle ans Fri-Air am 27. und 28. April im Centre Fries!

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Weitere Informationen:

Benedikt Meyer

War schon Wünscheerfüller, Weinbauhelfer, Unidozent, Redaktionsleiter, Veloweltreisender und kleinkünstlerischer Dada-Experte. Ist dank dem Science Slam an der Universität Freiburg gelandet.

Author

War schon Wünscheerfüller, Weinbauhelfer, Unidozent, Redaktionsleiter, Veloweltreisender und kleinkünstlerischer Dada-Experte. Ist dank dem Science Slam an der Universität Freiburg gelandet.

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